Der Wunsch nach der Jerusalemer Ur-Gemeinde

Viele streben inhaltlich nach der Jerusalemer Ur-Gemeinde und wünschen sich eine solche Gemeinschaft zu leben, aber warum ist das so, und warum schaffen es viele dennoch nicht?

Zunächst zeichnet sich die Jerusalemer Ur-Gemeinde durch ein enges Leben miteinander aus, sie trafen sich in den Häusern und lebten miteinander. Sie teilten aber auch alle möglichen Güter miteinander und viele verkauften sogar Hab und Gut, um es zu teilen. Letztlich sagt uns die Bibel, dass sie ein Herz und eine Seele waren, welche so stark nach außen strahlte, dass niemand sich zu nähern wagte bzw. sehr viele davon auch angezogen wurden und sich bekehrten.

bible-1058436Gottes Kraft und Liebe war stark unter Ihnen.

Wenn man heute wieder Jerusalemer Ur-Gemeinde leben möchte, was bedeutet das und welche Folgen ergeben sich daraus? Zuerst möchte ich davon abrücken die Jerusalemer Ur-Gemeinde als solches kopieren zu wollen, wir können nichts nachmachen, sondern nur nachahmen, nämlich deren Glauben und Liebe untereinander.

Dennoch sind die Folgen daraus nicht weniger als damals, frag dich doch mal selbst folgendes:

Bist du bereit …

… dein Hab und Gut zu teilen, selbst wenn du dafür welches verkaufen müsstest?
… deine Liebe in Menschen zu investieren, die dir ggfs. problematisch erscheinen?
… abzuwarten, bis jemand seine eigene Erkenntnis in Gott findet, obwohl er noch sündigt?
… über biblische Wahrheiten im offenen Dialog zu forschen?
… auch selbstkritisch in den eigenen Spiegel zu sehen und bist du korrekturfähig?
… die Liebe Gottes in Eigenverantwortung zu suchen und zu leben?
… ein Diener oder Dienerin für andere zu sein?

Schreiben wir jetzt alle ganz sicher ein Fettes JA dahinter. 🙂

Aber Hand aufs Herz, wer hat nicht schon erlebt, dass er an verschiedene Grenzen gekommen ist, wo er nicht überweg kam? Im Ernst, wir können dies auch tatsächlich erst tun, wenn wir Gott erlauben uns mit seiner Liebe so zu füllen, dass wir durch seine Liebe diese Dinge wirklich zulassen können. Fehlende Liebe ist oft der Grund, warum so viele an dieser Hürde scheitern, eigene Vorstellungen, Wünsche, Methoden und Prinzipien stehen uns dabei gewaltig im Weg.

Dass, was wir aber aus der Jerusalemer Ur-Gemeinde lernen können, ist einfach nur miteinander zu leben und uns dabei zu helfen Schwächen wie Stärken miteinander zu tragen und auszugleichen.

  • Hören wir einander zu und sind füreinander da
  • Schauen wir auf unseren Nächsten und interessieren uns für ihn
  • Erlauben wir Diskussionen um das Wort Gottes
  • Leben wir die Charismen in Einfalt
  • Sind wir ehrlich zu- und miteinander
  • Bin ich verantwortlich mit mir selbst

Beten wir um seine Liebe in unseren Herzen.


 

27 Kommentare zu Der Wunsch nach der Jerusalemer Ur-Gemeinde

  1. Was ist der Mangel von diesem Text?
    Er sagt nichts darüber aus, wie die Jerusalemer Urgemeinde eigentlich zu Stande kam.
    Hatte sie einen oder mehrere Leiter? Ist der Wunsch Urgemeinde wirklich so groß, wie hier gesagt wird. Oder wird Urgemeinde mit der Suche nach göttlicher Wahrheit verwechselt? Richtig ist, Petrus hielt die erste große Predigt. Aber dann? Was geschah dann?
    Liebe, was ist göttliche Liebe? War sie in der Urgemeinde vorhanden. Ja oder nein? Wie äußerte sie sich? Wer gab sie!
    Mich beschleicht die Ahnung, das der Ruf nach der Urgemeinde aus der Ecke von Charismatikern, Pfingstler und unzufriedenen Christen kommt, welche möglicherweise keine Wiedergeborene sind. Könnte das stimmen?
    Nein, Urgemeinde scheint mir nicht das Ziel der Zeit zu sein. Das Ziel muss meines Erachtens sein, Gemeinde der Wahrheit Gottes zu sein. Geht das über Urgemeinde hinaus?

  2. Ein berechtigter Einwand!
    Aber wie ich in dem Beitrag schon sagte, geht es nicht darum etwas zu kopieren, sondern darum nach Möglichkeit nachzuahmen. Und das bezieht sich auf den Glauben und die gelebte Liebe untereinander.

    Den Gedanken, dass Menschen nicht wiedergeboren sind, weil sie den Wunsch nach gelebter Gemeinschaft haben und sich dabei an dieser Ur-Gemeinde orientieren, halte ich für falsch.

    Für mich sieht das jetzt eher nach einigen möglichen Vorurteilen aus, weil hier ein negativer Vergleich zu Pfingstlern und Charismatikern gezogen wird. Ich ordne meine Wenigkeit in keine dieser Gruppen ein und suche darin eher dem gesunden Mittelweg.

    Vielleicht bin ich ja ein Evangmatiker. 🙂

    Was ist Gemeinde Gottes und die Wahrheit? Die Ur-Gemeinde ist nur ein Beispiel und Orientierungspunkt, so wie alle anderen Gemeinden des Neuen Testamentes auch. Alle Nöte und Probleme die dort beschrieben werden, kennen wir auch heute. Wobei die Ur-Gemeinde in seinem Verhalten herausragt.

    Sind sie alle nicht wiedergeboren und haben sie keine Wahrheit?

    Tatsache ist und bleibt, wir alle sind unvollkommen und leben täglich aus der Gnade unseres Herrn.

  3. Zuerst einmal eine Frage: Was ist das Ziel eines Christen oder genauer eines wiedergeborenen Christen?
    Die Jünger Jesu waren z. Zt. nicht wiedergeboren. Und später, bis heute oft auch nicht. Viele Christen nennen sich Jünger Jesu. Wiedergeburt Fehlanzeige.
    Was heißt Mittelweg? Die Bibel kennt nur zwei Wege. Den schmalen Weg und den breiten Weg. Alle anderen Wege führen in die Hölle.
    Wieso ragt die Urgemeinde mit dem vorhandenen Lug und Betrug heraus?
    Noch eine Frage: Wenn die Ur- oder Hausgemeinde so wichtig ist, warum geben sich dann hier auf dieser Seite, die Antworten und Hinweise nicht die besagte Klinke in die Hand? Kein Interesse? Warum?

  4. Das Ziel ist Jesus Christus und ihm ähnlicher zu werden. Ein jeder Christ ist aufgefordert seine Gesinnung in und mit Jesus entsprechend zu ändern.

    Die Jünger waren zuerst nicht wiedergeboren, später nach Jesu Auferstehung jedoch schon.

    Mit meinen angemerkten Mittelweg, meinte ich nicht den schmalen oder breiten Weg. Sondern den Mittelweg zwischen Charismatik und Evangelikal, denn ich glaube das beides seine Berechtigung hat.

    Die Ur-Gemeinde war ein Herz und eine Seele, und in ihr war auch große Kraft vom Herrn. Ich hatte dies schon an anderer Stelle beschrieben.

    Warum tun Dinge sich nur schwer auf? Das liegt u. a. daran, dass es über Jahrhunderte nur eine einzige Gemeindeform gab, die sich in den Köpfen festgesetzt hat. Dies zu durchbrechen ist harte Arbeit und erfordert sehr viel Geduld, Gebet und Aufklärungsarbeit.

    Bisherige Versuche kamen aus Amerika und konnten sich trotz einiger Versuche in Deutschland wohl noch nicht fest etablieren, bzw. sind die Strukturen der Hausgemeinde nicht so stark vernetzt wie die der inst. Gemeinden. Und es braucht auch Zeit darin eine eigene Identität zu finden.

    Idealerweise sollte eine Hausgemeinde ähnlich einer inst. Gemeinde funktionieren, nur ohne feste Gebäude und einzelnen Pastoren. Für die letzten Tage halte ich dies für den Ausweg schlechthin, weil der Abfall durch die Ökumene es wahren Christen sehr schwer machen wird.

  5. Bernd,
    diesen Mittelweg den du aufzeigst gibt es nicht. Man ist Chrismatiker, Pfingstler, Reformierter oder Lutheraner usw. Evangelikaler heißt doch nichts anderes Evangelisch. E oder D.
    Was meinst du genau mit den Versuchen aus Amerka? Ohne Pastoren haben wird doch, die Brüdergemeinden auch ohne eigenes Gebäude. Wir wollen Gemeinden gründen, vergessen aber dabei, dass wir es gar nicht können. Jesus Christus, Gott gründet Gemeinden. Siehe Apg 2,47b.
    Warum den Hick hack immer noch weiter vergrößern?
    Was wir brauchen sind Christen die fest in Wort der Wahrheit in der Lehre Gottes stehen. Oder?

  6. Na dann möchte ich es mal so erklären. Ich glaube das es die charismatischen Gaben gibt, diese aber in einer Ordnung ablaufen sollen und geprüft werden müssen. Ebenso sehe ich aber auch die gut gegründeten Qualitäten der Evangelikalen, die besser im Wort gegründet sind. Da ich beides für sehr wichtig halte, suche ich hier nach Annäherungen.

    Ich sehe aber auch die Probleme beider Lager. Die einen sind oft oberflächlich und nicht wenige haben tatsächlich einen Hang zur Sekte, während die anderen oft zu intellektuell und starker Selbstkontrolle stehen und auch hier kann Sektenverhalten entstehen. Probleme und Negatives kann ich letztlich überall finden.

    Wayne Jacobsen ist so einer aus Amerika, der es hier mit rübergebracht hatte. Aber es gab auch die Marburger Hauskreise und wie du richtig sagst die Brüdergemeinden.

    Die Brüdergemeinden unterhalten jedoch ebenfalls Gebäude, wenn auch ohne Pastor. Dazu kommt, dass Frauen dort mehr oder weniger nichts zu sagen haben.

    Ja und der HickHack entsteht leider dadurch, dass viele immer wieder im Verlauf der Zeiten abfallen oder faule Kompromisse machen usw. Wir sind dadurch herausgefordert ständig in Bewegung zu bleiben und der Wahrheit gegen den sich stetig veränderten Strom zu folgen.

    Mit deinem letzten Satz stimme ich dir uneingeschränkt zu. 🙂

  7. Günter: @ Zuerst einmal eine Frage: Was ist das Ziel eines Christen oder genauer eines wiedergeborenen Christen?

    Das Ziel der Gemeinde ist die Ewigkeit bei Gott. Mein Ziel und das der Geschwister unserer HG ist die Auferstehung zum ewigen Leben im Reich Gottes, worin Gerechtigkeit herrscht.

    Der Weg dorthin ist nicht das Ziel, sondern eine Notwendigkeit. Das Ziel ist das Ziel.
    Dieses Ziel wurde von Christus bereits erreicht, die Auferstehung seines eigenen, verherrlichten Leibes. Und so werden die einzelnen Glieder seines Leibes (Gemeindemitglieder) ebenso auferstehen, zum ewigen Leben, nicht zum Gericht. Sind wir uns dieser Würdigkeit bewusst…………….?

    Wir treten hier in eine Glaubens-Dimension hinein, die nur mit Hilfe des HL.GEISTES (Öl in den Lampen) möglich ist.

    Das Ziel des Glaubens ist die Seligkeit unserer Seele. Das Ziel des Glaubens ist das bewusstwerden meines Bürgerrechts im Reich Gottes.

    Die Geduld Gottes ermöglicht es uns, diese Dimension der Herrlichkeit geistlich in unseren HG’s erfahrbar werden zu lassen. D.h., diese Dimension des gemeinsamen Zieles ist heute mehr denn je, als Lehre angesagt, wie Paulus sagt:“ dem vorgesteckten Ziel nachjagen, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Jesus Christus“.

    Das Kommen des Tages Gottes sollten wir erwarten und erstreben (2.Petrus,3,12)

    Wer an Jesus Christus glaubt, der hat das Zeugnis des ewigen Lebens in sich.

    • Hallo Hans-Otto,
      unser Problem ist oft die Halbheit: Hier 2. Petrus 3,12. Denn der Satz geht weiter.

      Wer an Jesus Christus….
      Dieses ist eine sogenannte religiöse Aussage. Hört sich gut an, ist es aber nicht. Siehe: MK 16,16.
      Hier der Text:
      16 Wer da [a]glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. a) Apg 2,38; 16,31.33

      So möchte hier die Frage stellen, wie groß war wohl die Jerusalemer Urgemeide, wie war es mit der Leiter- oder Führerschaft bestell?

      Wie ist es in den Hausgemeinden mit der Leiter- bzw. Führerschaft bestellt? Mit der Über- und Unterordnung usw.

  8. „Günter: @ Wer an Jesus Christus….
    Dieses ist eine sogenannte religiöse Aussage. Hört sich gut an, ist es aber nicht.“

    Günter, wenn du 1. Joh. 5-7 liest, dann wirst du sehen, dass meine obige Ausführung nicht falsch und mit religiös absolut nichts zu tun hat.

    1.Joh. 5,7-11 (Entnommen aus der rev. Lutherübersetzung 1984):

    7 Denn drei sind, die das bezeugen:

    8 der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein.

    9 Wenn wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis doch größer; denn das ist Gottes Zeugnis, dass er Zeugnis gegeben hat von seinem Sohn.

    10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat dieses Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem Zeugnis, das Gott gegeben hat von seinem Sohn.

    11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.

    12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

    • Ja, ja Hans-Otto,
      kindlicher Glaube, Jesus Christus ist der Sieg.

      Ich bin allerdings mittlerweile Aufgrund der Gemeindechristen, im Bezug auf Glaube und Wiedergeburt sehr misstrauisch geworden.

      Also, bitte Vergebung. Danke
      MSG

  9. Ur-Gemeinde
    Gemeinde nach Apg. 2,42-47

    Wie entstand diese Gemeinde? Sie entstand aus einem Gebetstreffen im Obersaal zu Pfingsten. Ca. 120 Person trafen sich dort. Auf sie fiel der Heilige Geist mit Feuerzungen.

    Diese Personen waren also die Ur-Gemeinde. Es, waren Jünger Jesu. 12 davon wurden Apostel genannt. Einer dieser Apostel war Petrus, welcher die erste Predigt, hielt. Aufgrund dieser Predigt kamen 3000 Person zum Glauben, die der Ur-Gemeinde von Gott hinzugefügt wurden.

    Ab diesem Moment hatten wir die Jerusalemer Gemeinde. Sehr schnell wurden dieser Gemeinde weitere 2000 Personen von Gott hinzugefügt. Gott, Jesus Christus baut Gemeinde – nicht der Mensch!
    Ekklesia ist der griechische Begriff für Gemeinde, Kirche und Versammlung. Die Begriffe Hausgemeinde, Hauskreisgemeinde, Hauskreise und welche wir sonst noch so erfinden, gibt es in der Bibel nicht. Es gibt auch keine angesprochenen Normalos.

    Es gibt allerdings klare Gemeindestrukturen. Die Ansicht man brauche keine Gebäude und Organisation, lässt sich biblisch nicht begründen.
    Die Jerusalemer Gemeinde traf sich in Häusern und im Tempel, welcher ihnen zur der Zeit, seitens der Juden noch nicht verwährt war.

    Als Gemeinde sah man alle Personen in einer Stadt an, welche an Jesus Christus glaubten, dieses durch Taufe öffentlich bekundet, hatten.

    Z.B. Alle Gläubigen in Ephesus waren Gemeinde, Kirche oder Versammlung Jesu Christi.
    Anders gesagt, Braut, Leib oder Glied am Leibe Jesu Christi. Haupt jeder Gemeinde ist Gott, Jesus Christus.

    Gemeindezucht ist das Wesen der Gemeinde. Siehe: Mt. 18,15-17. Gemeindezucht kann aber nur in einer Gemeinde ausgeübt werden, in der es eine klare Über- und Unterordnung. Anders gesagt: Leiter- oder Führerschaft. Aber gerade dieser Leiter- und Führerschaft, wollen viele, welche sich in Hausgemeinden herumtreiben aus dem Wege gehen. Laisser faire – Stil: Hausgemeinde? Führt in die Hölle!

    Laut Paulus in Römer 16,16 bedarf es keiner neuen Vernetzung: „Es grüßen euch alle Gemeinden des Christus.“

    Welche Aufgabe hat die Gemeinde?
    Ihre Grundaufgabe ist, gesunde biblische Lehre zu vermitteln. Ihre Leiter oder Führer, müssen die Gemeinde vor falschen Lehren und Lehrer schützen. Siehe: Apg 20,30. Also, haben die Ältesten einer Gemeinde den Auftrag die gesunde Lehre zu verkündigen.

    Hier einige Bibelstellen:
    2. Tim 1,13-14; 2,1-2; 2,15; 2,24-25; 3,14-17; 4,1-2.
    Die Aufgabe der Gemeinde ist also sehr simpel: gesund Lehre verkündigen.

    Die NT-Gemeinde wird geführt von einer Gruppe von Ältesten. Diese haben unterschiedliche Gaben. Z.B. Hirte! (lateinisch – Pastor) Den Pastor im heutigen Verständnis der Zeit, gibt es in der Bibel nicht. Diesen, auf der Uni, Bibelschule oder Seminar Ausgebildeten. Diese Ältesten im Leitungsdienst der Gemeinde, sind Jesus Christus rechenschaftspflichtig. Älteste müssen jeden Christen ihrer Gemeinde unter Zucht stellen, wenn er lehrmäßig vom Wort Gottes abgeirrt ist.
    Viele sogenannte Gläubige in Hauskreisen, Hauskreisgemeinden oder Hausgemeinden, vollen gerade dieser Zucht aus dem Wege gehen. Oder?

    Lesen wir einmal nach: 2.Tim 2,17-17, Hymenäus und Philetus.

    Fazit:
    Ein Christ ohne Gemeinde ist in der Bibel nicht zu finden.

    • @Günter
      Gemeindezucht ist das Wesen der Gemeinde. Siehe: Mt. 18,15-17. Gemeindezucht kann aber nur in einer Gemeinde ausgeübt werden, in der es eine klare Über- und Unterordnung. Anders gesagt: Leiter- oder Führerschaft. Aber gerade dieser Leiter- und Führerschaft, wollen viele, welche sich in Hausgemeinden herumtreiben aus dem Wege gehen. Laisser faire – Stil: Hausgemeinde? Führt in die Hölle!
      Zunächst fällt mir dazu ein, wo ordnest Du Dich einer solchen Struktur unter, gehst Du in eine solche Gemeinde ?

      Ansonsten ist es nicht so, das sich in der Hausgemeinde Leute herum treiben die sich nirgends unterordnen wollen. Solche die sich nicht helfen lassen wollen und sich nicht einbringen, haben auch in der HG keine Chance.

      In der HG gibt es den Hausvater und die Hausmutter als Gastgeber denen sich jeder unterzuordnen hat, das ist einfach selbstverständlich.
      Dafür gibt es auch eine Bibelstelle s.h. 1.Kor.16.16;
      Wenn Hausgemeinde auch in die Hölle führt, dann hat wohl nix mehr Zweck.
      Solche Ansicht kann und will ich nicht teilen.
      Im Kehrschluss wäre dann ja auch diese Seite völlig Sinnlos !

  10. „Günter: @ Hallo Hans-Otto,
    unser Problem ist oft die Halbheit: Hier 2. Petrus 3,12. Denn der Satz geht weiter.“

    Dieser Vers in 2.Petrus,3,12 (Rev. Lutherübersetzung 1984). beinhaltet in seiner zweiten Hälfte den Hinweis, was an dem Tag Gottes geschehen wird. Hier der gesamte Vers 12:“ die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden“

    Ja und….., was soll uns das sagen……………….?

    Doch nur, es wird sehr heiß werden, wenn Jesus wiederkommt.

    Die Kernaussage für mich lautet, die Wiederkunft Jesu erwarten und erstreben ist erstrebenswert und hat Priorität, die Vorfreude mit Vereinigungscharakter.
    Dies beinhaltet eine Bewusstseinsänderung in mir selbst. An diesem Tag werde ich nicht zurückschauen um mich am Untergang der Welt zu erfreuen, sondern das Ziel ist heim gehen zu dürfen ins Reich Gottes, in die Herrlichkeit, die uns verheißen ist.

    Diese Vorfreude des Herzens, gewirkt durch den HL. Geist, erzeugt Freude für den heutigen Tag.

    Und das ist keine Halbheit, wie du schreibst, sondern das Problem ist, die Halbheit dahinter zu sehen.

    • Hans-Otto,
      ich wünsche dir, dass du dabei bist wenn Jesus wieder Kommt.
      Meine Erfahrung mit den Christen ist allerdings diese, die können ihre Wiedergeburt nicht begründen. In anderen Worten, sie können ihre Heilsicherheit nicht biblisch begründen, haben kein Fundament.
      Aufgrund unserer Evangelisationsweisen haben wir in unseren Reihen mehr Krüppelchristen als wirklich Wiedergeborene.

      Kommt noch hinzu der Begriff: Kleine Herde.

      MfG
      Günter

  11. Ur-Gemeinde
    Gemeinde nach Apg. 2,42-47 – 16.07.2016

    Was mich verblüfft, ist, das auf diesem Text keine Reaktion erfolgt.
    Geht der Text am Thema vorbei? Zielverfehlung?
    Wohl ehr nicht, nur Interessenlosigkeit.
    Schade! – So stirbt dann ein gutes Thema.

    • Ein wenig Zurückhaltung ist angebracht, nur weil man nicht sofort antwortet, ist man deswegen nicht gleich Interessenlos. Ich muss nebenbei noch etliche andere Dinge tun und manchesmal überlasse ich eine Diskussion auch den Beteiligten. Und darin sehe ich auch nichts verwerfliches.

      • Frage:
        Habe ich dich persönlich angesprochen?
        Habe ich allgemein gesprochen!

        Ihr regt Themen von Interesse an, ob durchdacht oder nicht ist dann wiederum nicht von Interesse. Vieles was im Glauben von Interesse ist, kann nur durch Konfrontation herausgearbeitet werden.
        Vielmehr stellt sich die Frage, stößt diese Seite auf Interesse bei Christen? Lässt sich dazu eine Aussage machen?
        Die Themendiskussion scheint ehr mangelhaft bis ungenügend zu verlaufen. Diskussionspartner 1,2,3?

        Auf Seiten wie dieser, muss man mit Konfrontation umgehen können. Kann man es nicht, schafft man sich selber nur Ärger und Unglaubwürdigkeit. Usw.

        • Sorry, wenn ich dich offenbar missverstanden habe, aber da hier nur wir drei diskutiert hatten, ließ deine Anmerkung keinen anderen Schluß zu, als du uns auch meintest.

          Nun viele diskutieren auf Facebook darüber und weniger hierüber. Die Seite zieht täglich um die 100 Besucher auf sich und auch die Texte werden oft heruntergeladen, also denke ich, ist die Seite durchaus ein Segen. Mit Konfrontationen umgehen, ja sicher, wenn diese auf gegenseitigen Respekt und Achtung voreinander beruhen. Das ist leider sehr oft nicht der Fall, du glaubst ja gar nicht was ich mir bisweilen für einen Schrott anhören muss. Denn sehr viele Leute vertreten eigene Wunschlehren und meinen diese mit (verbaler) Gewalt vermitteln zu müssen. Oder sie lassen verdeckte Anmerkungen durchscheinen, die ihre Ansichten unterstreichen sollen.

          Es ist bisweilen nicht so ganz einfach, dann stets ein offenes Ohr zu behalten, obwohl ich mir alle Mühe dazu gebe. Du vertritts ja auch deine Ansichten und Einsichten, die nicht unbedingt die letzte Weisheit sind. Das meine ich jetzt nicht abwertend, sondern ich möchte damit sagen, dass jeder von uns unvollkommen ist und dies mit einbringt. Daher brauchen wir Verständnis füreinander, um die Schwächen des anderen auch mit auszuhalten.

          Wir alle brauchen Reflektion.

  12. Facebook ist für mich kein Ort wo ich solche wichtigen Fragen wie „Ewiges Leben“, Gemeinde usw. diskutieren würde. Ich persönlich würde dort meine Energien nicht verbrauchen. Lohnt sich nicht. Ich könnte mir sogar vorstellen, das Jesus Facebook meiden würde. Aber eben nur eine Vermutung.
    Aber eigentlich schade für diese Seite.

  13. Wie sagt man so schön; Gut Ding will Weile haben.
    Gott prüft uns auch und will sehen wie wir es meinen, ergo fällt der Segen nicht sofort überschwenglich vom Himmel. Die andere Seite ist, dass man auch mitwachsen muss. Seit ich das mache, kann ich Gottes roten Faden darin gut sehen. Und auch die nächsten Schritte hat er mir bereits ins Herz gegeben.

    Ich tu dann auch was ich dazu tun kann. Aber das Gelingen kommt allein von Gott, er ist der Erbauer dieses Hauses.

  14. Hallo Hans-Otto,

    du hast vom HG gesprochen, vom Öl.

    Bei CLV.de gibt es von John MacArthur ein Buch mit dem Titel:
    „Lampen ohne Öl“.
    Wenn man hier den Begriff „mehr“ anklickt, kann man das Buch als PDF herunterladen.
    Mal lesen – wenn nicht bekannt. Hier erfährt man, warum wir in den Gemeinden so viele Christen haben, die nicht Wiedergeborene sind, obwohl sie sich dafür halten. Usw.
    MGS
    Günter

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


CommentLuv badge