Die Ökumene, die große Fusion (fast) aller Christen

Warum nenne ich die Ökumene eine Fusion und nicht die Suche nach der Einheit aller Christen? Weil sie genau das ist, eine Fusion unter dem Deckmantel der christlichen Einheit. Das Ziel ist dabei nicht wirklich die Einheit aller Christen, sondern die langfristige Unterwerfung aller Christen unter dem kommenden Dach der religiösen Einheitskirche der biblischen Offenbarung.

Alle kirchlichen und gemeindlichen Institutionen müssen sich heute ernsthaft der Frage stellen, ob sie sich dem tatsächlich anschließen wollen? Wobei etliche dies bereits tun.

Aber worüber reden wir hier eigentlich?

Die Ökumene ist nunmehr eine Bewegung, die bereits seit vielen Jahren sich scheinbar um die Einheit aller Christen bemüht. Scheint zumindest ein lobenswertes und erstrebenswertes Ziel zu sein, oder?

Nun, wer genau hinsieht erkennt was wirklich geschieht. Die Katholische Kirche steht dafür ein, die Ökumene zu beherrschen und meint damit die Vereinigung aller christlichen und nichtchristlichen Denominationen und Konfessionen unter ihrem Dach und damit unter ihrer Herrschaft.

Beweise dafür muss man sich nicht mal aus den Fingern saugen und letztlich muss dieser Umstand noch nicht mal mehr genauer erklärt werden. Es gibt reichlich Literatur und auch gute Predigten zum Thema.

Ich empfehle dazu die Predigt von Hartwig Henkel: Gottes Sicht über die Ökumene

Link: http://www.leftbehind.de/videos/waehrungsysteme

Mir kommt es an dieser Stelle darauf an, die perfide Lüge dahinter aufzudecken und was Gottes wirkliche Absicht ist, wenn er von der Liebe untereinander spricht.

Gott ist Liebe, ohne jeden Zweifel und er gab uns auch das Neue Gebot der Liebe. Und so steht jeder Christ auch in seiner Pflicht diese auch zu leben und zu praktizieren. Aber bedeutet es, die Liebe Gottes zu verklären und der Realität damit zu entfliehen oder dafür blind zu werden?

Wie verstehen wir diese Liebe Gottes eigentlich? Dürfen wir nie wieder etwas sagen und müssen wir ständig duckmäuserig mit gesenkten Haupt durch die Gegend laufen, alles ertragend und immer treu und brav alles den Hirten (Predigern und Pfarren usw.) abnehmen?

Schauen wir doch mal in das Wort Gottes.

1. Korinther 13,1-13

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel. Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.

Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise;  wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden. Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war.  Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.

Was sagt uns Paulus mit diesen Sätzen? Er spricht damit all unser Handeln an und wenn die Motivation nicht die Liebe zu Gott und den Menschen ist, ist es nichts wert und nicht echt. Jede Gabe und jede Hingabe, die mit falscher Motivation gelebt wird ist in sich tot und führt nicht zum Leben. Er gibt damit auch ein Bild auf seinen eigenen Dienst wieder. Denn nur in der Liebe kann er diesen ertragen und kann erdulden was ihm an Widerstand entgegensteht.

Nur mit der Liebe als Motivation ist es möglich alle Ungerechtigkeit zu ertragen und nicht zu verbittern. Diese Liebe ist von Gott in unser Herz gegeben.

Römer 5,5
.. die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

Alles andere ist selbst gemachtes Menschenwerk und verbinden wir dies nun wieder mit den Zielen und Idealen der Ökumene, so erkennen wir an dem wirklichen Geschehen deren Motive. Sehr schnell stellen wir dabei fest, dass die Motive nicht die Liebe zu Gott und den Menschen ist, sondern der Machtwillen einer Kirche dahinter steht.

Gott baut seine Gemeinde letztlich nicht allein über Institutionen und Werkgerechtigkeiten, sondern in den Herzen von Christen, die sich dem Wort Gottes verpflichtet sehen und sich nicht täuschen lassen. Man muss kein Prophet sein um zu erkennen, sondern wissend über das Wort Gottes um sehend zu sein und um danach handeln zu können.

Markus 3,35
Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Schafe
[©:M.E./pixelio.de]
Echte Liebe ist sichtbar

Die Gemeinde Gottes wird aus Brüdern und Schwestern bestehen, die den Willen Gottes tun und bereit sind, Leiden für ihn in der Liebe zu ihn zu ertragen. Somit wird es also auch in unserer Zeit dazu kommen, dass Christen um der Wahrheit des Wortes Gottes willen ausscheren und sich lieber umbringen lassen, als dem Falschen nachzujagen.

Johannes 10,27-28
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.

Insbesondere mit diesem Aspekt der Liebe Gottes, wird in vielen Gemeinden ein falsches Gottesbild vermittelt und die Liebe Gottes wird zu etwas verklärt was sie so nicht ist. Diese Form der Verklärung von Gottes Liebe führt zu einer Art rosa Brille und verschleiert die klare Sicht auf das was Gott wirklich meint und will.

Und weil man ja kein schlechtes Zeugnis reden darf, lehnt sich auch kaum einer auf. Aber ist es so von Gott gewollt, dass wir als Christen uns von seinem Wort so manipulieren lassen, das wir gar unmündig werden und unsere Eigenverantwortung an der Gemeindegarderobe abgeben?

Können wir überhaupt eine einheitliche Gemeinde sein? Ich meine; Nein.

1. Korinther 11,19
Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.

2. Petrus 2,1
Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Parteiungen heimlich einführen werden, indem sie auch den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen. Die ziehen sich selbst schnelles Verderben zu.

Gott will mündige Gotteskinder, die ihn kennen und ihm nachfolgen. Die Ökumene hingegen benutzt einen biblischen Deckmantel und ist damit ein Wegbereiter der letzten endzeitlichen Phase mit seiner religiösen Weltkirche.

Wo stehst Du? Welche Ziele verfolgt deine Kirche oder Gemeinde? Hast Du klare Gewissheiten über das Wort Gottes?


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