Die Ökumene

Die Ökumene

Wir sind entschieden gegen die Ökumene, da sie nach unserer Einsicht nicht wirklich nach Einheit der Christen sucht, sondern vielmehr nach Vereinnahmung durch die Katholische Kirche aller Christen und anderer Religionen strebt. In den letzten Jahren wurde diese Bewegung mit dem Leitbild nach Einheit aller Christen beworben, was zur Folge hatte, dass nahezu fast alle Konfessionen und Denominationen auf dem Zug aufgesprungen sind und sich darin engagieren.

Es wird jedoch eine Zeit kommen, wo aus dem Umwerben eine Forderung entstehen wird. Und spätestens ab diesen Zeitpunkt wird vielen ein Licht aufgehen und alle diese Institutionen werden vor einer Entscheidung stehen. Diese Entscheidung wird darauf hinauslaufen Farbe zu bekennen oder eben weiter mit dem Strom zu schwimmen, die Folgen einer solchen Entscheidung werden dann Richtungsweisend sein.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf zwei Beiträge verweisen und auf eine Videopredigt von Hartwig Henkel zur Ökumene.

Die Ökumene, die große Fusion (fast) aller Christen

Ein Erdbeben, das kaum einer bemerkte

Hartwig Henkel zum Thema Ökumene


Andere Konfessionen und Denominationen

Wir möchten hier ganz deutlich sagen, dass wir keine anderen Christen verurteilen, weder für Ihren Glauben oder ihre Glaubensrichtung oder gar für den Verband in dem sie sich befinden. Sie alle, wie wir auch, sind Gläubige auf dem Weg zu Christus. Einiges möchten wir jedoch dazu anmerken dürfen.

Uns ist aufgefallen, dass in den jeweiligen verschiedenen Denominationen unterschiedliche Verhaltensweisen auffallen. Die einen lehnen den Heiligen Geist ab, während die anderen ihn scheinbar sogar überbetonen. Ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Lehrmeinungen in der Theologie. So scheinen die einen sehr Interlektuell zu sein, während andere zu geistlich erscheinen. Das hat zum einen sicher mit der Ausrichtung des Glaubens zu tun und zum anderen, das man deren teilhaftig wird, da man sich dort intergriert hat. Die Ausrichtung der Konfession strahlt also auf die Mitglieder der Gemeinschaften ab und führt dazu, dass bestimmte Haltungen, Ansichten und Gottesbilder übernommen werden.

Darin haben die Konfessionen mehrere Dinge gemeinsam, sie tragen Verantwortung für Ihre Mitglieder die durch ihre Lehre beinflusst werden und sie müssen dem Höchsten eines Tages darüber Rechenschaft ablegen.

Jakobus 3,1
Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden!

Sie haben damit also eine große unverrückbare Verantwortung, da sie besonders streng vom Herrn beurteilt werden.

Aber auch die Gläubigen selbst stehen in der Eigenverantwortung vor Christus und sie werden als mündig genug angesehen um die Geister zu unterscheiden.

1.Johannes 4,1
Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen.

In der Kirchengeschichte kam es oft zu starken traditionellen Verhaltensweisen im Verlauf der Zeiten. Diese wurden durch starke Gottesfürchtige Männer und Frauen oftmals wieder zu einer lebendigen Gemeinschaft zurückgebracht. Ihre Geschichten und Lebenswerke können wir heute in reichhaltiger Literatur nachlesen (Empfehlung hierzu John Piper), der christliche Glaube fordert uns auf stets wachsam zu bleiben und uns dem stetigen Herausforderungen des geistlichen Kampfes zu stellen. Doch wir Menschen neigen dazu einem sicheren Verlauf mit Traditionen zu folgen. Wir haben in der Welt Angst und suchen nach Sicherheiten, doch hierin liegt ein Trugschluss.

Ein solcher Trugschluss ist die heutige Ökumene und das durchaus verständliche Streben nach Einheit unter Christen.

Aber warum brauchen wir dazu Erklärungen und Verbindungen und Verträge? Geht es nicht um gelebte Gemeinsamkeiten? Und genau daran können wir die Wahrheit des Trugschlusses erkennen, denn diese Gemeinsamkeiten unterliegen einer strengen Kontrolle durch die Katholische Kirche. Priester der Katholischen Kirche die es wagten mit anderen Christen ausserhalb der Katholischen Kirche z. B. das Abendmahl zu feiern wurden ihres Priesteramtes enthoben. Aktuell ein Fall aus Bremen, wo ein Pfarrer der Landeskirche es wagte sich auf Gottes Wort zu berufen und die Gemeinsamkeiten der Religionen als Götzendienst anprangerte.

Nur Einzelfälle? Keineswegs, die satte Mehrheit hat sich der Tradition ergeben und damit dem lebendigen Wort Gottes seine Kraft und Absolutheit abgesprochen.

Viele hoffen auf eine Art dritte Reformation, einen neuen Martin Luther braucht das Land, jemand der aufsteht und den Glauben zurückbringt. Aber vorsicht, hier setzt der nächste Trugschluss ein, denn wir befinden uns in der Endzeitphase, wo es bereits um Weltregierung, Weltwährung und immer mehr staatliche Kontrolle und Überwachung geht. Es wird nichts mehr besser, sondern eher drastischer. Die letzten Tage der Endzeit stehen unmittelbar vor der Tür und hier haben wir die Herausforderung uns nicht zu verstecken und klein bei zu geben, sondern zu bekennen und unser Leben nicht zu lieben bis zum Schluss.

Johannes 12,25
Wer sein Leben liebt, verliert es; und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren.

Es gilt wachsam zu sein, denn Sicherheiten gibt es nicht mehr und auch wir als bekennende Christen haben hier auf Erden keine bleibende Stätte. Nehmen wir die Verantwortung und die Herausforderung an und das wünsche ich auch jeden geistlichen Leiter, jeder Gemeinde und seinen Verbänden. Es gilt für den Glauben einzustehen und wenn es sein muss auch Kämpfe und Not auszuhalten. Die ersten drei Jahrunderte bedeutete für nahezu jeden Christen den Märtyertod und wir müssen uns darauf einstellen, dass dies am Ende der Tage, also heute, wieder so sein wird.

Seid ihr bereit euer Leben Jesus zu opfern, so wie er es für uns tat?