Es werden Zeichen an Sonne, Mond und Sternen sein

Jesus selbst sagte dies in Bezug auf sein Wiederkommen, das die Kräfte des Himmels erschüttert werden. Damit finden also nicht allein Gerichtszeichen auf der Erde statt, sondern auch sichtbare Zeichen an dem uns bekannten universellen Ordnungen.

Sonne, Mond und Sterne werden hier in einem Zug mit den Kräften der Himmel genannt.

Lukas 21,25-26
Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.

[©:Viktor Mildenberger /www.pixelio.de]  Die Kräfte des Himmels werden sich stark verändern
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Die Kräfte des Himmels verändern sich
Wir haben schon gelesen, dass die sieben Zornschalen einiges davon benennt. Dort wird beschrieben, das die Sonne in großer Hitze beginnt die Menschen zu verbrennen, oder das es auch zu dauerhafter Finsternis kommen wird. (Offenbarung 16,8-10)

Lesen Sie dazu den Beitrag; Was geschieht mit der Erde und den Menschen nach der Entrückung?

Die Nationen werden in Angst und Ratlosigkeit geraten und es wird kein weiser Rat gefunden werden und auch keine wissenschaftliche Erklärungen geben. Diese Dinge beziehen sich auf die unmittelbare Wiederkehr Jesu und betreffen die letzten sieben Jahre.

Das wiedererkennbare Muster des Selbstbetruges in dem wir heute schon leben, nämlich das uns eine heile Welt vorgegaukelt wird und die westliche Welt scheinbar den Frieden erhält ist sehr trügerisch. Dieser Betrug wird dann nicht mehr funktionieren und Gott selbst deckt diese Blöße auf und wird jeden menschlichen Rat oder Versuche der Selbsthilfe zunichte machen. Jeder wird erkennen, dass Gott selbst am Werk ist.

Römer 14,11
Denn es steht geschrieben: „So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen.“

Der Schlusspunkt ist letztlich das tatsächliche Kommen Jesus, der wie ein Blitz für jeden sichtbar am Himmel erscheinen wird. Dieser Schlusspunkt markiert dann auch das absolute Ende der Gnadenzeit, ab diesen Zeitpunkt ist keine Umkehr zu Gott mehr möglich.

Matthäus 24,27
Denn wie der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

Für uns Christen bedeutet dies, das wir uns auf ihn vorbereiten und wachsam sein sollen. Denn nicht jeder, der glaubt Christ zu sein wird auch angenommen sein. Hier wird offenbar von Jesus selbst noch eine Selektion vorgenommen.

Matthäus 24,36-42
Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein. Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: – sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte -, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Dann werden zwei auf dem Feld sein, einer wird genommen und einer gelassen; zwei Frauen werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen.

Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.

Doch was bedeutet das für jene nicht angenommenen Christen und wer werden diese sein? Was sagte Jesus selbst dazu?

Matthäus 7,15-23

Warnung vor falschen Propheten

Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

Jesus selbst warnte vor falschen Propheten in dieser Zeit und gläubige Menschen die offenbar sogar in seinen Namen viele Wunder getan haben. Und dennoch sagte er, dass man sie an ihren Früchten erkennen kann und das diese nicht in das Himmelreich kommen werden.

Die Früchte des Geistes sind an einem deutlichen Lebensstil erkennbar. So sagt uns die Bibel dazu folgendes.

Galater 5,22-23
Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.

Falsche Propheten und falsche Christen zeichnen sich also damit zwangsläufig durch ihren Lebensstil aus.

Galater 5,19-21
Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

Die endzeitliche Phase ist somit von einem Abfall ganz allgemein von Gott gekennzeichnet, wie auch einen Abfall vieler Christen. Die zwar eine Gotteskraft haben, aber seine echte Wirkung verfehlen da sie in fleischlicher Sünde leben. Ihre Predigt und ihre Werke gelten vor Gott nichts, was auch immer sie glauben für Gott getan zu haben.

Es gilt letztlich nur eine einzige Art der Hinwendung zu Gott die angenommen sein wird. Und echter Glaube schließt nicht nur das Bekenntnis ein, sondern auch die Veränderung des inwendigen Menschen.

Hebräer 11,6
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.

Wie steht es um deinen Glauben? Wie sieht es mit deiner geistlichen Frucht aus? Steht dein Dienst für Gott wirklich auf dem Glaubensfundament?


 

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