Filmbesprechung „Arrival“ (2016)

Im Science-Fiction-Film „Arrival“ tauchen zwölf mysteriöse Raumschiffe zeitgleich in unterschiedlichen Regionen der Welt „aus dem Nichts“ auf. Sie sind riesengroß, länglich, ähneln einer Muschel und stehen aufrecht knapp über dem Erdboden.

Das Militär riegelt alle Zufahrtswege ab. Bald findet man heraus, dass die Raumschiffe alle 18 Stunden eine Luke an ihrem unteren Ende öffnen. Dahinter befindet sich ein langer Gang nach oben, wo man durch eine durchsichtige Wand getrennt den Außerirdischen begegnen kann: Es sind Septapoden, d.h. tintenfischartige Wesen mit 7 Fangarmen als Beinen. Ihre Sprache ist vollkommen unverständlich und mit nichts auf Erden zu vergleichen.

Ein Elite-Team um die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und den Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) soll im Auftrag der amerikanischen Regierung und des Militärs Kontakt herstellen und herausfinden, was die Fremden hier auf Erden wollen.

Louise gelingt es mit Hilfe von Schriftzeichen eine Verständigung aufzubauen. Doch die Nachricht der fremden Wesen lautet verstörend: „Wähle die Waffen.“

Daraufhin brechen die Regierungen der Welt ihre Verbindungen untereinander ab und China stellt den Außerirdischen ein Ultimatum. Danach planen sie anzugreifen und bringen ihr Militär schon mal in Stellung. Viele andere Länder schließen sich dem an.

Eine geheime Einsatztruppe des amerikanischen Militärs platziert beim nächsten Besuch eine Bombe im Schiff der Alien. Selbstlos retten die Septapoden Louise und Ian im letzten Moment, aber eines der Alien stirbt dabei.

Louise Banks geht nun aufs Ganze und findet nach einigen Irrtümern heraus, dass die Septapoden nicht „Waffe“ gemeint hatten, sondern „Gabe“ bzw. „Werkzeug“, nämlich die Fähigkeit in die Zukunft zu blicken. Diese Gabe haben die Fremden Louise geschenkt und sie aufgefordert, sie zu nutzen, um den Frieden zwischen den Völkern auf Erden herzustellen.

In Visionen und Träumen erlebt die Linguistin Louise, wie sie das anstellen kann. Entscheidend war es, den chinesischen Militärführer umzustimmen, was ihr im letzten Moment auch gelingt.

Doch auch für ihr persönliches Leben kann Louise ihre neue Gabe nutzen. Sie heiratet ihren Kollegen Ian und führt ein glückliches Leben mit ihm, wobei sie die Zukunft auch hier so beeinflussen kann, dass nichts ihrem dauerhaften persönlichen Glück mit Ian mehr im Wege steht.

Anmerkungen zum Film:

1. Evolution:

Mit ermüdender Penetranz wird uns durch solche teuren Filme (Budget: $ 50 Millionen) eingehämmert, dass es angeblich Wesen auf anderen Planeten gäbe. Sie existieren natürlich auch schon viel länger und sind damit ein indirekter Beweis für die Evolutionstheorie. Wenn sich alles Leben praktisch von selbst durch Mutationen und natürliche Auslese entwickelt hat, warum sollten wir dann die einzigen im riesigen Universum sein?

Die Bibel dagegen stellt unmissverständlich klar, dass es nur Leben auf der Erde gibt. Außerirdisch sind nur Gott selbst, alle Engel Gottes, alle von ihm abgefallenen Engel (Dämonen) und alle echten Christen. Von ihnen wird gesagt, dass sie zwar auf dieser Welt sind, aber nicht von dieser Welt (z.B. Joh. 15,19). Die Dämonen haben ihren Standort über uns in der Atmosphäre (Eph. 6,12). Daher ist ihr Herr Satan auch der Geist, „… der in der Luft herrscht …“ (Eph. 2,2). Ansonsten gibt es keine Außerirdischen und kein Leben auf fremden Planeten – und keine (Makro-)Evolution!

2. Aussehen und Absichten:

Das Aussehen der Alien ist sehr abstoßend, ja geradezu furchterregend. Dennoch werden sie als die wahren Heils- und Friedensbringer unserer Welt hingestellt. Das Abstoßende, Fremde und Unheimliche wird hier als der wahre Helfer dargestellt. Wenn man in Zukunft also einmal Dämonen begegnet, dann soll man an ihre guten Absichten mit uns glauben, nicht wahr? Die Septapoden wollen angeblich nur das Beste für uns. Das sei auch der Grund für ihr Kommen.

Das stellt die Aussagen der Bibel über solche Wesen auf den Kopf; denn dort wird klargestellt, dass Wesen, die wie unreine Tiere aussehen (s. 3. Mose 11), von Gott abgefallene Engel sind, die sämtlich bösartig handeln. Sie können nichts Gutes tun, sondern haben nur im Sinn, uns Menschen zu täuschen, zu belügen und uns am Ende alle umzubringen. Ihren Anführer Satan (Teufel) nennt Jesus einen „Vater der Lüge und Menschenmörder von Anfang an“ (Joh. 8,44).

3. Verhüllung:

Auffällig war zunächst, dass die Raumschiffe buchstäblich aus den Wolken auftauchen und am Ende auch so wieder verschwinden. Die Septapoden hüllen sich zumindest zum Teil immer in Nebel. Lediglich Louise zeigt sich eines der Wesen in voller Größe, weil die Linguistin ihnen und ihren guten Absichten völlig vertraut und weil Louise ihr auserwähltes Werkzeug ist.

Das erinnert mich stark an die Beschreibungen Gottes in der Bibel. An sehr vielen Stellen verbirgt Gott sich vor den Menschen hinter Wolken (z.B. Ps. 18,12; 97,2 usw.). Eine sehr bekannte Schriftstelle ist auch die Verklärung Jesu auf dem Berg (Mt. 17,1-9). Hier erscheint Gott, der Vater, in einer dichten Wolke aus einer anderen Dimension. Er verschwindet auch wieder dahin und zurück bleibt nur Jesus mit seinen Jüngern.

4. Entwicklungsstand:

Und selbstverständlich sind sie angeblich viel weiter entwickelt als wir Menschen. Wir können eigentlich froh sein (so eine indirekte Botschaft des Films), dass sie viel klüger und friedlicher sind als wir und dass sie uns helfen zu überleben. Dafür setzen sie angeblich sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel.

Was für ein Unsinn! Gemäß der Bibel wurden wir Menschen nach Gottes Bild gestaltet und zum König der Erde eingesetzt (1. Mose 1,26-28). Erst durch uns war alles, was Gott gemacht hatte „sehr gut“, was uns klar zur Krone der Schöpfung macht (V. 31).

Natürlich passt dem Teufel das ganz und gar nicht und er lässt nichts unversucht, uns einzuhämmern, dass wir angeblich etwas zurückgeblieben und dümmlich seien. Natürlich hat er dabei Recht mit den Menschen, die Gott ihr Leben lang den Rücken zukehren. Aber das gilt nicht für echte Christen. Sie haben die richtige Wahl getroffen und zeigen, dass Gott uns Menschen nicht umsonst geschaffen hat. Er wird durch uns Christen zu Seinem Ziel mit dieser Welt kommen.

5. Außerordentliche Fähigkeiten:

Die Fremden zeigen außerordentliche Fähigkeiten. So können sie nicht nur in anderen Dimensionen verschwinden, sondern auch interstellare Flüge absolvieren und haben die Gravitation im Griff. Im Gang nach oben in ihrem Raumschiff ging man hoch, als wenn man auf dem Erdboden laufen würde. Die Gravitation war hier also künstlich von den Alien verschoben.

Außerdem können sie angeblich die Zukunft sehen. Das ist vielleicht der „stärkste Tobak“ im Film; denn nur Gott selbst kann die Zukunft voraussehen. Und Er zeigt diese auch niemandem so klar, dass man genau weiß, was als nächstes passieren wird. Alle Prophetien der Bibel kann man immer erst dann klar verstehen und erkennen, wenn sie gerade erfüllt wurden.

Die Spetapoden dagegen haben angeblich Louise die Fähigkeit gegeben, in die Zukunft zu sehen, weil sie damit richtig umgehen kann. Was für ein Unsinn! nicht einmal Gott würde so etwas je tun, weil Gott genau weiß, dass nach dem Sündenfall nichts Gutes in uns Menschen zu finden ist (Röm. 3,12; 7,18).

„Als er [Jesus] aber am Passahfest in Jerusalem war, glaubten viele an seinen Namen, weil sie seine Zeichen sahen, die er tat. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte, und weil er es nicht nötig hatte, dass jemand von dem Menschen Zeugnis gab; denn er wusste selbst, was im Menschen war.“ (Joh. 2, 23-25).

6. Zusammenfassung:

Der Film „Arrival“ hat aus christlicher Sicht mehrere katastrophale Botschaften, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen.

In grob fahrlässiger Weise werden dämonische Wesen als weit über uns stehende Heilsbringer dargestellt, die uns angeblich nur helfen wollen. Die Teufel treten dabei als hoch entwickelte Wesen von anderen Planeten auf. Das würde ich als die Lüge des Science Fiction bezeichnen.

Der Mensch selbst wird als zurückgeblieben, überängstlich und dümmlich porträtiert. Er braucht angeblich Hilfe von furchtbar aussehenden Wesen mit übernatürlichen Kräften.

Die ganze Geschichte der Menschheit zeigt, dass wir sehr wohl übernatürliche Hilfe brauchen. Doch diese Hilfe kommt von dem dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) und nicht von abgefallenen Engeln, die sich als über uns stehende Wesen aus einer anderen Welt darstellen.

Außerdem schenkt Gott uns Menschen ganz bewusst keine übernatürlichen Fähigkeiten, um damit nach eigenem Ermessen umzugehen. Das ist genau die Lüge der Zauberei. Kein Wunder also, dass sie auch vom Teufel kommt und Gott alles hasst, was damit zusammenhängt.

Wie verlockend aber für uns, dass jemand die Fähigkeit bekommen soll, in die Zukunft schauen zu können. Das erinnert doch sehr stark an die erste Lüge, durch welche Satan unser erstes Menschenpaar zu Fall brachte: „Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott …!“ (1. Mose 3,4). Ist es nicht genau das, was wir Menschen wollen? Und daher sind so viele bereit, sich jede Lüge anzuhören und sie fast schon hypnotisch zu schlucken. Wie traurig. Wie wäre es mal mit der Wahrheit, auch wenn die zunächst etwas ernüchternd ist?

Außer den üblichen Lügen über Außerirdische, den völlig falsch dargestellten Zustand natürlicher Menschen ohne Gott und die angebliche Hilfe von wohlwollenden Alien, zeigt der Film wieder einmal, in welche abstrusen Gedanken sich Menschen versteigen, die von Gott nichts wissen wollen.

Bewusst werden den Fremden göttliche Eigenschaften angedichtet, anstatt sie dort zu suchen, wo sie ganz natürlich schon immer waren, nämlich bei dem Gott, welcher die Bibel schreiben ließ.

7. Empfehlung:

Diesen Film kann ich nicht empfehlen. Es hilft auch nicht zu konstatieren, dass die Effekte oder die schauspielerische Leistung doch überragend seien. Wenn damit derart hirnrissige Botschaften übermittelt werden, dann sollte man seine Zeit vielleicht doch besser damit verbringen, das Buch der Bücher zu lesen. Auf die Weise kann man dem allmächtigen Gott begegnen und bekommt freien Zutritt in seine himmlische Welt.

Er hat gewiss noch derart Großartiges mit uns Menschen vor, dass er es uns noch gar nicht sagen kann, weil wir es im Moment noch nicht verstehen könnten. Wir könnten in unserem abgefallen Zustand auch noch gar nicht angemessen damit umgehen.

Daher sollte der Himmel unser Ziel sein, nicht der Erhalt einer von Gott abgefallenen Welt durch Zauberkräfte und die falsche Hoffnung auf eine angebliche Höherentwicklung, bis wir Gott gleich seien.

 

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