Filmbesprechung “Wonder Woman” (2017)

Diese Filmbesprechung möchte den neuen Film “Wonder Woman” (2017) aus christlicher Sicht betrachten. Der Film passt in die Kategorien Action, Abenteuer, Science-Fiction, Fantasy, Krieg, tragische Romanze und Comicverfilmung. Aufgrund seiner epischen Länge von weit über zwei Stunden könnte man fast schon von einem Monumentalfilm sprechen.

1. Der Film

1.1 Kurze Inhaltsangabe:

Auf einer vom Rest der Welt durch einen beständigen Nebel abgeschirmten Insel wird die Amazonen-Prinzessin Diana (gespielt von Gal Gadot) zur Kriegerin ausgebildet.

Als sie erwachsen ist, rettet sie den Piloten Steve Trevor (gespielt von Chris Pine) nach einer Notlandung nahe bei ihrer Insel. Von ihm erfährt sie vom fürchterlichen I. Weltkrieg.

Darauf verlässt sie ihre Heimat, um als “Wonder Woman” den Kriegsgott Ares zu suchen und zu vernichten, der hinter den Kulissen die Kriegsparteien gegeneinander aufhetzt. Dadurch würden die Kriege aufhören und alle Menschen in Frieden miteinander leben können.

In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana zunächst an der Seite der Briten gegen die Deutschen. General Erich Ludendorff lässt ein Giftgas entwickeln, mit dem er den Weltkrieg gewinnen will. “Wonder Woman” sieht zunächst in ihm Ares und tötet den General. Doch dadurch hört der Krieg nicht auf.

In einem Götterkampf bezwingt sie schließlich den echten Ares und rettet dadurch die Menschheit vor der Auslöschung.

Steve Trevor sprengt sich selbst mit dem gesamten produzierten Giftgas in die Luft und rettet damit Millionen von Menschen und die Alliierten vor einer Niederlage.

(Ausführliche Inhaltsangabe: https://de.wikipedia.org/wiki/Wonder_Woman_(2017))

1.2 Die Schuldigen

Entwickelt wurde “Wonder Woman” (2017) von den DC-Studios und ist eine Koproduktion von USA, Hong Kong und China. Kein Wunder also, dass die Deutschen als die Bösewichter dastehen. Sie werden als die unter Ares Einfluss stehenden Kriegstreiber hingestellt. Dabei ist das Deutsche Kaiserreich am Ende und die Generäle stehen kurz vor der Aushandlung eines Waffenstillstands.

Doch beide Kriegsparteien haben jeweils einen mächtigen Mann, der dem Frieden entgegensteht: Die deutsche Heeresleitung wird von General Erich Ludendorff umgebracht. Danach will er den Krieg mit seinem neuen Giftgas für das Deutsche Reich entscheiden. Auf britischer Seite stachelt der Abgeordnete Sir Morgan die Kriegsparteien listig gegeneinander auf.

Erst gegen Ende offenbart sich der Kriegsgott und lässt “Wonder Woman” wissen, dass die Menschen sich auch ohne ihn beständig bekriegen und schlussendlich auslöschen würden. Das sieht Diana natürlich ganz anders. Sonst gäbe es ja auch kein “happy end”.

1.3 Umdeutung der griechischen Götter- und Sagenwelt

In dem Film wimmelt es nur so von deutlichen Hinweisen auf die griechische Götter- und Sagenwelt, die teilweise umgedeutet und erweitert wird.

Die Hauptstadt Themiskyra (am Thermodon) wird zum Namen der wunderschönen Insel, auf der die Amazonen wohnen. Diese ist beständig von einem Nebel umgeben, so dass niemand sie finden kann – insbesondere der Kriegsgott Ares nicht. Die Amazonen-Königin Penthesilea fiel im Kampf gegen den beinahe unverwundbaren Achill. Im Film heißt sie jedoch Hippolyta (gespielt von Connie Nielsen), die von deutschen Soldaten ermordet wird.

Antiope war nach Hyginus eine Tochter des Ares und wurde wegen eines Orakelspruchs von Theseus getötet. Im Film ist sie die Schwester von Hippolyta. Sie treibt die Kampfausbildung der Hauptdarstellerin Diana Prince (Wonder Woman) voran, bis sie ihr ebenbürtig ist.

Ares ist in der griechischen Mythologie der Gott des schrecklichen Krieges, des Blutbades und Massakers. Als ehelicher Sohn des Zeus (des obersten Gottes) und der Hera (Schwester und Gattin von Zeus) ist er ein Halbbruder von Diana. Ares wird als roher, wilder, nicht zu bändigender Kriegsgott beschrieben, der Gefallen an Gewalt findet und mit den wilden Tieren zog, um sich an deren Blut zu laben. Er ist ein finsterer Gott, aggressiv, grausam, unbarmherzig und blutrünstig, und mischt sich des öfteren aktiv in die Gefechte der Sterblichen ein und stachelt sie zu weiteren Kämpfen an. Streit, Plünderungen, Blutbäder, das Geräusch klirrender Waffen und brechender Knochen bereiten ihm großes Vergnügen. Im Film tritt Ares als britischer Abgeordneter Sir Morgan auf, der die Fäden hinter den Kulissen zieht, und sich erst ganz zum Schluss offenbart.

1.4 Die Vorgeschichte

Bereits am Anfang des Films erzählt Hippolyta ihrer kleinen Tochter Diana die Vorgeschichte: Der Kriegsgott Ares war eifersüchtig auf die von Zeus geschaffenen Menschen und vergiftete sie durch Eifersucht und Misstrauen. Er hetzte sie gegeneinander auf und entfachte Kriege.

Die Amazonen wurden von den Göttern erschaffen, um den Menschen Frieden zu bringen, was sie auch für eine Zeitlang schafften. Dadurch wurden sie jedoch versklavt, so dass die Amazonenkönigin eine Revolte anführte. Zeus führte die Götter in den Kampf für die Amazonen und Ares ermordete einen nach dem anderen von ihnen. Nur Zeus konnte Ares zurückdrängen. Dadurch begann ein endloser Krieg, in dessen Verlauf Menschheit und Amazonen ausgelöscht werden würden. Daher ließ Zeus eine Waffe zurück, die Götter töten kann.

Mit seinem letzten Atem schuf Zeus die Insel der Amazonen, um sie vor der Außenwelt und vor Ares zu verstecken.

Zeus Sohn Ares stellte es am Ende so hin, dass die Menschen böse von Zeus erschaffen wurden und nichts als die Auslöschung verdienen würden. Ares wollte das mit den anderen Göttern zusammen bewerkstelligen, um danach eine bessere, paradiesische Welt zu erschaffen. Als die anderen Götter ablehnten, tötet er sie einen nach dem anderen und selbst den obersten Gott Zeus konnte er überwinden. Ares hält sich selbst für den wahrhaftigen Gott.

Doch Zeus hat vorher mit Hippolyta noch eine Tochter gezeugt, die als eine Art Wunderwaffe am Ende die Welt retten soll, nämlich Diana (Wonder Woman). Niemand außer Hippolyta weiß aber davon, und sie hält es geheim, damit Ares seine Feindin Diana nicht finden kann.

1.5 Leben auf Themiskyra

Beständig bilden die Amazonen sich gegenseitig zum Kampf aus, wobei sie so brutal vorgehen wie bei den härtesten Militär-Einheiten. Prinzessin Diana zeigt schon als kleines Mädchen, dass sie für den Kampf geboren ist. Ihre Tante Antiope (gespielt von Robin Wright) bildet sie dann zur Kriegerin aus. In einer Notsituation entfesselt Diana ungewollt unglaubliche Kräfte durch ihre Unterarmbeschläge und bringt ihre Tante damit fast um.

1.6 Kampf und Sieg

Zunächst glaubt Diana, dass ein bestimmtes Schwert die Wunderwaffe gegen Ares ist. Daher nimmt sie dieses mit in die Welt der Menschen, um den Kriegsgott damit zu töten. Doch das Schwert ist nutzlos gegen den Kriegsgott.

Im großen Showdown am Ende offenbart Ares dann, dass Diana selbst diese Waffe ist. „Nur ein Gott kann einen Gott töten“, sind seine Worte. Ares hat den Menschen geholfen, bessere Waffen zu entwickeln. Er bewirkte auch den Waffenstillstand (Versailler Vertrag), der nicht eingehalten werden kann in der Hoffnung, dass die Menschen sich danach gegenseitig auslöschen werden.

Der Kriegsgott will Diana überzeugen, ihm zu helfen, die Menschheit auszulöschen. Danach könnten sie die Welt wieder zu dem Paradies machen, das es war, bevor die Menschen geschaffen wurden. Doch Diana entscheidet, dass es nicht um das geht, was jemand verdient, sondern um das, was jemand glaubt. Sie glaubt an die Liebe zwischen Menschen.

Am Ende nimmt Diana mit ihren Unterarmbeschlägen einen tödlichen Strahl von Ares als Energie auf, schießt diesen auf den Kriegsgott zurück und tötet ihn damit.

 

2. Deutung aus christlicher Sicht

Bei dem Film handelt es sich um ein Heldenepos mit weit ausholenden Anleihen an die griechische Götter- und Sagenwelt. Aus christlicher Sicht fällt es schwer, etwas Bestimmtes herauszunehmen und es zu besprechen, weil es von Irrtümern und Verdrehungen nur so wimmelt. Wonder Woman ist einfach eine weitere Comicverfilmung der Firma DC, mit der sie ihre krude Weltsicht verbreitet.

2.1 Beginn des Films

Zu Beginn des Films bekommt Diana Prince eine alte Fotografie im Panzerwagen geliefert, die sie als Wonder Woman im I. Weltkrieg kämpfend zeigt. Diana arbeitet in unserer Zeit (2017) als Kuratorin im Louvre in Paris. Auf einer Nachricht der Firma Wayne Enterprises ist zu lesen: „Ich habe das Original gefunden. Vielleicht erzählst du mir eines Tages deine Geschichte.“ (”I’ve found the original. Maybe one day you’ll tell me your story.”). Wayne Enterprises gehört dem Superheldenkollegen Bruce Wayne, alias Batman. Dadurch wird das ganze DC- und Marvel-“Universum“ als gegeben und wahr hingestellt.

2.2 Urgeschichte

In der von der Amazonen-Königin erzählten Vorgeschichte zeigt sich aus meiner Sicht, wie Satan den biblischen Bericht über die Anfänge mit Lügen so weit verdreht, dass er nicht wiederzuerkennen ist. Anstatt Gott den Vater (Jahwe) biblisch darzustellen, wird er zu Zeus umgedeutet, der zwar wie Gott aus Lehm geformten Menschen Leben einhaucht, aber auch mit vielen Göttinnen und menschlichen Frauen sexuellen Umgang pflegt. Letzteres allein ist bereits blasphemisch.

Angeblich hat der Kriegsgott Ares die Menschen durch Eifersucht und Misstrauen verdorben. In Wahrheit war es der erste Ungehorsam gegen Gottes Befehl nicht von der verbotenen Frucht zu essen. Ares schiebt sogar alles auf Zeus, der die Menschen bereits böse und verdorben geschaffen hätte. So hätte Satan es wohl gern, dass Gott etwas Böses erschaffen könnte – das kann Er aber nicht. Gott ist gut und kann nur schönes und gutes erschaffen. Das Böse kommt von Satan.

2.3 Amazonen

Die Amazonen selbst werden im Film als die „besseren und stärkeren Männer“ dargestellt, die dazu ausersehen sind, den Menschen Frieden zu bringen. Als Göttinnen können sie dafür angeblich Hunderte von Sprachen sprechen. Da sie von den Männern versklavt wurden, befreiten sie sich durch eine Revolte daraus (Feminismus). Alle Amazonen benehmen sich wie wild gewordene Elite-Soldaten. Das geht vollkommen am erschaffenen Wesen der Frauen vorbei. Es ist eigentlich genau das Gegenteil. Typisch für Satan, dass er die gesamte Schöpfungsordnung Gottes auf den Kopf stellt und den Frauen falsche Vorbilder vor Augen stellt.

2.4 Ares

Kriegsgott Ares ist dagegen angeblich so stark, dass er einen „Gott“ nach dem anderen umbringen konnte. Nur Zeus konnte ihn eine Zeitlang aufhalten, bis auch der höchste Gott stirbt. Am Ende wird Ares von Zeus „Wunderwaffe“ Diana umgebracht.
In Wirklichkeit handelt es sich bei Ares um keinen anderen als Satan persönlich. Der Teufel offenbart hier seine tiefsten Wünsche, nämlich alle anderen Engel umzubringen und schließlich Gott selbst noch auszulöschen. Das ist lächerlich, weil Engel nicht ausgelöscht werden können und ein geschaffenes Wesen wie Satan niemals den allmächtigen Gott vernichten kann. Es ist auch tragisch, weil Satan niemals verstehen wird, dass er bereits verloren hat.

2.5 Selbstaufopferung

Hauptdarsteller Steve Trevor, der Spion im Dienste Seiner Majestät, opfert sich am Ende selbst für die Menschheit. Überhaupt ist das eine Botschaft, die uns von vielen Hollywood-Filmen in den letzten Jahrzehnten immer wieder eingehämmert wurde. Sie ist absolut falsch, weil Jesus Christus sich bereits für uns alle geopfert hat und es allein schon daher nicht nötig ist, dass irgend jemand von uns sich für alle anderen aufopfert. Und wenn alle den Helden für die Menschheit spielen wollen, wer bleibt dann noch übrig am Ende?

2.6 Glaube an sich selbst

Tante Antiope trainiert Diana und erzählt ihr dabei ständig, dass sie an sich selbst und ihre Fähigkeiten und Kräfte glauben soll. Diana sei stärker als sie glauben würde und könne viel mehr, als sie je für möglich halten würde. Anstatt den Menschen zu erzählen, dass sie erlöst werden müssen von ihrem bösen Wesen, werden sie noch aufgepumpt mit solch falschen Schmeicheleien. Letztlich ist es wieder die alte Lüge, dass wir unglaubliche Kräfte und Fähigkeiten in uns tragen würden, die es nur gilt auf die richtige Art und Weise anzuzapfen. In Wahrheit sind das dann dämonische Kräfte außerhalb von uns, die man sich durch Rituale und Zauberei zu eigen macht. Einige okkulte Hilfsmittel werden im Film genannt, wie z.B. das Lasso der Hestia (Wirklichkeit, Wahrheit), ein Schild, der selbst Granaten abwehren kann und die Unterarmbeschläge von Diana, die Kugeln und alle Bedrohungen bewältigen können. Durch den Gebrauch und die Praxis dieser Dinge zahlt man dann am Ende mit seiner eigenen Seele, die auf ewig verloren geht. Was für ein Wahnsinn!

2.7 Die antike Götterwelt

Mehr und mehr wird das ehemals christliche Abendland auf die antike Götterwelt eingeschworen. Wenn im Film jemand angebetet wird, dann sind es immer „die Götter“, die z.B. die paradiesische Insel der Amazonen erschaffen hätten. Nur leider wird dabei übersehen, dass ein von Gott abgefallener Engel wie „Ares“ nicht durch eine „Wunderwaffe“ gestoppt werden kann. Es gibt nur einen, der diesen Kampf gegen die bösen Geister geführt und bereits gewonnen hat: Jesus Christus.

Somit erweist sich Wonder Woman als Film, der dem wahren Sohn Gottes, Jesus von Nazareth, die Ehre nimmt und sie einem verrückt gewordenen Frauenzimmer zuschanzt. Das ist mehr als nur eine Frechheit, das ist hirnrissige Blasphemie. Wieso sollte irgendjemand den allmächtigen Gott derart herausfordern wollen? Hinter solch einem Plan steckt der Böse und möchte uns den Sinn vernebeln, damit wir seinen Lügen glauben und nicht mehr der Wahrheit, welche in der Bibel niedergelegt ist.

2.8 Kleine, versteckte Hinweise im Film

So ist z.B. die Formel des Giftgases, das General Ludendorff entwickeln lässt, in einer osmanisch-sumerischen Handschrift aufgeschrieben. Das Giftgas und viele Bomben für die deutsche Armee werden im Osmanischen Reich (bei den Türken) hergestellt. Deutet der Film hier an, woher das Böse eigentlich kommt? Wird das antichristliche Weltreich im osmanischen und sumerischen (babylonischen) Reich entstehen? Die Bibel sagt auch, dass die Hauptstadt des Antichristen Babylon sein wird.

Und der „Waffenstillstand“, den die Alliierten verordnen wollen und dem die Deutschen zustimmen sollen, ist das Versailler Edikt, das den II. Weltkrieg unumgänglich machen wird. So wird dies „Abkommen“ auch im Film dargestellt. Und dahinter steht niemand anderes als Ares, dem es letztlich um die Aufwiegelung aller Menschen gegen alle und um die Auslöschung der Menschheit geht. Wissen wir damit nun, wer hinter dem „Versailler Vertrag“ stand?

2.9 Paradies vor dem Menschen

Ist es wirklich so, dass die Erde vor der Erschaffung des Menschen ein Paradies für „Götter“ gewesen ist? Auch die Bibel deutet an, dass die Erde vor dem Fall Luzifers ein Paradies für Engel gewesen ist. Durch den Fall wurde aus Luzifer Satan (Teufel), die mit ihm von Gott abgefallenen Engel wurden zu Dämonen und die Erde wurde vollkommen zerstört. Mit einem Mal war Finsternis auf der weiten Wasserfläche. Das ist etwas, was Gott gar nicht erschaffen kann. Es ist durch den Sündenfall Satans gekommen. Und wie sollte ein geschaffenes Wesen wie Satan ein Paradies erschaffen können? In Wahrheit ist er für die Zerstörung des ersten Paradieses verantwortlich. Überhaupt kann nur der allmächtige Gott etwas erschaffen – und dieser Gott ist nicht Zeus, sondern er heißt Jesus Christus.

2.10 Die Ehe

Die Ehe wird als etwas Unverständliches dargestellt, weil sie bei so vielen Paaren schiefgeht (Erfahrungsargument). Der Hauptdarsteller Steve Trevor ist sehr freundlich zu Diana Prince. Obwohl Trevor Amerikaner ist, welche zur Zeit des I. Weltkriegs noch sehr klar auf biblischen Grundlagen standen, schläft er schließlich mit Diana ohne mit ihr verheiratet zu sein. Damit wird wieder an den Grundfesten jeder gesunden Gesellschaft geschraubt und so etwas Wichtiges wie die Ehe demoliert.

2.11 Romantische Liebe

Nur aus Liebe zu Steve findet Diana schließlich die Kraft Ares zu überwinden. Wieder wird das romantische Hollywood-Ideal einer Liebe zwischen Mann und Frau über alles auf Erden und im Universum erhoben. Dabei ist das Miteinander-schlafen nach der Bibel nichts als Hurerei, weil sie außerhalb der Ehe stattfindet. Die Bibel nennt die Liebe zwischen Mann und Frau „eros“ (körperlich) bzw. „storge“ (seelisch) oder „filia“ (freundschaftlich). Sie reicht bei weitem nicht an „agape“ (die göttliche Liebe) heran. Warum sollten wir die göttliche Liebe ablehnen, um uns auf eine schwache menschliche Liebe zu verlassen? Das ist vollkommener Unsinn und bringt schon hier mehr Menschen in Unglück (z.B. Liebeskummer), als irgendjemand wahrhaben möchte. Am Ende bringt es die Menschen in die Hölle. Die hier propagierte „romantische Liebe“ ist ein falsches Ideal, das uns nicht in den Himmel bringen kann.

2.12 Gutes und Böses in uns

Die „rettende“ Botschaft am Ende ist, dass im Herzen der Menschen immer Gutes und Böses sein wird. Jeder einzelne hat sich für das Gute zu entscheiden und Diana hilft dabei als Superheldin. Wofür brauchen wir also noch Gott? Was soll das Opfer Jesu für uns dann bringen?

Das nenne ich eine blasphemische Botschaft! Alles, was Jesus Christus für uns getan hat, um uns von unserem bösen Herzen zu erlösen, wird geleugnet. Einen von Gott gesandten Erlöser unserer Herzen wird so als unnötig hingestellt. Stattdessen wird eine „Göttin“ als unsere Retterin aufgebaut, die angeblich weiß, dass nur menschliche Liebe die Welt retten kann. Damit wird sie – wie schon andere „Superhelden“ vor ihr – zum falschen Messias hochstilisiert. Ob Gott sich das auf Dauer gefallen lässt? Ich denke nicht.

2.13 Schluss

So endet der Film damit, dass Diana Prince in ihrem Amazonen-Kostüm in die Welt hinausfliegt, um das Böse und die Bösen zu bekämpfen, und dem Guten im Menschen zum Sieg zu verhelfen. Pah! Was für ein antichristlicher Unsinn! Die Bibel sagt klar aus, dass es nichts Gutes im menschlichen Herzen gibt, sondern dass es ganz und gar verdorben ist (s. z.B. Römer 3). Daher müssen wir ja auch von Gott selbst erlöst werden. Diese Erlösung steht jedem zur Verfügung, man muss sie nur annehmen und dann sein Leben mit Gott führen. Dabei ist die Bibel die uns von Gott gegebene Richtschnur und nicht unsere eigenen Gedanken und Entscheidungen.

In diesem Film haben wir wieder eine Menge verwinkelter Ideologien Hollywoods, welche im Grunde genommen nichts weiter tun, als die biblischen Grundlagen in den Schmutz zu ziehen. Das ist nicht hinnehmbar.

Daher kann ich den Film keinem Christen empfehlen. Mögen sich die Gottlosen mit solch einem aberwitzigen Unfug das Gehirn und den Sinn verrenken, aber wir Christen haben besseres zu tun.

1 Kommentar zu Filmbesprechung “Wonder Woman” (2017)

  1. An ihren Früchten sollt ihr jene erkennen, die von »oben« stammen, und jene, die von »unten« stammen. Und aufgrund ihres freien Willens sollen die Menschen entscheiden, wem sie dienen wollen: dem Licht oder der Finsternis. Und so werden sie aufgrund ihrer Taten beurteilt werden.

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