Gedanken zur kommenden Verfolgung

©Von Roland Klutschweski

Als ich heute den Tag begann, kam mir die Gemeinde in den Sinn. Mehr und mehr denke ich angesichts der derzeitigen Ereignisse, dass wir mit einer Verfolgung rechnen müssen, sollten sich die Dinge so weiter entwickeln wie es Momentan der Fall ist. Meine Gedanken handeln von der Situation in der die Gemeinde sich plötzlich befindet, sollte es eine religiöse Verfolgung in Deutschland geben.

Mal angenommen von heute auf Morgen würde die öffentliche Versammlung von christlichen Sekten (alle die nicht zur Ökumene gehören) verboten. Wie würde dann die unmündige breite Masse der Christen so einer Gemeinde damit klar kommen? Ihr geliebter sogenannter Gottesdienst mit sogenanntem Lobpreis würde ja ausfallen. Das (1-5) Pastorensystem kann ja dann nicht mehr funktionieren, wenn sich die Christen in kleinen Gruppen versammeln würden. Das würden wahrscheinlich auch nur die jenigen tun, die sich jetzt schon in den Hauskreisen versammeln.

In der Urgemeinde gab es mit Sicherheit keine Vernetzung, so wie wir uns das heute so verstellen. Aber da wusste man, dass Petrus und andere täglich im Tempel [Apg.2,46; Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern..] waren und hier konnten Informationen ausgetauscht werden. Durch die umherziehenden Apostel gab es quasi eine Art Pseudo-Vernetzung.

[Diese war nötig damit der 5fD Zugang zu den Hausgemeinden hatte. Wir lesen eindeutig, dass bis ins dritte Jahrhundert keine Kirchen in dem Sinne zusehen waren wie wir es heute kennen. Erst mit der Abschaffung der Hausgemeinden durch Kaiser Konstantin, wurden den Christen diese Gebäude die allesamt heidnischen Götzentempeln nach empfunden sind gegeben. Putziger weise hat die Gemeinde diesen Kult bis heute beibehalten.]

Wie könnte oder müsste so eine Vernetzung dann aussehen? Diese Frage möchte ich hier mal stellen, weil ohne die Vernetzung kein 5fD [Und Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer. Eph.4.11] tätig werden kann und ohne den 5fD die Gemeinde nicht zur Vollkommenheit geführt werden kann.

Eph.4.12-15ff;
zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus; damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen, sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus.

In anderen Ländern wie z.B. Ägypten gibt es eine Verfolgung der Christen heute schon, hoffentlich haben wir hier in Deutschland noch ein wenig Zeit, damit sich die Gemeinde formieren kann und in den Untergrund abtauchen, sprich sich in die Häuser zurückziehen kann.

In Kairo haben sich 50-70.000 Christen zu einer Gebetsnacht versammelt. Mir gefällt der Ausdruck in deren Gesichtern und das vermisse ich hier im Allgemeinen.

Hier ein Link:
https://www.youtube.com/watch?v=TcvftanC6gE&list=RDTcvftanC6gE
Mehr davon ist hier zu finden:
http://www.livenet.de/news/mehr/good_news/200358-70000_aegyptische_christen_beteten_eine_ganze_nacht.html

Angesichts der derzeitigen Ereignisse halte ich das schon jetzt für angemessen. Abtauchen solange es noch Zeit ist und dann ordentliche Strukturen aufbauen, damit der 5fD diese Hausgemeinden besuchen kann. Im Moment finden die meisten Gemeindegänger bzw. Tempelgemeinde Christen ihre Identität darin, dass sie in ihre Gemeindezentren oder genauer ausgedrückt ihre Tempelgemeinden gehen und den dort gegebenen Regeln folgen. Sie sehen die Nachfolge darin, indem sie dahin laufen.

[Ich war selbst in diesem System gefangen und hatte, als ich da weg blieb, starke Entzugsschmerzen. Die sich eigentlich erst so richtig gelegt haben oder besser gesagt verschwanden, als wir uns selbst im eigenen Hause zur Hausversammlung versammelt haben, sprich uns auch als Hausgemeinde verstanden haben. Es fiel auf, dass etwas anders war.]

Sie haben ihre Identität also nicht in der direkten Nachfolge Ihres Herrn, in dem sie mündig dem Worte Gottes gehorsam sind wie es sein sollte, sondern darin, dass sie bestimmten Regeln folgen und praktisch auch darin gefangen sind. Jeder der daraus will, wird geächtet und mit Ausgrenzung bestraft.

Unlängst sandte mir ein Bruder eine Liste mit christlichen Phrasen. Einige davon kamen mir bekannt vor und deshalb denke ich, dass diese hier gut hinpassen. (Quelle: Doron Gladden, Today’s“Christian“ Phrases and What They Really Mean.)

Hier ein kleiner Auszug daraus.

Phrase 1: “Richte nicht“ bedeutet häufig: “Ich möchte keine Rechenschaft ablegen müssen und würde gerne weiter sündigen, ohne dafür verantwortlich sein zu müssen.”

Phrase 2: “Du solltest mehr in der Liebe sein” bedeutet häufig: “Lege dein Urteilsvermögen zur Seite und erlaube uns im Fleisch und Irrtum anzubeten, statt im Geist und in der Wahrheit.”

Phrase 3: “Nur der Herr sieht ins Herz hinein” bedeutet häufig: “Ich wünsche mir, dass die Leute mein Schweigen schätzen, denn Schweigen und Kompromiss bedeuten ‘demütig sein’.” Es ist ein Vorwand, um den Mangel eines evangelistischen Herzens und Schuldgefühle zu entschuldigen.

Phrase 4: „Wir sollten demütig sein“ bedeutet häufig: “Wir sollen so sein wie diejenigen, die sich mit dem Wind treiben lassen und sich den Feinden Christi anschließen, die sanfte Töne anschlagen und keine absoluten und klar umrissenen Aussagen machen.“

Phrase 5: “Jüngerschaft” bedeutet häufig, “Menschen um sich zu scharen, die niemals über dich hinauswachsen, so dass die Welt staunt, wie groß deine Jüngerschaft ist.“ (Hier müssen wir in der Hausgemeinde sehr aufpassen !!!)

Beim Spazieren gehen, fand ich fast vor unserer Haustür einen Ententeich. Ich dachte, der ist im Vergleich zu dem Bild des humpelnden runzeligen Hurenweibes, welches sich zum Ablichten noch nicht fand, ganz gut.

Ententeich

So stellt sich im Moment jedenfalls für mich die Gemeinde dar, leider!

Bei Licht betrachtet verhalten sich die Christen wie die Weltmenschen. So gibt es die (Un-) Sitte die wir vielerorts (eigentlich überall) antreffen, dass die Menschen nur diejenigen kennen, die sie aus Ihren Gruppen kennen. Nach der Schrift müssten sich die Christen eigentlich gegenseitig suchen. [Paulus z.B. suchte seinen Bruder und fand ihn nicht und zog weiter..] Auf diese Weise würden sich auch hin und her die Ortsgemeinden bilden.

Ich beobachte seit Jahren etwas anderes. Nämlich das die Christen am Ort eben nicht den anderen Christen suchen, sondern den nächsten Versammlungsort. Und selbst da am Versammlungsort wird kaum jemand gesucht weil er Christ ist und weil man mit dem deshalb geistliche Gemeinschaft haben möchte. Oft finden wir eine Art Pseudo-Gemeinschaft vor, in Form von Kaffee- oder Teetrinken.

Man tauscht ein wenig Konversation aus. Aber das hat absolut nichts mit Gemeinschaft im Sinne von 1.Kor. 14.26 zu tun und das finde ich sehr schade. Putzig ist es auch, das diese Christen nichts von diesem Umstand merken. So lange sie dort hingehen und keinen Ärger haben.

Weitere Gedanken zu diesem Thema, eine Aufnahme aus unserer HG


 

17 Kommentare zu Gedanken zur kommenden Verfolgung

  1. Gottes Aktivität vor Jahren, sein „provokant unkirchliches“ Herausrufen vieler Menschen aus institutionellen Gemeinden, hinein in einfache Hausgemeindeformation, war sozusagen sein versteckt und verborgener Hinweis an seine Braut, das gewohnte neu zu strukturieren, um vorbereitet zu sein………..

    Kognitive Umstrukturierung seiner Kinder respektive unseren Brüdern und Schwestern, hin zu dem tatsächlichen und freudigen „erhebt eure Häupter-Bewusstsein“.

  2. Ich frage mich schon seit einiger Zeit, ob wir uns im Krieg befinden. Nur die Kirche und Politik hat es noch nicht bemerkt. (International, EU-Krieg, IS usw.) Gemeinden, Kirchen und Versammlungen die die Christen nicht auf Verfolgung vorbereiten, sind wohl ehr Irrlehrer. Und nicht, wie sie meinen, Gemeinde Christi. Ob das wohl stimmt?

    • Diese Beurteilung erscheint mir ein wenig hart zu sein. Mag sein, dass viele Gemeinden sich nicht direkt vorbereiten, aber ob sie deshalb Irrlehrer sind? Nur weil man etwas noch nicht erkannt hat und demzufolge nicht lehrt, ist mMn noch keine Irrlehre vorhanden. Wer es jedoch wissentlich ausser Acht lässt, um nicht anzuecken, macht sich vielleicht der Unterlassung schuldig. Irrlehre bedeutet ja eine Lehre wissentlich und aus dem Zusammenhang bewusst falsch zu lehren. Daher denke ich nicht, dass man diesen Umstand als Irrlehre bezeichnen kann.

  3. Was ist Irrlehre genau? Die verstorbene Corrie ten Boom hat schon darauf Aufmerksam gemacht, dass sich chinesische Pfarrer z. Zt. Maos, und danach den Vorwurf machten, sie hätten die Christen nicht genug auf das Leiden vorbereitet. Wo wird heutzutage in den Gemeinden vom Leiden bzw. Gott als Richter gesprochen? Wenn dieses alle nicht getan wird, ist dieses, was dann getan wird Irrlehre? Ja oder nein? Ist irrende Lehre Irrlehre? Oder nur Leere? Was nun? Bitte eine Begründung wenn möglich.

    • Wenn Gemeinden aus welchen Gründen auch immer, es unterlassen bestimmte Teile der Bibel nicht zu predigen, ansonsten aber alles andere Wahrheitsgemäß und korrekt lehren, so sehe ich darin noch keine Irrlehre. Denn es wird ja nichts falsches gelehrt, nur ausgelassen. Und dieses Auslassen hat mit der Erkenntnis darüber zu tun, weil diese entweder fehlt oder aber bewusst ausgelassen wird. Werden aber Teile ausgelassen um zu manipulieren oder weil es halt unbequem ist und man sich Sorgen macht wie man vor der Welt dasteht, dann besteht wohl eher eine falsche sündhafte Haltung. Bibellehrer stehen ja bekanntlich vor einer besonderen Verantwortung vor Gott und wenn eine solche Haltung dazu führt, dass Menschen im Ungewissen bleiben, so werden diese sich dafür verantworten müssen.

      Irrlehre ist ein schmaler Grat zwischen Wahrheit und Unkenntnis, sowie zum beabsichtigten Verhalten, daher muss man dies im Einzelfall sehen und auch differenzieren.

      • Am oder Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde, wer das nicht glaubt, muss sich um seinen Glauben keine Sorgen machen; denn er hat keinen Glauben. Ein amerikanischer Pastor – zitiert aus dem Gedächtnis.
        Alles andere scheint mir Irrlehre zu sein. Oder?

        • Gibt es bei Gott ein schwarz oder weiß? Gibt es feste Muster, nach denen wir beurteilen können? Gibt es Strukturen, an denen wir Wahr und Unwahr unterscheiden können? Ich glaube nicht, dass es so einfach funktioniert. Gott gab uns seinen Sohn an den wir glauben sollen, nicht die Theologie als solches. Wer den Sohn nicht bezeugt in seiner Theologie, begeht den Fehler der Irrlehre.

          • Ja! Licht ist weiß! = GOTT. Dunkel ist schwarz! = Teufel.
            Ja, so einfach ist es. Es gibt in der Bibel nur zwei Wege.
            Den schmalen oder den breiten Weg. Also Christ oder Ungläubiger.

          • Das ist natürlich richtig, wir waren jedoch bei der Definition von Irrlehre und da geht es leider nicht so einfach.

          • Ist nicht derjenige ein Irrlehrer, welcher Jesus Christs im Leib nicht zu 100 % lehrt? Gnostiker!
            Ein Thema welches wohl in den meisten Gemeinden und bei den Christen nicht richtig beurteilt wird. Oder beurteilt werden kann, weil man nicht urteilen will.
            Aber die Bibel gibt Auskunft.

          • Das ist soweit auch richtig. Wenn eine Gemeinde oder ein Prediger jedoch aus Unwissenheit oder Unkenntnis etwas nicht lehrt, aber ansonsten in der Lehre korrekt ist, sind diese dann Irrlehrer? Ich denke nicht.

  4. Gefunden: In „fest und treu“ – CLV

    Der Schrei
    einer bedrängten Seele
     
    0 Prediger, heiliger Mann,
    höre mein Herz weinen!
    Aufstehen möchte ich und meinen Protest hinausschreien.
     
    Wo ist deine Kraft und wo deine Botschaft? 
     
    Wo ist das Evangelium der Gnade und Liebe?
     
    Ein Nichts sind deine Worte! Nichts! Nichts! Wir kamen, um dir zuzuhören,
    und sind betrogen worden!
    Diener Gottes, ich bin verbittert und einsam.
     
    Was kümmert mich dein perfekter Satzbau!
     
    Verflucht sei dein Humor, deine Gelassenheit,
     
    deine Ausdrucksweise!
    Sieh doch, wie meine Seele in mir
    nach Leben schreit!
    Du hast geschworen, deinen Erlöser zu verkünden;
    gib mir jetzt die rettenden Worte!

    M. C. Anderson

  5. Für die Begrifflichkeiten Unkenntnis und Unwissenheit bezüglich möglicher beruflicher Geisteshaltung eines Predigers, die Bernd oben erwähnt, gibt es das Substantiv Ignoranz lat. ignorantia „Unwissenheit“.

    „Und ein Ignorant ist jemand, der sich nicht um Wissen, Erkenntnis und Wahrnehmung bemüht und daher (absichtlich) unwissend verbleibt. (entnommen aus Wikipedia)

    Ignoranz, Unwissenheit (auch Unwissen oder Unkenntnis) oder Missachtung zeichnet sich dadurch aus, dass eine Person etwas – möglicherweise absichtlich – nicht kennt, nicht wissen will oder nicht beachtet (missachtet). (entnommen aus Wikipedia)

    Das Verb ignorieren wurde aus lateinisch ignorare „nicht wissen“, „nicht kennen wollen“ entlehnt, das im Ablaut zu ignarus (von in-gnarus) „unwissend“ und zu gnarus „einer Sache kundig“ steht. Des Weiteren zählen die Wörter zur Wortfamilie von lateinisch noscere „erkennen, kennenlernen“. „Ignoranz“ oder „ignorieren“ bedeutet also, dass eine Person einer Sache unkundig ist oder sich absichtlich nicht mit dieser befassen möchte.“ (entnommen aus Wikipedia)

    Aus Lutherübersetzung 1984: 2Petr 2,1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer…………

    Paulus oder Petrus sagte, wenn ich mich recht erinnere:“wer ein falsches Evangelium predigt, der sei verflucht“. Harte Worte.

    ,Was können diese Irrlehrer oder eine Irrlehre die nicht dem Evangelium entsprechen bei Menschen und dementsprechend in deren Leben bewirken?

    z.B.:
    • Etwas fälschlich für wahr halten…………..
    • eine Person oder Sache fälschlicherweise für die gesuchte, gemeinte halten, sie mit einer andern verwechseln…………..
    • verirrt fehlgehen
    • einen falschen Weg einschlagen,
    • in die Irre gehen
    • verblendet/im Irrtum sein
    • ratlos umherziehen
    • sich täuschen
    • eine falsche Meinung von jemandem, etwas haben
    • zu einer falschen Annahme kommen
    • sich verkennen
    • Orientierungslos sein

    • Noch eine Empfehlung zum Thema:
      Sermon-Online: Jakob Kroeker – Schöpfung, Noah.
      Dieser Kommentar ist so zeitgemäß, wie es besser nicht geht.
      Richtiggehend ein Zeitkrimi.
      Viel Erkenntnis beim lesen.
      MGS
      Günter

  6. Verfolgung und das Töten von Christen, weltweit..

    „Joh 15,20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen“

    „Lk 21,12 Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen“

    „Lk 6,22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und euch ausstoßen und schmähen und verwerfen euren Namen als böse um des Menschensohnes willen.“
    (Bibelstellen entnommen aus der rev. Lutherübersetzung 1984 ©Deutsche Bibelgesellschaft)

    Wir Christen sollten Wunschtraum und Realität unterscheiden können. D.h., wir beten unseren Wunschtraum, Gott möchte doch bitte unseren Wohlstand erhalten und mehren, wir sind so gerne glücklich. Keine Krankheit, kein Leid. Absolut opportun und verständlich!

    Die Realität auf unserer Welt ist Chaos, Krieg, Ungerechtigkeit, Hunger, Armut, Not und Ausbeutung. Vergewaltigung, Mord und Totschlag. Und wie schon gesagt Verfolgung, sowie das dahin-schlachten von Männern, Frauen und deren Kinder, gerade mal deshalb, weil sie an Jesus Christus glauben.

    An Jesus zu glauben war von je her für Leib und Leben seiner Nachfolger gefährlich, ausgenommen hiervon ist das von Jesus zugesagte ewige Leben.
    Jesus selbst wurde bereits als Baby von dem „Psychopaten“ Herodes bedroht und verfolgt. Und so ziehen sich die Bedrohungen bis heute hin.
    Und nicht nur das, der Tod und das Leid wohnt mit Menschen jeglicher Couleur Tür an Tür.

    Am 18.1.2016 z.B. weltweit waren um ca. 19 Uhr bereits ca. 21 500 Menschen verhungert. 2 Millionen 910 000 Tote in diesem Jahr, 115 400 Tote am 18.1.16, 2 Millionen 100 000 Abtreibungen dieses Jahr, 370 000 bereits gestorbene Kinder unter 5 Jahren dieses Jahr, 52 100 Selbstmode in diesem Jahr, 65 480 Verkehrstote, 16 700 verstorbene Mütter bei der Geburt usw.

    Jährlich sterben über 3,5 Millionen Kindern an Mangelernährung und Hunger, vermutlich auch in 2016.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind weltweit mindestens 25 Millionen Menschen durch Kriegshandlungen gestorben. Circa 100–185 Millionen Menschen verloren ihr Leben im 20. Jahrhundert durch Kriegshandlungen. Hunderte Kriege zurück verfolgbar bis vor Chr. forderten ebenfalls Millionenfach das Leben von Männern, Frauen und Kinder.

    1,9 Millionen deutsche Frauen wurden z.B. von Rotarmisten im und nach dem 2. Weltkrieg vergewaltigt. Ca. 300 000 vergewaltigte Frauen und Mädchen im Jahr 1994 während des Völkermords in Ruanda.
    Die Dunkelziffer von ca. 10.000 Männer und 9.000 Frauen jährlichen Vergewaltigungen allein in den US-Streitkräften sind beachtenswert, milde ausgedrückt, außerdem werden in den Vereinigten Staaten jährlich ca. 700.000 Frauen vergewaltigt oder sexuell missbraucht.

    Auch die Klitorisbeschneidung (teilweise oder gänzliche Entfernung der Klitoris) millionenfach vorgenommen oder die vollständige Entfernung der äußeren Genitalien bei Mädchen ist ein, für uns unverständiger, realer Kulturritus.
    Millionenfach Inzest und Vergewaltigungen in der Ehe, Sadistisch-Masochistische Spielarten, Sex mit Tieren, sexueller Kindesmissbrauch und unendlich weitere finstere Sexualpraktiken sind Bestandteile des menschlichen Lebens auf unserer Welt. Tagtäglich.

    Diebstahl ein weiteres menschliches Talent, allein in den USA werden jährlich ca. 1,2 Millionen Autos gestohlen, bei uns in Deutschland sind es dagegen nur ca. 18 000 im Jahr.

    Man könnte diese Auflistungen unendlich weiterführen, das Böse zeigt seine Fratze.

    Abgötterei ist die Quelle aller Sünden, Macht und Habgier, niemals war sie größer als heute in unseren Tagen. Gier nach Geld und Macht nimmt alles ein, total überwältigend.
    Die Menschheit opfert dem „Goldenen Kalb“ verzweifelt dabei und lebt mit der selbst produzierten Angst. Christen sind so tief hinein verstrickt, wie alle anderen Zeitgenossen, paradox.

    Deutlich wirft der apokalyptische Cherub seinen Schatten, festgesetzt, vorhergesagt.

    • Ja ja, unter Decke des allgemeinen Wohlstandes der westlichen Welt, wie auch in den anderen teilen der Welt ist es sehr sehr finster.

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