Wer ist der Feind Gottes und was sind seine Absichten?

Wovon reden wir überhaupt, wenn wir vom antichristlichen Geist oder dem Feind Gottes sprechen? Was ist er und woher kommt er und vor allem was macht und will er?

Er begegnet uns zum ersten Mal im Garten Eden als der gefallene Erzengel Luzifer, genannt Satan die Schlange. Dort versucht er Eva und verführt sie gegen Gottes Weisung und Gebot zu handeln. Eva wiederum lässt sich überreden und gibt diese Versuchung unmittelbar an Adam weiter. Die weiteren Folgen daraus sind uns alle bekannt.

Also hat der antichristliche Geist seinen Ursprung in dem gefallenen Erzengel Luzifer. Zu seinen Merkmalen gehören u. a. Lügen, Verdrehen, falsches Zeugnis, Morden uvm.

Jesus selbst bringt es auf dem Punkt.

Joh. 8,44
Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.

Das Ganze zeigt uns, dass die Lüge und der damit verbundene gefallene Erzengel Luzifer schon vor dem Garten Eden bestanden haben muss. Aber wie konnte ein einst ranghoher Engel in Sünde fallen? Und was können wir daraus ableiten? Wer war dieser Engel und was wurde aus ihm und warum?

Hesekiel 28,12–18
Menschensohn, erhebe ein Klagelied über den König von Tyrus und sage ihm: So spricht der Herr, HERR: Du warst das vollendete Siegel, voller Weisheit und vollkommen an Schönheit, du warst in Eden, dem Garten Gottes; aus Edelsteinen jeder Art war deine Decke: Karneol, Topas und Jaspis, Türkis, Onyx und Nephrit, Saphir, Rubin und Smaragd; und Arbeit in Gold waren deine Ohrringe und deine Perlen an dir; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.

Du warst ein mit ausgebreiteten Flügeln schirmender Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg, mitten unter feurigen Steinen gingst du einher. Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, als du geschaffen wurdest, bis sich Unrecht an dir fand. Durch die Menge deines Handels fülltest du dein Inneres mit Gewalttat und sündigtest. Und ich verstieß dich vom Berg Gottes und trieb dich ins Verderben, du schirmender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine. Dein Herz wollte hoch hinaus wegen deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichte gemacht um deines Glanzes willen. Ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahingegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen.

Durch die Menge deiner Sünden, in der Unredlichkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht. Darum habe ich aus deiner Mitte ein Feuer ausgehen lassen, das hat dich verzehrt, und ich habe dich zu Asche auf der Erde gemacht vor den Augen aller, die dich sehen.

Hier wird der damals weltliche König Tyrus mit dem Satan verglichen, der offensichtlich durch ihn lebte. Der Vergleich bzw. seine Beschreibung ist jedoch so eindeutig, dass wir davon ausgehen können, dass hier der gefallene Erzengel Luzifer angesprochen ist.

Er wird als ein wunderschöner Engel voll Weisheit beschrieben, der mit sehr großer Machtfülle ausgestattet war. Und er war vollkommen geschaffen, bis er sich begann zu erheben. Sein Glanz und seine Schönheit verführte ihn in sich selbst.

Er begann offenbar bereits in der himmlischen Welt gegen Gott zu agieren und füllte so sein Herz mit Gewalt und Sünde. Das führte dazu, dass Gott ihn verstieß. Gott warf ihn zu Boden und hat ihn vor Königen dahingegeben. Gottes Strafe beginnt sich hier umzusetzen und meint die Hinwegnahme seiner Machtfülle und Schönheit.

Er ist in sich selbst gerichtet und Gott musste ihn deshalb entmachten. Das Feuer in ihm, welches ihn verzerrte, ist die Überantwortung in seine Sünde und seinen verderblichen Charakter und jeder kann ihn daran erkennen. Und so ist es auch, jeder Mensch auf Erden kann die Bosheit wahrnehmen und das Böse vom Guten unterscheiden.

Was also im Himmel begann, vollzog sich im Garten Eden, als der gefallene Erzengel Luzifer Eva zur Sünde verführte. Die Folgen aus der Erbsünde des Menschen sind uns bekannt, fortan sollten Sie u. a. Gut und Böse unterscheiden können. Damit hat jeder Mensch diese Unterscheidungsgabe mitbekommen und kann sich auch nicht herausreden, falls er zum Evangelium Nein gesagt haben sollte.

Wir sehen also, dass der antichristliche Geist seinen Ursprung in dem gefallenen Erzengel Luzifer hat. Und wir verstehen, dass durch die Erbsünde eine Trennung zu Gott entstanden ist. Wir aber durchaus zwischen Gut und Böse unterscheiden können. Wir sind aber in seiner Herrschaft gefangen, weil die Reiche dieser Welt durch die Erbsünde dem Erzengel Luzifer zugefallen sind.

Sein antigöttlicher Geist wirkt also parallel im Menschen und in der Welt und in den weltlichen politischen Reichen. Das bedeutet auch, dass die bösartigen Eigenschaften dieses gefallenen Engels im Menschen wirken. Denn jeder Mensch wird zunächst in diese Lage hineingeboren.

Und so leben Neid, Eifersucht, Lüge, Zorn, Gewalt, Mord und etliches mehr im Menschen und oft können wir sehen, wie diese Eigenschaften Menschenleben zerstören. Dadurch erwächst immenses Leid in der Welt und wir Menschen sind allzuoft Täter und Opfer zugleich.

Und so sehen dann auch unsere weltlichen Strukturen und Machtbereiche aus. Sie sind von diesen Eigenschaften durchsetzt und die vielen Kriege über die Zeiten zeigen uns, wie unbarmherzig es werden kann. Aber auch wenn dieser antichristliche Geist seine Wirkungsmacht hat, so steht Gott dem immernoch gegenüber, denn es war Gottes ausgesprochene Strafe über den Satan, wie auch über Adam und Eva. Beides zusammen gesehen, ergeben ein schlüssiges Bild von der Sünde, die einst im Himmel begann und sich dann auf der Erde fortgesetzt hat.

Die Sünde wurde im Menschen zum Fleisch und begann seinen zerstörerischen Leidensweg und Kreuzzug auf diesen Planeten. Doch der göttliche Same und die Linie Gottes im Menschen sind ebenfalls parallel mitgewachsen. Denn Gott hatte keineswegs beabsichtigt dem Luzifer eine Spielwiese zum Austoben zu überlassen. Sondern er hat das Endziel eingeplant, indem dieser gefallene Erzengel endgültig gerichtet sein wird.

Der rote Faden, der sich durch alles zieht, ist die Sünde Satans und die Allmacht Gottes, die parallel dazu agiert und sich letztlich in Jesus vollkommen offenbart hat.

Jetzt liegt es vielleicht nahe zu denken, dadurch, dass alles durch Gott geschaffen ist, dass auch dieser gefallene Engel in seiner Sünde von Gott geschaffen ist. Und somit die Sünde vielleicht sogar etwas ist, was im Himmel vorhanden war und da Gott die Quelle allen Ursprungs ist, könnte man nun meinen Gott würde seine eigene Sünde ausmerzen wollen.

Doch Vorsicht, denn wir lesen aus der genannten Bibelstelle, dass der Erzengel Luzifer »vollkommen geschaffen« war. Daher kann Gott nicht der Ursprung seiner Sünde sein, denn Gott selbst ist vollkommen. Der Ursprung wurde selbst im Erzengel gefunden, wie es diese Bibelstelle auch deutlich sagt.

Dennoch geschieht hier ein geistlicher Prozess, bis dieser Erzengel endgültig gerichtet sein wird. Die Bibelstelle sagt uns auch nicht, wie sein Schaffungsprozess ausgesehen hat und wieviel Zeit dazu nötig war. Es ist somit wohl auch ein Entmachtungsprozess nötig, und da Gott vollkommen und gerecht ist, geht er diesen Weg auch zu Ende.

Satans Herrschaft in dieser Welt

Es scheint mir noch wichtig zu sein, kurz anzureißen das Satan nicht nur im Menschen eine Teilherrschaft hat, sondern vor allem auch in den Herrschern der Welt.

Der Satz aus Hesekiel »Ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahingegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen« zeigt uns, dass der Satan nicht nur Macht über die Herrscher der Welt hat, sondern dass er sogar in diese Symbiose von Gott hineingezwungen ist. Und so ist Satan selbst ein Gefangener seiner Strafe.

Die bisherigen Weltreiche und seine Herrscher haben es uns immer wieder gezeigt, dass in ihnen Christen und Juden massiv verfolgt und ermordet wurden. Und das diese Herrscher oftmals grausame Despoten waren, die sich selbst für Gott hielten. Womit diese ein Abbild auf den Satan sind. Damit erklärt sich uns nun auch diese Bibelstelle aus Hesekiel, die zunächst den König Tyrus anspricht und zugleich und eigentlich den Satan meint.

Luzifers Weg der Entmachtung

Die Bibel liefert uns ein sehr gutes Abbild für den fest beschlossenen Weg von Satans Entmachtung. Das Traumbild Nebukadnezars über die metallene Statue liefert uns ein Abbild auf den gefallenen Erzengel Luzifer und seiner schrittweisen Entmachtung bishin zum Endgericht.

Die Statue weist in seinen Körperteilen verschieden Metalle auf und beschreibt verschiedene Weltreiche und ihre ausgeübten Machteigenschaften, welche wir mit den Eigenschaften Satans gleichsetzen können. Dabei fällt auf, dass jedes Reich durch ein anderes Reich abgelöst wird. Ihre Eigenschaften leben zwar noch in gemäßigter Form weiter, aber die Reiche selbst sind zerfallen und entmachtet.

Parallel dazu beschreibt die Statue auch Ereignisse, welche zum Gericht führen werden. Insbesondere in der Schlussbeschreibung der Statue, wo das letzte Weltreich eine unhaltbare Verbindung haben wird und durch einen Stein zerstört wird.

Interessanterweise beginnt das Haupt aus Gold als stärkstes Weltreich, also somit in noch voller Pracht. Und es endet mit den Füssen aus Eisen und Ton, der unhaltbaren Verbindung, welche am Ende zerstört werden wird. Und sind die Füße zerstört, bricht die Statue endgültig in sich zusammen.

Doch wir wollen uns das Traumbild genauer ansehen und auslegen.

Daniel 2, 31-44
Du, König, schautest: Und siehe, ein großes Bild! Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war furchtbar. Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden aus Bronze, seine Schenkel aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton.

Du schautest, bis ein Stein losbrach, und zwar nicht durch Hände, und das Bild an seinen Füßen aus Eisen und Ton traf und sie zermalmte. Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, die Bronze, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu aus den Sommertennen; und der Wind führte sie fort, und es war keinerlei Spur mehr von ihnen zu finden. Und der Stein, der das Bild zerschlagen hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.

Das ist der Traum. Und seine Deutung wollen wir vor dem König ansagen:

Du, König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels die Königsherrschaft, die Macht und die Stärke und die Ehre gegeben hat und überall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels wohnen, hat er sie in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher über sie alle gesetzt -, du bist das Haupt aus Gold.

Und nach dir wird ein anderes Königreich erstehen, geringer als du, und ein anderes, drittes Königreich, aus Bronze, dass über die ganze Erde herrschen wird. Und ein viertes Königreich wird stark sein wie Eisen, deshalb, weil das Eisen alles zermalmt und zerschmettert; wie das Eisen, das alles zertrümmert, wird es all jene zermalmen und zertrümmern. Und dass du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast: Das wird ein geteiltes Königreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird etwas in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast.

Und die Zehen der Füße, teils aus Eisen und teils aus Ton: Zum Teil wird das Königreich stark sein, und zum Teil wird es zerbrechlich sein. Dass du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast: Sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen lässt.

Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird. Und das Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen: Wie du gesehen hast, dass von dem Berg ein Stein losbrach, und zwar nicht durch Hände, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte.

Das babylonische Reich (Das Haupt aus Gold)

Vers 38:

Du, König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels die Königsherrschaft, die Macht und die Stärke und die Ehre gegeben hat und überall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels wohnen, hat er sie in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher über sie alle gesetzt -, du bist das Haupt aus Gold.

Nebukadnezar war der Herrscher über das babylonische Reich und er war das Haupt aus Gold. Dessen Regentschaft ging von 606 bis 539 v. Chr. Ihm wird der Löwe mit Adlerflügeln aus Daniel 7 zugeordnet, dessen Bedeutung ist Herrschgier und Majestät.

Das medopersische Reich (Brust und Arme aus Silber)

Vers 39

Und nach dir wird ein anderes Königreich erstehen, geringer als du..

Gemeint ist das medopersische Reich unter Darius von 539 bis 331 v. Chr. Ihm wird der Bär mit den drei Rippen im Maul aus Daniel 7 zugeordnet, dessen Bedeutung ist Zähigkeit und Machthunger.

Das griechische und die Diadochenreiche
(Bauch und Lenden aus Bronze)

Vers 39

.. und ein anderes, drittes Königreich, aus Bronze, dass über die ganze Erde herrschen wird.

Gemeint ist das griechische Reich und die Diadochen – Nachfolgereiche unter Alexander d. Großen von 331 bis 168 v. Chr. Ihm wird der Panther mit den vier Flügeln und den vier Köpfen aus Daniel 7 zugeordnet, dessen Bedeutung ist Schnelligkeit.

Das römische Imperium (Schenkel aus Eisen)

Vers 40

Und ein viertes Königreich wird stark sein wie Eisen, deshalb, weil das Eisen alles zermalmt und zerschmettert; wie das Eisen, das alles zertrümmert, wird es all jene zermalmen und zertrümmern.

Gemeint ist das römische Imperium unter den Cäsaren von 168 v. Chr. bis 476 n. Chr. Ihm wird die Bestie mit den 10 Hörnern aus Daniel 7 zugeordnet und stellt den Antichristen dar.

Zeitgeschichte nach dem römischen Imperium ab 476 n. Chr.

Verse 41-42

Und dass du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast: Das wird ein geteiltes Königreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird etwas in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast.

Gemeint ist die Zeitgeschichte nach 476 n. Chr. bis heute, darin enthalten, ist die Kolonialisierung, Teilungen von Völkern, Ost-West-Konflikt und die heutige teilweise Wiedererstehung des Römischen Reiches in Europa.

Heutiges Europa und Israels Staatsgründung

Vers 43

Und die Zehen der Füße, teils aus Eisen und teils aus Ton: Zum Teil wird das Königreich stark sein, und zum Teil wird es zerbrechlich sein. Dass du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast: Sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen lässt.

Das Ende von Israels Exils (erfüllt durch die Staatsgründung 1948) und der Versuch das Römische Reich wiedererstehen zu lassen (das heutige Europa).

Das Ende der Weltreiche

Verse 44-45

Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird. Und das Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen:  Wie du gesehen hast, dass von dem Berg ein Stein losbrach, und zwar nicht durch Hände, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte.

Nimmt Bezug auf das Ende der weltlichen Reiche und die Aufrichtung des himmlischen Königreiches. Der Stein aus dem Berg steht für das Messiasreich, welches seine Herrschaft einnimmt und alle weltlichen Reiche aufhören lässt.

Zusammenfassung des Traumes

Zuordnung der Tiere

Die Zuordnung der Tiere kommt aus Daniels Vision, die in Daniel 7 berichtet wird. Nachfolgend eine chronologische Aufstellung, woraus sich dann die Zuordnungen zum Traum von Nebukadnezar ergeben.

 

Der König von Syrien

Daniel 11, 31
Und Streitkräfte von ihm werden dastehen; und sie werden das Heiligtum, die Bergfeste entweihen und werden das regelmäßige Opfer abschaffen und den verwüstenden Gräuel aufstellen.

Antiochus war König von Syrien und gehörte zu einem der Diadochenreiche aus dem griechischen Reich. Er wollte das Judentum mit seinen mosaischen Gesetzen ausrotten und setzte diese gewaltsam außer Kraft.

Er griff Jerusalem am Sabbat an, nahm Sklaven und plünderte die Stadt und versuchte die Juden zu hellenisieren (Anbetung des Zeus). Er verbot jede Ausübung der jüdischen religiösen Praktiken und befahl alle Abschriften des Gesetzes zu verbrennen.

Dann ließ er das Gräuelbild der Verwüstung aufstellen (16.12.167 v.Chr.), indem er außerhalb des Tempels  einen Altar für Zeus aufstellen lies und darauf ein Schwein opferte.

Das erinnert an den Gräuel der Verwüstung durch den Antichristen. (Vgl. Matth. 24, 15 | Markus 13, 14)

Auch andere Herrscher wie Nimrod und seine Frau, auf die der Götzenkult zurückgeht, zeigen auf, welche Kräfte und Eigenschaften sich darin ausgelebt haben. Und so können wir sehen, dass diese Eigenschaften sich bis in unsere Zeit abfärben und noch immer Raum finden.

Die Tatsache, dass wir heute im Traumbild bei den Füßen angekommen sind, weiß auch der Satan und er kämpft verbissen um sein Überleben. Am Ende der Tage hat Gott jedoch die Zeit verkürzt, da sonst kein Fleisch überleben würde.

Matthäus 24,22
Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

In die Enge getrieben, wird der Satan alles aufbieten, was er nur kann. Die ganze Palette seiner Verführungs- und Lügenkünste wird auf uns niedergehen, mit nur einem Ziel. Christen und Juden möglichst auszurotten und selbst den Thron Gottes zu besteigen. So erklärt sich uns auch sein Aufgebot am Ende der Tage mit einem falschen Evangelium, seinem falschen Sohn und nicht zuletzt das Aufstellen des Gräuels im Tempel. Doch dies wird der Zeitpunkt sein, wo Gott Luzifers Reich und seine Kraft endgültig nehmen und richten wird.

Das Standbild aus Nebukadnezars Traum ist also ein Abbild auf Satans Entmachtung. Nebukadnezar selbst wurde noch zu Lebzeiten selbst von Gott für sieben Jahre entmachtet. Nebukadnezar verfiel dem Wahn und fraß sieben Jahre lang Gras.

Daniel 4,30
Zu derselben Stunde wurde das Wort an Nebukadnezar erfüllt: Er wurde von den Menschen ausgestoßen und aß Gras wie die Rinder, und sein Leib wurde benetzt vom Tau des Himmels, bis sein Haar wie Adlerfedern wuchs und seine Nägel wie Vogelkrallen.

Nebukadnezar erkannte nach Ablauf der sieben Jahre seinen Irrtum und wurde wieder in sein Königreich eingesetzt und er gab Gott die Ehre.

Daniel 4,31-34
Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Und ich pries den Höchsten, und ich rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Generation zu Generation währt. Und alle Bewohner der Erde sind wie nichts gerechnet, und nach seinem Willen verfährt er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde. Und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du?  Zu derselben Zeit kehrte mein Verstand zu mir zurück, und zur Ehre meines Königtums kehrten meine Herrlichkeit und mein Glanz zu mir zurück. Und meine Staatsräte und meine Gewaltigen suchten mich auf, und ich wurde wieder in mein Königtum eingesetzt, und außergewöhnliche Größe wurde mir hinzugefügt.

Nun rühme ich, Nebukadnezar, und erhebe und verherrliche den König des Himmels, dessen Werke allesamt Wahrheit und dessen Wege Recht sind und der die erniedrigen kann, die in Stolz einhergehen.

Sein Sohn Belsazar allerdings hatte sich diese tiefe Demütigung seines Vaters durch Gott nicht zu Herzen genommen. Gott hatte an Nebukadnezar große Gnade erwiesen, die auch Belsazar miterlebt haben musste.

Während eines Festes schrieben Gottes Finger die Gerichtsworte direkt an seine Wand.

Daniel 5,2-30
Und dies ist die Schrift, die geschrieben wurde: Mene, mene, tekel upharsin. Dies ist die Deutung des Wortes: Mene – Gott hat dein Königtum gezählt und macht ihm ein Ende. Tekel – du bist auf der Waage gewogen und zu leicht befunden worden. Peres – dein Königreich wird zerteilt und den Medern und Persern gegeben. Daraufhin gab Belsazar Befehl, und man bekleidete Daniel mit Purpur, dazu mit einer goldenen Kette um seinen Hals; und man rief über ihn aus, dass er der Drittmächtigste im Königreich sei. In derselben Nacht wurde Belsazar, der chaldäische König, getötet.

Nachdem Daniel ihm diese Worte gedeutet hatte, wurde er noch in derselben Nacht getötet und sein Reich zerfiel. Uns wird sehr deutlich gezeigt, dass Gott über alles das letzte Wort hat. Gott hat die Kontrolle, und obwohl es viele grausame Herrscher gab, so durften sie dennoch nicht alles tun. Gott hat ihnen Grenzen und Wirkungszeiten gesetzt.

Werdegang und Ende des Satans

Das Buch der Offenbarung (Historie und Grundaussage)

Historischer Hintergrund

Die Offenbarung scheint für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln zu sein, schwer zu verstehen und noch schwerer zu lesen. Dabei meint das Wort Offenbarung im übertragenen Sinn tatsächlich prophetische Vorausschau und Enthüllung, und soll auf zukünftige wie auch auf aktuelle Ereignisse eingehen. Somit waren die damaligen Empfänger genauso angesprochen wie die kommenden Generationen von Christen bis heute.

Im Griechischen wird Offenbarung mit apokalypsis übersetzt und hat die Bedeutung von Enthüllung.

Die Bildersprache macht es bisweilen jedoch nicht leicht, dennoch ist die Offenbarung ein herausragendes Buch im Neuen Testament mit seelsorgerlichen Charakter.  Denn wir sollen wissen was kommen wird und sollen getröstet und  ermutigt werden, durch die lebendige Hoffnung die uns darin mitgeteilt wird.

Zeitgeschichtlicher Bezug

Die Offenbarung wurde zur Regierungszeit von Kaiser Domitian (81-96) verfasst. Er war der erste Kaiser, der sich als Herr und Gott verehren ließ.

Johannes selbst war auf die Insel Patmos verbannt worden, wodurch die kleinasiatische Gemeinde ihres geistlichen Führers beraubt war.

In dieser schweren Zeit für die Gemeinden gab Jesus Johannes die Offenbarung. Zum einen stellte er damit klar wer wirklich Herr und Gott ist. Und zum anderen kann man nun viel besser verstehen warum die Offenbarung exakt an dieser Stelle zur Tröstung und zur Ermutigung wurde.

Die frühe Christenheit hat sich in den ersten drei Jahrhunderten dem Märtyrertod stellen müssen. Sie war eine zutiefst verfolgte Gemeinde und erst als das Christentum als Religion anerkannt wurde, hörten die massiven Verfolgungen auf.

Im Jahr 325 schloss Kaiser Konstantin (ca. 285 – 337) eine Art Religionsfrieden und im Februar 380 unterzeichnete der oströmische Kaiser Theodosius I. (347 – 395) in Thessaloniki in Gegenwart des weströmischen Kaisers Valentinian II. (371 – 392) und dessen mitregierenden Halbbruder Gratian (359 – 383) ein Dekret, mit dem das Christentum zur Staatsreligion erklärt und die Ausübung heidnischer Kulte unter Strafe gestellt wurden.

Auslegung

Die Offenbarung richtet sich im Wesentlichen auf das Ende der Wege Gottes mit der Welt. Dabei zeigen sich zeitgeschichtliche Bezüge, die als Vorschattierungen auf das endzeitliche Geschehen zu verstehen sind. So z. B. die stetigen Wandlungen und Veränderungen der Weltordnungen, der Technisierung unserer Gesellschaft und vieles mehr. So lassen sich dann auch manche Kirchengeschichtliche und gegenwärtige Ereignisse mit den Aussagen der Offenbarung in Beziehung bringen, ohne das damit etwas von endgeschichtlichen Erfüllung weggenommen wird.

Die Bildersprache lässt sich zum Teil aus dem Alten Testament ableiten, wo die Frau als Bild für das Gottesvolk genannt wird, oder das Tier als gottfeindliche Weltmächte gilt. Es ist jedoch nicht leicht, ob  die Auslegung wörtlich oder bildlich erscheint. Oft helfen die biblischen Kontexte und alttestamentlichen Parallelen.

Verfasser

Geschrieben wurde die Offenbarung von Johannes dem Jünger und Apostel Jesu. Es gibt zwar Erwägungen, wonach es einen weiteren Ältesten namens Johannes gegeben haben soll. Diese Quellen sind jedoch unbestätigt, während Johannes der Jünger und Apostel Jesu von den frühen Kirchenvätern als Verfasser bestätigt wurde.

Thema des Buches

Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan,  der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah. Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

Hier findet eine kurze Einleitung darüber statt, wer diese Offenbarung empfangen hat, nämlich Johannes und für wen diese Offenbarung sein soll, nämlich seine Kinder. Des Weiteren, dass diese Offenbarung von Gott durch einen Engel gesendet ist. Jesus selbst ist damit der Autor und Verfasser des Buches der Offenbarung.

Gleichzeitig wird Johannes als würdiger, glaubhafter und treuer Zeuge angesprochen indem was er sah. Die Schlussbemerkung verweist auf diejenigen die es lesen und hören und zugleich bewahren, weil die Zeit nahe ist.

Der Schlusssatz ist damit zugleich auch eine Aufforderung an die Gemeinde, das Wort der Offenbarung zu lesen und zu bewahren und somit im Gottesdienst vorzutragen.

Das die Zeit Nahe ist, erscheint etwas trügerisch, da wir mittlerweile seit nunmehr über 2000 Jahren auf deren Erfüllung warten. Die Offenbarung hat jedoch nichts von seinem Charakter und seiner Weisung verloren, im Gegenteil, grade in unserer Zeit mehrt sich die Erkenntnis und Wahrnehmung das die Erfüllung der endzeitlichen Geschichte der Offenbarung nun tatsächlich sehr nahe ist.

Damit bezieht sich dieser Hinweis auch darauf, dass die Zeit der Erfüllung beginnt zu laufen und unweigerlich näher kommen wird, bis zu deren tatsächlichen Erfüllung. Auch hier finden wir die Doppelbedeutung von aktueller prophetischer Weisung für die damaligen Empfänger, hin zu zukünftiger Prophetie und Weisung späterer Generationen und letztlich für die tatsächlichen einsetzenden Umstände der letzten Zeit.

Verfasser, Widmung und Gruß

Die Offenbarung beginnt in Briefform mit Johannes als Verfasser und den sieben Gemeinden in Kleinasien als Empfänger.  Die Zahl Sieben repräsentiert die ganze Gemeinde Jesu, während die Charakterisierung dieser sieben Gemeinden in dreierlei Hinsicht verstanden werden kann.

  1. Die historischen damaligen sieben kleinasiatischen Gemeinden am Ende des 1. Jahrhundert
  2. Als mögliche Verhaltensweisen, wie sie in der gesamten Geschichte der Gemeinde Jesu Christi immer wieder vorgekommen sind
  3. Als sieben Phasen der kirchengeschichtlichen Entwicklung, von der apostolischen Zeit (Ephesus) und Märtyrerkirche des Römischen Reiches (Smyrna) bis zur Endzeitgemeinde (Laodizea)

Die sieben Geister stellen Gottes Geist in seiner Vielfältigkeit in den Gemeinden dar. Jesus wird den Gemeinden als Erstgeborener, als Fürst und König der Erde, als derjenige der uns liebt und unsere Sünden genommen hat dargelegt. Es soll damit eine Tröstung für die verfolgte Gemeinde sein und auch eine klare Rollenzuweisung, denn die Gemeinden haben seine Kraft und Erlösung und einen Auftrag in diese Welt hineinzuwirken.

Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

Die Kernbotschaft der Offenbarung über das Kommen Jesu und seinen Auswirkungen kommt hier zum Ausdruck.  Alle werden ihn sehen und auch erkennen und die Menschen der Erde werden bestürzt sein.  Das Alpha und Omega meint den Anfang und das Ende, sie sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets.

Die letzten sieben Jahre

Die Zeit des Antichristen und des letzten Weltreiches wird begrenzt sein und wir wollen uns diese Zeiten genauer ansehen. Dazu werfen wir einen tieferen Blick in das Buch Daniel.

Daniel 9, 24-27
Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um das Verbrechen zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Schuld zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Vision und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben. So sollst du denn erkennen und verstehen: Von dem Zeitpunkt an, als das Wort erging, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis zu einem Gesalbten, einem Fürsten, sind es sieben Wochen. Und 62 Wochen lang werden Platz und Stadtgraben wiederhergestellt und gebaut sein, und zwar in der Bedrängnis der Zeiten.

Und nach den 62 Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine Hilfe finden. Und das Volk eines kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und sein Ende ist in einer Überflutung; und bis zum Ende ist Krieg, fest beschlossene Verwüstungen. Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Gräueln kommt ein Verwüster, bis fest beschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird.

Vers 24

Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um das Verbrechen zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Schuld zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Vision und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.

Siebzig Wochen:

Gemeint sind Jahrwochen (hebr.: Shavua = Siebenereinheit)
1 Woche = 7 Jahre | 70 Wochen = 490 Jahre

Diese teilen sich in drei Zeitabschnitte:

7 Jahrwochen lang ist der Aufbau Jerusalems zur Zeit Nehemias (49 Jahre) 62 Jahrwochen ist vom Ende des Aufbaus Jerusalems bis zur Verwerfung des Messias vergangen (434 Jahre)

Dazwischen Gnadenzeit, Rest 1 Jahrwoche Drangsalszeit
(7 Jahre) Gesamt: 490 Jahre

sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt

Gemeint ist Israel und Jerusalem

um das Verbrechen zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Schuld zu sühnen

Grundlage am Kreuz von Golgatha gelegt. Versöhnung des Volkes als Ganzes, aber noch zukünftig. (Vgl. Römer 11, 25-26)

und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen – Im 1000jährigen Reich (Vgl. Jes. 1, 26 / 32, 1)

und Vision und Propheten zu versiegeln – Erfüllung und Abschluss aller Prophetie.

und ein Allerheiligstes zu salben –
d. h. ein neues Heiligtum
(Vgl. Hes. 40-48)

Vers 25

So sollst du denn erkennen und verstehen: Von dem Zeitpunkt an, als das Wort erging, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis zu einem Gesalbten, einem Fürsten, sind es sieben Wochen. Und 62 Wochen lang werden Platz und Stadtgraben wiederhergestellt und gebaut sein, und zwar in der Bedrängnis der Zeiten.

So sollst du denn erkennen und verstehen: Von dem Zeitpunkt an, als das Wort erging Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen

Im Jahr 445 v. Chr. erlaubte Artasastas (König von Persien) im 20igsten Jahr seiner Herrschaft den Wiederaufbau Jerusalems (Nehemia 2)

bis zu einem Gesalbten, einem Fürsten –

Jesus Christus (Joh. 1, 41)

sind es sieben Wochen –
Wiederaufbau Jerusalems beendet

(49 Jahre)

Und 62 Wochen lang

Sind die Brücke bis vom Aufbau Jerusalems unter Nehemia bis zum Kommen Jesus und sein Wirken in Jerusalem.

Sind nun 69 Jahrwochen = 483 Jahre.

werden Platz und Stadtgraben wiederhergestellt und gebaut sein, und zwar in der Bedrängnis der Zeiten.

Meint den Aufbau Jerusalems und seine Bedrängnisse während dessen, unter Nehemia.

Vers 26

Und nach den 62 Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine Hilfe finden. Und das Volk eines kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und sein Ende ist in einer Überflutung; und bis zum Ende ist Krieg, fest beschlossene Verwüstungen.

Und nach den 62 Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine Hilfe finden.

Verwerfung Jesus am Kreuz von Golgatha

Zwischen der 69 und 70 Jahrwoche liegt eine Zeitspanne unbestimmter Dauer, die Gnadenzeit. Für Israel ist diese Zeit mit Verwüstung und Krieg erfüllt und Israel ist als Volk Gottes zunächst beiseite gesetzt.

Und das Volk eines kommenden Fürsten

Das Volk ist die römische Armee unter Titus, der kommende Fürst ist nicht Titus, sondern „ER“. Er, bezieht sich auf Vers 27 und meint den Antichristen.

wird die Stadt und das Heiligtum zerstören

Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels 70 n. Chr.

und sein Ende ist in einer Überflutung

Die Recherche dazu ergab derzeit keine Treffer

und bis zum Ende

Meint das Ende der letzten Jahrwoche. Zuvor kommt noch „Bund zwischen den Fürsten und den Vielen“ (Vers 27) und der wieder erbaute Tempel. (Hes. 40-48)

ist Krieg, fest beschlossene Verwüstungen

Jüdische Diaspora (Lukas 21, 24)

Vers 27

Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Gräueln kommt ein Verwüster, bis fest beschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird.

Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche lang

Er ist der zukünftige römische Machthaber, der Antichrist

Bund als Schutz vor der Invasion des Nordens, des Assyrers
(Vgl. Jes. 28, 15-18)

Die Vielen sind das Volk Israel

Eine Woche ist die letzte Jahrwoche, Drangsalszeit (7 Jahre)

und zur Hälfte der Woche

Nach 3,5 Jahren (Vgl. Dan. 12, 7 / Offb. 12, 14 / Offb. 11, 2-3)

42 Monate = 1.260 Tage (Offb. 11, 2-3)
= Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit =  ½ Jahrwoche (Offb. 12, 14)
= Große Drangsal (Mt. 24, 20-24 / Jer. 30, 7 / Dan. 12, 1)

Wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen

Der Antichrist wird sich selbst anbeten lassen (Sein eigenes Bild = Gräuel der Verwüstung im Tempel aufrichten lassen)

Der geordnete Tempeldienst wird aufhören

(Vgl. Mt. 24, 15 / 2. Thess. 2, 3 / Dan. 12, 11 / Offb. 13, 8-15)
Und auf dem Flügel von Gräueln kommt ein Verwüster, bis fest beschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird.

Aufgrund des Götzendienstes, der anstelle des Opferdienstes tritt. (Vgl. Mt. 12, 43-45)

Zusammenfassung

Die 69 Jahrwochen setzen sich aus dem Wiederaufbau des Tempels (7 Jahrwochen= 49 Jahre) unter Nehemia und der Zeit bis zu Jesu kommen und Wirken in Jerusalem (62 Jahrwochen= 434 Jahre) zusammen (483 Jahre)

  • 1 Jahrwoche entspricht 7 Jahre
  • Die Zeit zwischen Jesu Tod und dem Einsetzen der Drangsalszeit ist die Gnadenzeit
  • Die letzte Jahrwoche betrifft das Wirken des Antichristen und Israel und die Auflösung weltlicher Herrschaft

Die 69 Jahrwochen sind bereits erfüllte Prophetie, während die letzte Jahrwoche noch aussteht. Wir befinden uns aktuell noch in der Gnadenzeit, können aber die Wehen der letzten Jahrwoche schon erkennen. Wir als Christen dürfen jedoch hoffen und werden den sogenannten zweiten Tod nicht erleben.

Dieser ist das Gericht über alle Menschen, die Jesus abgelehnt haben. Der erste Tod ist die erste Auferstehung und meint alle diejenigen, die vor der Drangsalszeit in Christus verstorben sind, oder entrückt wurden. (zweiter Tod: Offb. 2, 1 / Offb. 20, 6 / Offb. 20, 14 / Offb. 21, 8; erster Tod: Offb. 20, 6)

Satans Ende

Offenbarung 19 und 20 berichten uns davon, dass Jesus seine Herrschaft einnimmt und alle weltlichen Reiche aufhören werden. Der Tod wird zwar noch sein, aber Leid und Elend sind dann vorbei. Die Menschen werden die Vollzahl ihrer Jahre erreichen bevor sie sterben.

Der Satan wird dann in dieser Zeit des Tausendjährigen Friedensreiches gebunden sein und danach nochmal herausgelassen werden. Er verführt sogleich wieder alle Völker gegen Gott und zettelt wieder einen Krieg an.

Doch dies wird der Moment sein, wo Gott selbst mit Feuer vom Himmel herabkommt und diesen letzten Aufstand zerschlagen wird. Tote wird es dann nur auf der Angriffsseite geben. Das führt nun zum endgültigen Gericht über den Satan und seine Helfer und sie werden ins ewige Gericht überliefert, den Feuer- und Schwefelsee und auch der Tod wird dann nicht mehr sein.

Leid und Verfolgungen, Umgang mit Angriffen

Nachdem wir nun erfahren haben, dass diese Welt ein heiß umkämpfter Ort zwischen Gott und dem Bösen ist, wollen wir herausfinden was uns die Bibel zur Nachfolge und seinen Herausforderungen zu sagen hat.

  1. Wir sind aufgefordert Gott vor allem anderen an erster Stelle zu stellen
  2. Die Nachfolge hat einen Preis auf Erden, aber vor allem einen Lohn im Himmel
  3. Echte Nachfolge ist immer Siegreich für das Reich Gottes

Matthäus 8,21-22
Ein anderer aber von seinen Jüngern sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, vorher hinzugehen und meinen Vater zu begraben. Jesus aber spricht zu ihm: Folge mir nach, und lass die Toten ihre Toten begraben!

Matthäus 8,36-38
Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz?
Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ Dies ist das größte und erste Gebot.

Echte Nachfolge hat immer auch einen Preis hier auf Erden, wir werden aufgrund unseres Zeugnisses angegriffen und erleben auch entsprechende Widerstände. Durchbrüche kommen nicht sofort, sondern mit der Zeit durch Ausharren und im Gebet und unsere verbindliche Haltung zu Gott. Da der Feind nicht kampflos Hoheitsgebiete hergibt, ist es auch ein geistlicher Kampf diese zu erobern. Allerdings nicht indem wir uns in einen direkten Kampf mit der Finsternis begeben, sondern indem wir das Suchen was der Herr möchte, um dann seinen Willen tun zu können.

Apostelgeschichte 14,22
Sie stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren, und sagten, dass wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen müssen.

Römer 14,8
Denn sei es auch, dass wir leben, wir leben dem Herrn; und sei es, dass wir sterben, wir sterben dem Herrn. Und sei es nun, dass wir leben, sei es auch, dass wir sterben, wir sind des Herrn.

Beispiel Paulus: drei Schiffbrüche, Steinigung, nachgereiste Juden die ihn diffamierten, Johannes wurde auf Patmos Verbannt und musste in einem Bergwerk schuften. Alle Apostel außer Johannes starben wegen des Zeugnisses Christi. (Frank Viola; Urchristen) Stephanus wurde gesteinigt, Polykarb wurde verbrannt. Viele Missionare haben schweres erlebt, bevor sie Durchbrüche hatten.

Und so erleben Christen insbesondere an Orten dieser Welt wo andere Religionen vorherrschen, vor allem der Islam, besonders starke Verfolgungen. Und so erleben wir auch hier im demokratischen Westen immer stärker zunehmende Verfolgungen. Dadurch, dass Gott liberalisiert wird und es bereits zu einem großen Abfall kommt und der zunehmenden Islamisierung unseres Landes, erleben echte Nachfolger Jesu Anfechtungen.

Weil sie sich nicht beugen und die Wahrheit aussprechen und weil das nicht in die große bunte Vielfalt der Toleranzen passt. Wird die Wahrheit der Bibel und damit jeder echte Nachfolger Jesu bekämpft. Worin wir auch die endzeitlichen voranschreitenden Ereignisse sehen können. Und so zeigt es auch der Weltverfolgungsindex von Open Doors.

Ursachen für das Böse im eigenen Leben

Da wir Menschen grundsätzlich als Sünder aufgrund der Erbsünde geboren werden, begehen wir auch die unterschiedlichsten Sünden aller Art. Sei es Ehebruch, Okkultismus, Götzenverehrungen usw. Solche Dinge werden oft mit der Bekehrung schon bewusst und in Form von echter Buße und Reue in die Vergebung vor Gott gebracht. Nicht selten erleben wir einen tiefen Niedergang mit unseren Leben, wo wir Gott dann erfahren und im Zuge der Bekehrung dann auch die Sühnung erhalten.

Schwieriger wird es da schon mit Traumas vergangenen Leides, inneren Festlegungen und charakterlichen Missbildungen. Hier können oft Jahre ins Land gehen, biss man mit solchen Sachen durch ist. Und auch wenn die Schuldsünden bei der Bekehrung Vergebung erfahren, so ist doch oft noch ein Weg des Aufräumens da.

Vergebungsprozesse und auch die Erkenntnisse in der Selbsterfahrung zu begreifen ist oft ein langer und schwieriger Weg. Grade Kindheitstraumas sind problematisch und auch anerzogene schwierige Charakterzüge. Aber auch darin gilt Gottes Kraft und Zusage, davon frei und verändert zu werden.

Wir sollen den neuen Menschen anziehen und uns in der Gesinnung verändern lassen. Und so ist die Bekehrung und die erste Vergebung der Schuldsünden meist nur der erste Schritt. Die tatsächliche Arbeit beginnt dann darauffolgend und kann sich hinziehen.

Eph. 4,22-24
Was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtet, dagegen erneuert werdet in dem Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Gott möchte uns heiligen und sieht in uns eine neue Schöpfung und er weiß was uns zerstört und vom Himmelreich trennt. Er weiß was gut für uns ist und will uns darin auf dem Weg helfen. Wir müssen uns jedoch auf seine Verheißungen zubewegen und sie in Anspruch nehmen.

Vergessen wir nicht, dass wir die Zusage haben; Wer anklopft dem wird aufgetan und wer sucht wird finden. Was bedeutet, dass von uns etwas ausgehen muss, nämlich unser Wille und Wunsch nach Gottes Heilung in uns.

Es gibt absolut nichts aus dem Bereich der Finsternis, der inneren Prägungen etc. was Gott standhalten könnte. In Christus ist uns vollkommener Sieg verheißen.

Ich selbst habe Jahre mit inneren Prägungen zugebracht und habe den inneren Kampf, wie auch den Gebetskampf damit erlebt. Oft waren viele Dinge für mich im Dunkeln und ich wusste gar nicht wie mir geschah, bis der Herr diese Dinge in mir aufdeckte.

Mit solchen agieren Gottes in meinem Leben, kam aber auch immer die Wahrheit mit hinein. Mit der Wahrheit folgten meine Gebete der Vergebung und Buße und dann wurden solche Prägungen endgültig freigesetzt und gelöst.

Und ich hatte recht viele davon…

Dazwischen habe ich auch immer wieder Ruhephasen erlebt und erst als es wieder einen Schritt weiterging, so z. B. in meinen Dienst hinein, wurde Gott auch hier wieder in mir aktiv. Die Reinigungsprozesse haben mich lange begleitet, wieder und wieder musste ich um Vergebung bitten und auch Peinigern bzw. Schuldigern vergeben.

Gleichzeitig habe ich aber auch erlebt, wie der Herr mich mehr und mehr gebraucht. Mein Gebetsleben wurde intensiver und Gebetserhörungen waren und sind bisweilen sehr schnell da. Auch wurde mein gesamtes Geistesleben intensiver, zumindest dort wo ich es brauchte in meinem Dienst.

Und so wächst der neue Mensch mehr und mehr in mir heran, während der alte Mensch in mir mehr und mehr abstirbt. Und so manchesmal hoffte ich, es möge endlich einen endgültigen Übergang geben, den vollkommen Sieg.

Aber er ist schon da…

Verführungen und Versuchungen in der Welt

Unser Welt ist voller Versuchungen und heute mit der Technik noch um einiges mehr. Wo wir auch hinsehen, werden wir berieselt und dazu angehalten uns auszuleben, Spaß zu haben und das zu tun wonach uns ist.

Interessanter Weise werden vor allem unsere Sinne dabei angesprochen und heute gibt es die Wirtschaftspsychologie, die die menschliche Psyche daraufhin versucht zu manipulieren. In der TV Werbung bekommen wir es dann am deutlichsten zu spüren, aber auch durch Filme und Serien uvm.

Es wird dabei immer versucht das Begehren zu wecken. In der Werbung z. B. ist es das Design, die Farben und die Art wie die Ware präsentiert wird. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Die gesamte Werbung baut auf das Wecken des Begehrens auf und verführt zusätzlich mit psychologischen Tricks und Feinheiten.

Und dann die Serien und Magazine, was es da nicht alles gibt. Fremdgeh-Werbung, Dating-Portale, Fremde die einander Heiraten, Nackte auf der Insel und neuerdings gibt es sogar eine Sendung wo sich Leute komplett ausziehen und die Genitalien bewerten.

Es wird heute rein gar nichts mehr ausgelassen…

Und so wie die Werbung nach altbekannten satanischen Prinzipien funktioniert, so funktionieren dann auch solche Versuchungen, die uns in alte Sünden zurückbringen wollen. Das Muster der Versuchung ist dabei immer gleich, es geht um das Begehren und darum, dass angeblich alles gar nicht so schlimm ist.

Dabei kommt die Versuchung immer aus uns selbst heraus, weil wir sie noch im Hintertürchen oder noch nicht ganz bewältigt haben. Nicht zuletzt ist Gott auch derjenige der die Herzen prüft, obwohl Gott selbst niemanden versucht.

Das Problem mit der Sünde ist nicht, dass wir sie bisweilen tun, sondern wie wir uns darin verhalten. Am Beispiel von König David, der auch des Öfteren gegen Gott gesündigt hatte und entsprechende Strafen tragen musste, erkennen wir wie Gott damit umgeht.

David war ein Mann nach seinem Herzen einfach deshalb,weil David stets bußbereit war und auch dazulernte. Wenn David überführt wurde, beugte er sich auch unter die Hand Gottes. Und das macht es aus, wenn wir sündigen und Gott uns überführt, brauchen wir ein demütiges Herz, das sich unter die Hand Gottes beugt.

Wie oft erlebt man Christen, die sich gegen jede Form der Korrektur wehren. Viele gehen den Weg der Heiligung nicht zu Ende oder fangen diesen gar nicht erst an. Die Folgen sind dann oft rebellische Christen, die zwar Gott bekennen, ihn aber in Wahrheit nicht folgen.

Und so sind die Versuchungen der Welt vielfältig, sei es das sie in uns alte Verhaltensmuster wecken wollen oder gar alte Sünden aufleben lassen sollen. Es ist alles entscheidend wie wir damit umgehen, denn so wie wir das Gesetz nicht halten können, so sind wir als reine Menschen gegen die Sünde macht- und haltlos.

Wir brauchen Jesus seine Gnade jeden Tag neu und wir brauchen die Gemeinschaft mit anderen Christen, in der wir geformt werden. Nur so können wir bestehen, wenn wir in Jesus bleiben und er in uns.

Wir sind ausgesendet wie Schafe mitten unter die Wölfe, deshalb gilt es auch besonders wachsam zu sein. Und das können wir nur schaffen, wenn wir in der Beziehung zu Jesus bleiben und Wachsen.

Dazu gehört nicht nur Bibel lesen und Gebet, das tun viele andere Christen auch, und viele sind dennoch nicht richtig beim Herrn. Es geht um unser Herz, es muss ungeteilt und ungeheuchelt beim Herrn sein.

Nicht umsonst nennt Jesus die Gottesliebe als erstes Gebot und danach die Nächstenliebe.

Wenn wir nicht in dieser Liebe erweckt sind, sind wir nur ein tönernes Erz und Inhaltslos, obwohl wir ggfs. die Strukturen des Gebets und des Bibellesens erfüllen.

In der Liebe erfüllt sich das Gesetz und die Propheten.

Wer das tut wird bewahrt bleiben, auch in einer immer grausamer werdenden Welt.

 Siegreich in Christus

Jesus ist das vollkommene Opfer, so steht es geschrieben das alles durch ihn und zu ihm hin geschaffen wurde. Er ist der Eckstein, der verworfen wurde. Der Weg zum Vater führt nur über ihn. Ich könnte so fortfahren die Bibel zu rezitieren. Jesus Christus ist das Alpha und Omega, Anfang und Ende und das Neue Testament ist voll von seinen Verheißungen für uns.

Seine Kraft wohnt nicht nur in uns, sie steht uns auch zur Verfügung und wir erleben sie wenn wir treu sind und beten. Und wenn wir Glauben haben und uns unserer Stellung in Jesus bewusst sind.

Die Bibel betont immer wieder das wir Kinder Gottes sind und mutig vorangehen sollen. Er weiß was wir brauchen schon bevor wir rufen. So sollen wir zuerst nach seinem Reich trachten und alles andere wird uns zufallen. Das bedeutet nicht zwingend, dass hier ein Dienst gemeint ist, sondern egal womit du es grade zu tun hast, sei es mit deiner Persönlichkeit, Sünden oder sonstigen Anliegen. Suche Gott und er wird reagieren.

Sei immer auf Gott ausgerichtet und suche das Seine, so wird er mit dir sein.

Und obwohl uns darin böse Dinge begegnen können, so ist das Böse in Jesus längst besiegt und überwunden. Das Ende des Bösen steht bereits fest und bis dahin werden wir zwar auch was abbekommen, aber es wird uns nicht überwinden können.

Denn so ist die Gemeinde fest gegründet.

Matthäus 16,18
Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.

2.Thess. 2,7-8
Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist; und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft.

Joh. 5, 4-5
Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube. Wer aber ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?


 

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