Warum Hausgemeinde oft nicht funktioniert

Aus meiner täglichen Erfahrung mit diesem Thema heraus erlebe ich es immer wieder, dass Christen die Hausgemeinde leben möchten, doch immer wieder entweder scheitern oder aufgeben. Nicht weil sie vielleicht für Jesus nicht brennen würden oder sonstwie falsch drauf wären. Vielmehr ist es so, dass sie an den Hürden der Aufgaben scheitern und sich oft derer nicht voll bewusst sind.

Nicht selten ist es so, dass in den Hausgemeinden leitende Ehepaare sind, die mit bestimmten Vorstellungen an die Sache herangehen. Das ist nichts Falsches und es ist gut sich Ziele zu setzen, aber es ist leider bisweilen ein Hindernis, weil die Besucher einer Hausgemeinde auch eigene Vorstellungen mitbringen. Zudem gibt es bei einigen mangelnde Erfahrungen mit Kleingruppen. Und so sorgen nicht selten zwischenmenschliche Reibereien für Notstand.

Dazu kommt, dass viele Besucher von Hausgemeinden sich nicht verbindlich einbringen wollen, oftmals sehr viele auch nicht wirklich gefestigt oder gar nicht wiedergeborene Christen sind, und so manch ein Rebell kommt dazu. Die voranschreitende Endzeit und der bereits begonnene Abfall in den Kirchen und Gemeinden sorgt auch nicht grade für volle Häuser. Also eine deutliche Mischung, die eine echte Herausforderung an die Leiter stellt.

Zu all dem kommt dann letztlich noch, dass man gegen jahrhundertelange Gemeindetraditionen ankämpfen muss und entsprechenden Vorurteilen von deren Seiten ausgesetzt ist. Hausgemeinden werden allgemein von den etablierten Gemeinden sehr kritisch gesehen. Zum einen wegen der besagten Traditionen und zum anderen, weil das Hausgemeindemodell eine vollkommen andere Struktur verfolgt. Also zumeist ohne Pastor und durch Älteste geführt und ohne eigene Räumlichkeiten auskommt. Würde sich ein solches Modell umsetzen, so würden viele sich in ihrer Existenz bedroht sehen. Dann gibt es Vorurteile, wie: „Christen ohne Gemeinde werden zum Raub des Satans oder in Hausgemeinden sind nur rebellische Christen unterwegs“, sind die wohl gängigsten Argumente.

Bestehende und funktionierende Hausgemeinden haben leider oft keine Tendenz sich zu vernetzen, weil diese sich nicht selten entweder abkapseln oder im Grunde dem traditionellen Gemeindemodellen folgen und mit dem was sie haben zufrieden sind. Aber jede Gemeinde oder Gemeinschaft, sei sie auch noch so klein, hat den klaren Auftrag nach Außen zu wirken. Und so ist es ein Müßiggang gegen bestehende Rivalitäten und Traditionen, und das obwohl das Hausgemeindemodell nichts neues ist.

Gegen all das muss man sich durchsetzen und so bleibt ein klares Manko zurück, denn die meisten Hausgemeindeleiter geben leider viel zu schnell auf. Es fehlt die Hingabe im Vertrauen und im Gebet auf Gott, der alles zu tun vermag. Man kann es aber kaum zum Vorwurf machen, denn immerhin tun die meisten dies neben ihren Beruf und Familienleben. Das ist sehr anstrengend, und da man selbst scheinbar ohne Rückendeckung dasteht, zerrt das an den Nerven. Sucht doch jeder Christ nach Glückseligkeit und danach sich wohlfühlen zu müssen, so ist dies allerdings nur bedingt im Sinne des Erfinders. Denn wer in eine Leitung geht, wird fortan damit an der Kriegsfront stehen.

Und wer sich auf einen so schweren Brocken wie Hausgemeinde einlässt, wird mit ganz vorne an der Front stehen. Kämpfe und Angriffe müssen also verstärkt ausgehalten werden und das ist nicht jedermanns Sache. Zusätzlich muss man teilweise auch sein Denken verändern, denn man muss lernen im Gebet zu gehen und sich von Gott in die Dinge hineinführen lassen. Das erfordert Geduld und Ausharren inmitten der Kämpfe.

Wir haben bisher drei erfolglose Versuche hinter uns und haben die jeweiligen Kreise entweder wieder verlassen oder gar nicht erst weitergeführt. Auch wir haben die Erfahrung gemacht, wie stressbezogen das sein kann. Wir haben aber unseren Auftrag gesehen, Hausgemeinden insbesondere als Alternative zu unserer Endzeit zu sehen und sind stets darüber im Gebet geblieben. Bis der Herr plötzlich einige Ehepaare auf uns zukommen ließ, mit denen wir im engeren Kontakt stehen. Es sah zunächst so aus, als würden wir nun tatsächlich ein Hausgemeinde-Netzwerk starten können.

Aber die Dinge bleiben nach wie vor unsicher, viele sind interessiert, springen aber oft schnell wieder ab. Und so haben wir bis jetzt mit einem Ehepaar davon einen Start einer Hausgemeinde begonnen. Mit anderen wissen wir noch nicht, was wirklich weitergehen wird. Und wir leben hier in Hamburg, einer Großstadt, wo man doch meinen sollte, dass mehr als das passieren sollte.

Gebet
Gebet bereitet den Weg

Die Erfahrung lehrt uns also, dass die Segnungen mit dem Gebet kommen und mit der realistischen Sicht der Dinge, sodass man auch lernt, nicht zu viel zu erwarten. Man macht sich stets immer wieder klar; der Herr baut das Haus, und das kann dauern und man braucht Geduld und darf auch die kleinen Anfänge nicht verwerfen.

Aber wir sind uns sicher, der Herr hat für alles seine Zeiten. Und es können schon bald Umstände entstehen, die hier die Notwendigkeit der Hausgemeinden plötzlich unabdingbar machen. Nicht zuletzt werden wir auch vom Herrn geprüft, um zu sehen wie wir es meinen und ob wir es ernst nehmen.

Jeremia 17, 10
Ich, der HERR, bin es, der das Herz erforscht und die Nieren prüft, und zwar um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Taten.


 

27 Kommentare zu Warum Hausgemeinde oft nicht funktioniert

  1. Mit diesem Thema Hausgemeinde gehe auch ich schon geraumer Zeit schwanger. Habe bist jetzt aber nur diese These zur Verfügung.
    Kann es sein, dass Gott gar keine vernetzten Hausgemeinden in der Jetztzeit will? Weil! – am Ende der Zeit – der Verrat bis in die Familie reicht?
    Untergrundgemeinden – wie in China – ja, aber keine vernetzten Hausgemeinden!

    • Ist natürlich denkbar, aber soweit sind wir noch nicht. In der Jetztzeit geht es meines Erachtens nach zunächstmal darum Farbe zu bekennen und den großen Abfall nicht mitzumachen. Dafür sind Hausgemeinden eine echte Alternative, wo eine Vernetzung auch wünschenswert ist. In vielen Gemeinden schlägt die Ökumene mittlerweile zu Buche, so dass die Glaubensinhalte immer stärker und deutlicher dadurch geprägt werden. Daher werden wir sicher in den kommenden Jahren auch viele Suchende erleben, die dann nach Alternativen suchen werden, bzw. ist es auch schon bei vielen so. Wir selbst haben ein älteres Ehepaar in unserem Kreis, welches aus eben solchen Gründen bei uns ist. Und sie fanden uns über das Internet und unseren Aussagen zu diesen Themen.

  2. Ja, Du kannst natürlich im Recht sein mit der Annahme. Richtig ist, dass die Ökumene voll um sich greift. Immer mehr Schaden in den Gemeinden anrichtet, ohne das es die Brüder erkennen oder erkennen wollen. Die heute oder schon seit einiger Zeit in die Gemeinden strömenden Theologen, Pastoren haben ja schon keine bibeltreue Ausbildung mehr.
    Sie sind irgendwie auf einem falschen Weg. Können die Anforderungen des Dreieinigen Gottes nicht erfüllen. Haben keine göttliche Berufung. Ihre Berufung scheint ihre eigene zu sein. Usw.

    Außer der Reihe hier, möchte ich noch Anmerken, dass hier zu wenige, die wichtigen Themen aufgreifen. Leider!

    • Das liegt daran, dass die meisten damit beschäftigt sind sich gegenseitig einzulullen oder aber sich gegenseitig zu bekämpfen. Dabei wäre eine kritische Auseinandersetzung wirklich angebracht, aber vielleicht kommt das ja noch?

  3. Zitat Bernd: „Vielmehr ist es so, dass sie an den Hürden der
    Aufgaben scheitern und sich oft derer nicht voll bewusst sind.“

    Was meinst du mit Hürden der Aufgaben……………….? Kannst du ein Beispiel geben……………?

    • Hallo Hans-Otto,
      ja jede menge sogar. Da sind schwierige Charaktere, die Leitungsaufgaben, die eigenen Wunschvorstellungen und auch falsche Vorstellungen, persönliche Probleme und Betroffenheiten, eigene Schwächen, die für viele neue Erfahrung, dass geistige Kämpfe ausgehalten werden müssen. Besonders der letzte Punkt ist oft zu beobachten, denn wer sich mal die alten Missionare anschaut, der wird feststellen, dass diese unglaublich viel aushalten mussten, aber Aufgeben kam für diese Leute nicht mal annähernd in Frage. Heute geben aber leider viele schon nach den ersten Schwierigkeiten sehr schnell auf.

  4. Meine Erfahrung nach nun 10 oder mehr Jahren HG ist die, es ist vorteilhaft, keine eigenen Vorstellungen und Ziele zu haben. Hiermit meine ich die aus institutioneller prägender Denkweise in mir hervorrufenden Vorstellungen und Ziele. Wir müssen frei werden von der Macht eines Katholischen Gottes, von einem Evangelikalen Gott, von einem Methodistischen Gott, von einem Gott der Vineyard, oder zum Beispiel eines baptistisch institutionell geprägten Gottes……………… D.h., institutionelle Gottheiten verlernen lernen, ist nicht einfach, ich möchte fast sagen an der Stelle des Weges benötigen wir Heilung.

    • Hallo Hans-Otto,
      hast du ein bewährtes Mittel gegen den Ökumene-Gott?
      Bitte dann hier einstellen. Wird dringend benötigt.
      In fast allen Gemeinden – nicht nur Hausgemeinden.
      Danke.

  5. Nach menschlichem Ermessen, wird sich gegen diesen Gott der Ökumene, generell kein probates Mittel finden lassen……………, die bereits bestehenden Denominations-Gottheiten werden sich in ihrer Gesamtheit, diesem Über-Gott beugen, der sich ja mit so, so hehren Absichten seinem pastoral abhängigen Kirchenvolk zu präsentieren weiß.

    Die Kröte wird geschluckt werden, dass kann man beobachten, und nicht erst seit gestern.

    In unseren Hausgemeindeversammlungen sollten wir unsere Sinne dahingehend immer wieder erneuern lassen, dass wir den Wahrhaftigen so erkennen, dass wir in IHM sind, nämlich in Jesus Christus, dem wahrhaftigen Gott, der uns das ewige Leben schenkt.

    Der wahrhaftige Gott Jesus Christus ist da, wenn sich zwei oder drei in seinem Namen versammeln. Diese geistliche Dimension kann schwerlich übertroffen werden, und schon gar nicht von einem weltweiten ökumenischen Machtgehabe.

    • … dass wir in IHM sind…
      …Der wahrhaftige Gott Jesus Christus ist da, wenn sich zwei oder drei in seinem Namen versammeln. …

      Was spricht nun für Hausgemeinde, was dagegen?
      Was spricht für oder dagegen, für Gemeine, Kirche, Versammlung?

      Was ist menschliches Ermessen? Wer ist in Christus? Wie kommt er hinein. Fragen über Fragen. Geklärt für Ungläubige, für Gläubige oder sogenannte Gläubige?
      Geklärt in der Hausgemeinde, in der Gemeinde, Kirche und der Versammlung?
      Ja oder nein? Wohl ehr nicht!

  6. Siehe 1Joh 5,20 :

    „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“

    Entnommen aus der rev. Lutherübersetzung 1984

  7. Günter: „Was ist menschliches Ermessen?“

    Laut Duden: „ mit allergrößter Wahrscheinlichkeit; soweit es sich überhaupt beurteilen lässt. (etwas in jemandes Ermessen stellen, es jemandem freistellen, etwas nach eigenem Ermessen zu entscheiden)“

    • In wieweit lässt sich menschliches Ermessen mit dem Wort Gottes, Jesu Christi, seinen Aposteln, in Übereinstimmung bringen?
      Ephesus – sie trafen sich in den Häusern, lässt sich nicht für die Hausgemeinde heranziehen.

      Urgemeinde gleich Hausgemeinde ist auch nicht glücklich!
      Kürzlich las ich, dass die Urgemeinde in der heutigen Zeit verklärt würde. Schon in der Urgemeinde gab es viel Streit.
      Hausgemeinde nur eine andere Art Macht auszuüben?
      Was nun?

  8. Günter: „Was spricht nun für Hausgemeinde, was dagegen?
    Was spricht für oder dagegen, für Gemeine, Kirche, Versammlung? „

    Diese Frageformulierung impliziert das Ziel, die Denkweise des Lesers in Richtung, was ist richtig- was ist falsch, sozusagen was ist gut-was ist böse, beeinflussen zu wollen.
    Menschlich verständlich, unbewusst oder bewusst aber oft notwendig.

    Ein, zwei Stunden vor unserer wöchentlichen Versammlung, lege ich mich in die Badewanne und genieße das warme Wasser um mich herum, körperliches Wohlbefinden breitet sich aus. Dies spricht für mich zum Beispiel für Hausgemeinde.

    Was ich sagen möchte, deine Frage kann ich so nicht beantworten. HG muss gelebt werden, erst das tun bringt Veränderung. Das gegenseitige „aushalten“ wird belohnt werden.

    • Hallo Hans-Otto,
      dieses Wohlfühlgefühl Badewanne kann ich nachvollziehen.

      Aber dieses Wohlfühlgefühl spricht ja nicht für Gott. Aber auch nicht dagegen; denn es ist ja eine gute Gabe.

      Was aber spricht in der Hausgemeinde für Gott? Warum müssen wir sie haben? Laufen wir hier nicht falschen Träumen oder auch Götzen nach?
      Wir Christen haben doch schon genug Zerstückelung und Streit.

      Schade das hier nicht mehr christliche Stimmen zu Wort melden.
      Man fährt sich so schnell fest.

  9. Günter: „ Was aber spricht in der Hausgemeinde für Gott?“

    Z.B., die Anwesenheit des HL. Geistes in meinem Gegenüber, ohne das Gerüst einer institutionellen Gemeindeform drum herum.

    Ich sage damit nicht, dass der Hl. Geist in unseren div. Denominationsformationen nicht vorhanden, wirkt oder spürbar ist, sondern bestehende einfache Hausgemeinden treten den Beweis an, dass an Christus glaubende Menschen richtungsunabhängig von „Kirchenstruktur“ ihrer Seelen Seligkeit ebenfalls sicher sein dürfen.

  10. In Philemon1 zum Beispiel lese ich deutlich von einer Gemeinde im Haus, sprich Hausgemeinde:

    „Paulus, ein Gefangener Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, an Philemon, den Lieben, unsern Mitarbeiter, und an Aphia, die Schwester, und Archippus, unsern Mitstreiter, und an die Gemeinde in deinem Hause: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

    (Entnommen aus der rev. Lutherübersetzung 1984)

    • Hallo Bruder, Freund der Hausgemeinde,
      leider kann ich deine Ansicht über Philemon nicht teilen. Meine Untersuchung der Wörter Gemeinde und Haus ergeben ein anderes Bild.
      Gut ist aber dieser Austausch doch; denn ich stieß auf diesen Link:

      http://www.haus-gemeinde.de/

      Unter „Neuer Artikel“ kann eine 50seitge PDF herunterladen.
      Mal sehen was diese Arbeit sagt.
      MGS
      Günter

  11. Hier noch drei Bibelstellen im Angebot:

    Römer 16,5: Grüßt auch die Gemeinde in ihrem Hause. .

    1.Korinther 16,19. Es grüßen euch vielmals in dem Herrn Aquila und Priska samt der Gemeinde in ihrem Hause.

    Kolosser 4,15: Grüßt die Brüder in Laodizea und die Nympha und die Gemeinde in ihrem Hause.

    (ebenfalls entnommen aus der rev. Lutherübersetzung 1984)

    • Hans-Otto,
      ich habe jetzt die Arbeit von Wolfgang Lindemeyer gelesen. Der Ansatz der dort vertreten wird, ist für ich hier leider nicht zu erkennen.
      Hier nochmals der Link:

      http://www.haus-gemeinde.de/

      Einfach PDF anfordern und lesen. Dann weiter diskutieren, wenn erwünscht.
      MGS
      Günter

    • Hans-Otto,
      ich habe nicht gesagt das dort alles RICHTIG ist.
      Wir müssen auch nicht zurückhaltend formulieren sondern im Sinne der Wahrheit Gottes.
      Siehe hierzu die „Shocking Message“ von Paul Washer. Auf cbuch.de als PDF in deutscher Sprache.
      MGS
      Günter

  12. Gefunden:

    Vorteile einer Hausgemeinde:

    – Wesensmerkmale der NT-Gemeinde, wobei nicht alles (z.B. kulturelle Eigenheiten) aus dem 1. Jahrh. kopiert werden kann. Jesus möchte sichtbar, nach seinem Wesen, in seinem Leib/seiner Versammlung wirken!
    – Miteinander (ca. 58 mal im NT, z.B. Eph 5, 19-21; Kol 3, 16f ), Leben und Wachsen im Glauben möglich und segensvoll für jeden Einzelnen und die Versammlung als Ganzes.
    – Irrlehren durch Gemeindeverbünde o.ä. nicht so einfach möglich. Jede Versammlung hat alles, was Gott für sie vorgesehen hat – ein neidischer Blick auf andere ist unnötig/unsinnig.
    – Jeder einzelne darf und sollte sich mit seinem Leben, seinen geschenkten Gaben einbringen.
    – In Verfolgungszeiten bewährt sich oft die flache und einfache nichtinstitutionelle Struktur der Versammlung, s. die ersten Jahrhunderte der Christenheit und die Erfahrungen der Christen in China, dem Nahen Osten, Afrika u.a. Ländern.
    – Zielsetzung: „..sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.“(Apg 2, 42) . Der Puritaner John Owen sagte zur Gemeinde des ersten Jahrhunderts: „Damals war jede Gemeinde ein Theologisches Seminar. Dort erfolgte die Vorbereitung und Zurüstung.“

    Nachteile einer Hausgemeinde:

    – Äußere Symbole (Priester, Gebäude, Kleider, pragmatische Programme, manche Traditionen u.a.) fallen weg – man fühlt sich evtl. ungeschützt.
    – Darauf acht geben, das nicht ein „Club der Enttäuschten“ entsteht, wo das Negative i.d. Christenheit und eigene schmerzliche Erlebnisse im Mittelpunkt stehen. Das wäre schädlich und würde nicht zum geistlichen Wachstum der Gläubigen führen!
    – Zwischenmenschliche Konflikte sind eher möglich, da man enger miteinander verbunden ist als üblicherweise gewohnt.
    – Das Leben wird flexibler, abwechslungsreicher. Wer alles wie gewohnt vorfinden will, bekommt Anpassungsschwierigkeiten.

    Auszug: Gemeinde nach dem neuen Bund von Ralf Helpser

  13. Günter die oben von dir aufgeführten Nachteile bezüglich HG z.B.:
    “- Zwischenmenschliche Konflikte sind eher möglich, da man enger miteinander verbunden ist als üblicherweise gewohnt.
    – Das Leben wird flexibler, abwechslungsreicher. Wer alles wie gewohnt vorfinden will, bekommt Anpassungsschwierigkeiten“

    sind keine Nachteile, sondern absolute Vorteile.

    An diesen Situationen kann ich nur wachsen bzw. persönlich geistlich reifen….!!! Das ist meine Erfahrung!!

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