Heilsgewissheit und die ersten Glaubensschritte

Römer 8,14-17
Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

Die Heilsgewissheit wird gerne vom Feind angegriffen, denn wenn er erfolgreich Zweifel darüber streuen kann, öffnen sich Türen für sein falsches Wirken. Die Folgen daraus sind oftmals falsch verstandene Bibelworte, der Rückfall in Gesetzlichkeiten und blinder Aktionismus der versucht das Heil durch Taten und Werkgerechtigkeiten zu erwerben.

Grade junge frisch bekehrte Christen sind solchen Angriffen ausgesetzt, da sie Gott zwar in der Bekehrung erlebt haben, aber Gott noch nicht wirklich kennen. Viele neue Dinge stürzen auf sie ein, was sie auf die Schnelle nicht verarbeiten können und so entstehen vorerst auch viele Verunsicherungen. Alles ist irgendwie neu und man weiß nicht so recht wie man sich verhalten soll und man ringt um die Neuorientierung.

Die Bekehrung ist zunächst der erste Schritt. Uns geht das Herz auf und wir erkennen wer Jesus ist. Und so erkennen wir unsere Sündhaftigkeit vor Gott und kommen in die Gnade der Buße und Vergebung.

Der Effekt ist nun, dass wir die Seiten gewechselt haben und wir sollten dies auch merken. Die Schatten der Sünde verlassen uns und wir sind dem Reich Gottes hinzugefügt worden.

2.Korinther 5,17
Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Mit der Bekehrung wird man mit dem Heiligen Geist versiegelt, wodurch sich eine erste Verheißung im Leben eines neubekehrten Menschen erfüllt.

Epheser 1,13
In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.

Mit dem Heiligen Geist erhalten wir auch die Befähigung Gottes Wort zu verstehen und auch die Gaben des Geistes zu empfangen. Uns werden im wahrsten Sinn des Wortes die Augen und das Herz geöffnet. Mit dem Ziel des Wachstums zur inneren Reife, menschlich wie geistlich.

Der nächste Schritt sollte dann die Taufe sein, mit der wir uns zu Gott stellen und ein öffentliches Bekenntnis abgeben.

Die Glaubenstaufe

Markus 16,16
Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.

Die Glaubenstaufe ist von der Handlung her zunächstmal das Untertauchen im Wasser und ist damit zuerst unser Bekenntnis zu Gott. Wir bekennen wie bei einer Heirat, fortan gehöre ich nur noch diesen Menschen und bin vergeben. Nur das wir mit der Taufe vor der geistlichen Welt bezeugen, dass wir fortan zu Jesus gehören.

Dieses Bekenntnis wird auch in der geistlichen Welt wahrgenommen und es finden damit auch klare Veränderungen in der geistlichen Welt mit uns statt. Wir wechseln sozusagen die Seiten, aus dem Herrschaftsbereich der Sünde in den Machtbereich Gottes- der Erlösung aus der Sünde. Das setzt voraus, dass wir Gottes Gnade erkannt haben und diesen Schritt nun bewusst vollziehen möchten. Deshalb heißt es auch Glaubenstaufe, denn wir haben Christus erfahren und glauben seinen Worten und seinen Verheißungen. Wir haben den Wunsch nur noch zu Gott gehören zu wollen und möchten ihm mit ganzen Herzen nachfolgen. Und obwohl wir Gott vielleicht noch gar nicht so gut kennen und auch noch so manches ungeklärt sein mag, zieht es uns in diesen wichtigen Schritt.

Wenn Du noch nicht getauft bist oder glaubst Du müsstest erst noch etwas in Ordnung bringen, so möchte ich Dich ermutigen diesen Schritt dennoch zu tun. Die Taufe hängt nicht davon ab, wie fertig oder unfertig wir sind, sondern allein von dem Glauben an Jesus Christus. Wenn Du also diesen Glauben hast, was hindert Dich daran, dass Du dich Taufen lässt?

Die Geistestaufe

Lukas 3,15-18
Als aber das Volk in Erwartung war und alle in ihren Herzen wegen Johannes überlegten, ob er nicht etwa der Christus sei, antwortete Johannes allen und sprach: Ich zwar taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht würdig, ihm den Riemen seiner Sandalen zu lösen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen. Seine Worfschaufel ist in seiner Hand, seine Tenne zu reinigen und den Weizen in seine Scheune zu sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. Indem er es nun auch mit vielem anderen ermahnte, verkündigte er dem Volk gute Botschaft.

Die Geistestaufe wird oftmals und vor allem bei den charismatischen Christen mit der Ausschüttung der Geistesgaben gleichgesetzt. Dies stimmt jedoch nur bedingt, da noch viel mehr geschieht und die Taufe zunächst etwas anderes bewirkt.

So werden wir mit unserer Bekehrung, mit dem HG versiegelt und zugleich als neue Schöpfung aufgebaut. Das ist sehr wichtig, da wir damit den Herrschaftsbereich der Welt und damit die des Satans verlassen. Und die Taufe ist unsere Bestätigung und Festlegung unserer Bekehrung zu Gott. (Eph. 1,13; 2.Kor. 5,17)

Gottes HG wohnt nun in uns und gibt uns die Kraft zur Erneuerung. (Joh. 14,23)

Joh. 14,23
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Die Geistestaufe meint also zuerst das getauft werden mit dem HG, welcher dann in uns wohnt und uns in alle Wahrheit leiten möchte. Dabei geht es nicht allein um die göttlichen Wahrheiten, sondern auch um unsere Persönlichkeitsumbildung. Der HG möchte uns dahin führen, dass wir den neuen Menschen anziehen und so dann letztlich auch zugerüstet sind, um in der Frucht des Geistes auch in die vorbereiteten Werke zu gehen.

Bereits mit der Taufe können sich dann auch schon Geistesgaben zeigen und manifestieren. Spätestens aber im Zuge unserer weiteren Reife im Glauben, werden sich dann die Gaben des Geistes in uns zeigen. Wobei es hierin keine festen Strukturen gibt, denn so heißt es auch, der Geist gibt wie er will. (1.Kor.12,11)

Die Feuertaufe

Lukas 3,15-18
Als aber das Volk in Erwartung war und alle in ihren Herzen wegen Johannes überlegten, ob er nicht etwa der Christus sei, antwortete Johannes allen und sprach: Ich zwar taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht würdig, ihm den Riemen seiner Sandalen zu lösen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen. Seine Worfschaufel ist in seiner Hand, seine Tenne zu reinigen und den Weizen in seine Scheune zu sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. Indem er es nun auch mit vielem anderen ermahnte, verkündigte er dem Volk gute Botschaft.

(Mt. 13,30; Joh. 15,5-6)

Die Feuertaufe ist zuerst ein Zeichen für das Gericht innerhalb der Gemeinde Gottes. Dieses Gericht betrifft alle, die Jesus zwar kennengelernt haben, aber letztlich nicht im Glauben geblieben sind. Sie haben sich wieder gelöst, sei es, dass sie sich wieder losgesagt haben oder einfach stehen geblieben sind und der Glaube sich nicht in der Wahrheit Gottes vertieft hat. Viele Menschen begehen hierin auch Unehrlichkeiten und suchen Gottes Kraft zu missbrauchen.

So finden wir einige Beispiele des Gerichtes in der Bibel:

  • 8,18-19 (Simeon der Zauberer will Geld für den HG geben)
  • Unwürdige Einnahme des Abendmahls- 1.Kor. 11,17-33
  • Gleichnis vom Hochzeitsmahl- Mt. 22,1-14 (Hochzeitsgewand wurde nicht angezogen)

Die Taufe ist zwar nicht heilsentscheidend, wer es aber kann soll es auch tun, da mit der Taufe eklatante Veränderungen stattfinden. Die Taufe ist ein Zeugnis vor der geistlichen Welt, mit weitreichenden Konsequenzen.

Jetzt hat man das Rüstzeug um im Reich Gottes ernsthaft wachsen zu können. Wobei die Versieglung mit dem Heiligen Geist etwas anderes ist, als die Taufe im Heiligen Geist. Hier gibt es oft ein Missverständnis, weil es Leute gibt die das gleichsetzen. Dem ist aber nicht so.

Mit der Bekehrung werden wir einmalig mit dem Heiligen Geist versiegelt und mit der Taufe empfangen wir die Gaben des Geistes. (1.Korinther 12) Jetzt gibt es grade hierin unter den verschiedenen christlichen Lagern unterschiedliche Lehrmeinungen, die einen Neuling im Glauben schon schwer verwirren können.

Der Ursprung liegt in der Kirchengeschichte verborgen, wo im Verlauf der Jahrhunderte viele verschiedene Denominationen und Konfessionen entstanden sind, welche zum Teil erhebliche Unterschiede in ihren Lehrauffassungen haben.

Die Charismatik wird am stärksten dafür angegriffen, da sie leider auch viele Manipulationen kennt. Es gibt viele Sekten, welche hier die unmöglichsten Ausuferungen leben. Das Hauptargument ist für die meisten jedoch, dass die Charismatik nur für den Start der Gemeinde, in der Apostelgeschichte benötigt wurde. Und das seitdem die Gaben sich erfüllt hätten und man ja heute die biblische Prophetie hätte.

Zugegeben ist die biblische Prophetie äußerst wichtig und der Maßstab aller Dinge. Aber wer logisch darüber nachdenkt wird schnell merken, dass hier falsch gelehrt wird. Denn wenn dem so wäre, könnte der Heilige Geist nicht mehr durch die Kinder Gottes Wirken. Es gäbe keine Überführungen von Sünden, keine Heilungen und Wunder, sowie keine echten Wiederherstellungen mehr. Weil ohne dem Wirken des Geistes unter den Kindern Gottes, würde man in die Selbsterlösung und Gesetzlichkeit zurückfallen, was bekanntlich unmöglich ist.

Glaube ohne Werke ist tot

Werke und Werkgerechtigkeit können zu einem Problem werden. Und zwar dann, wenn wir versuchen aus eigener Kraft zu laufen. Viele geraten unter Druck oder stellen sich selbst unter Druck, weil sie vielleicht eine Predigt falsch gedeutet haben. Unser Glaube wird jedoch automatisch Werke hervorbringen. Einfach weil sich unsere Gesinnung verändert und wir in der Liebe Gottes wachsen.

Das führt dazu, dass wir einen veränderten Umgang miteinander haben und mit der Nächstenliebe anders umgehen. Werke meint hier vor allem aber auch, dass wir den neuen Menschen anziehen und uns darum bemühen sollten unser Leben in den Griff zu bekommen.

Wir haben zuerst eine Verantwortung für unser Leben und den Menschen die uns anvertraut sind, wie z. B. unsere Kinder, Eltern usw. Auch darin können und sollen wir im Zeugnis Jesu leben. Erziehen wir unsere Kinder im Glauben und lehren wir Ihnen das Evangelium? Bezeugen wir unseren Eltern und Verwandet unseren Glauben? Nehmen wir Gelegenheiten wahr?

Die Werke entspringen somit aus unserem Herzen und wie weit wir aufrichtig mit uns selbst und mit anderen sind. Wie oft habe ich in den Gemeinden gehört, wenn darüber gepredigt wurde, dass man ein guter Zeuge sein soll, dass Leute sich überfordert fühlten und dies nicht konnten.

Woran liegt es, dass Menschen, die Glauben nicht in der Lage sind ihr Zeugnis zu geben oder zumindest vom Evangelium zu zeugen, und das oft aus reiner Menschenfurcht?

So wie wir in unserer Persönlichkeit Wiederherstellung und Wachstum brauchen, so brauchen wir parallel dazu das geistige Wachstum und die Zurüstung. Beides gehört zusammen und ist Bestandteil unserer Heiligung, die ein fortwährender Prozess ist. Sobald wir innerlich am Menschen wachsen nimmt auch unsere geistliche Zurüstung zu.

Letztlich werden wir so auch fähig, gute Zeugen zu sein.

Wir lernen unser Ego abzugeben und im Vertrauen auf Gottes Weisheit zu leben. Und so entsteht nach und nach ein wachsender heiliger Lebenswandel mit Gott. Das fällt uns nicht einfach zu, wir müssen uns danach austrecken. Gott gab uns seinen Sohn und seine Verheißungen und er steht zu seinem Wort. Wir hingegen müssen es ergreifen und die Verheißungen in Anspruch nehmen.

Hebräer 12,14
Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird.

Die Zurüstung ist aber noch weit mehr, hier geht es explizit darum sich im Worte Gottes auch zu bilden und die Praxis kennenzulernen. Also zum einen Schulung und Training und zum anderen die praktische Anwendung.

Und wir haben damit einen großen Schatz, der für die Zurüstung unabdingbar ist. Noch können wir das anbieten und leben, daher sollte jeder zumindest eine Grundschulung und eine Jüngerschaftsschule mitgemacht haben. Nach meiner persönlichen Erfahrung gebraucht Gott solche Dinge und er stellt sich auch dazu.

Diese Schulungen helfen uns in die verschiedenen biblischen Themen tiefer einzusteigen und wir müssen nicht zwingend selbst alles erarbeiten, weil gute Lehrer dies bereits gut vorbereitet haben.

Und so bauen wir in der Zurüstung das geistige Fundament, auf dem unser ganzer Glaube stehen und bestehen muss. Es ist Segen und Fluch zugleich, denn wir werden für das Reich Gottes zum Segen und dürfen möglichst viele Menschen begleiten. Zum Fluch wird es uns, weil der Weg auch schwer und steinig ist, denken wir nur mal an Paulus der so viel Verfolgung durchlitten hatte.

Wenn wir also von Werken reden, dann kommt es vor allem auf unsere Herzenshaltung an.

Jakobus 2,14-17
Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester dürftig gekleidet ist und der täglichen Nahrung entbehrt, aber jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch! Ihr gebt ihnen aber nicht das für den Leib Notwendige, was nützt es? So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.

Gemeinde und Gemeinschaft

Jeder Christ sollte in einer Gemeinde oder Gemeinschaft sein, da der Heilige Geist durch die Gemeinschaft unter Christen wirkt. Wir brauchen gesunde Lehre, die uns durch Predigten und Seminare vermittelt wird. Und wir brauchen die persönlichen Beziehungen zu anderen geisterfüllten Christen, die ihre Gaben kennen und uns mitformen.

1.Korinther 14,26
Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.

Die Lehre und Predigt zeigt uns wer Gott ist und was er von uns möchte, wir lernen Gott dadurch besser kennen. Offenbarung im Sinne von persönlicher Prophetie, kann uns von Sünde überführen oder auch zukunftsweisendes aufzeigen. Die Sprachenrede und die Auslegung innerhalb der Gemeinschaft ist zumeist prophetisch und betrifft oft die gesamte Gemeinschaft. Alles aber dient der Erbauung und der Ermutigung.

Wer also ohne Gemeinschaft ist und bleibt wird es schwer haben. Sicher kann man sich heute über die sozialen Medien reichlich mit Predigt und Seminarstoff versorgen. Aber das ersetzt nicht die Gemeinschaft unter Christen und damit das Wirken des Geistes an mir ganz persönlich.

Zusätzlich läuft man große Gefahr auf Irrlehre und falsche Prophetie reinzufallen, weil niemand da ist, der bei der Unterscheidung hilft. Sicher kann uns der Heilige Geist leiten, aber das ist letztlich dennoch sehr gefährlich, weil wir ohne Reflektion sind. Die Gemeinschaft ist wie ein Spiegel, der mich reflektiert und mir meine Schwächen wie Stärken aufzeigt. Und nur dadurch kann ich wachsen, weil ich aktiv in einem Prozess der Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis bin.

Dieser Prozess wird erheblich schwerer und ist sehr viel fehlerträchtiger, wenn wir ohne die Gemeinschaft mit anderen Christen sind. Allein neigen wir zur Selbstberuhigung und fahren nur allzuoft im alten Fahrwasser unserer Charakterschwächen weiter. Doch innerhalb der Gemeinschaft geschieht so viel mehr.

Apg. 12,5
Petrus nun wurde im Gefängnis verwahrt; aber von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott.

So steht die Gemeinde füreinander ein, wenn jemand in Not oder Verfolgung ist. Und Gott hört diese Gebete und handelt dann auch.

Apg. 14,23
Als sie ihnen aber in jeder Gemeinde Älteste gewählt hatten, beteten sie mit Fasten und befahlen sie dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren.

Die Gemeinde wählt sich Älteste, welche den Hirtendienst für die Gemeinschaft übernehmen. Dazu zählt auch der diakonische Dienst. Diese Hirten stehen in besonderer Verantwortung vor Gott.

1.Kor. 12,28
Und die einen hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens als Apostel, zweitens andere als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen.

Die Gemeinschaft der Christen ist erfüllt vom Heiligen Geist und dient einander in der Auferbauung des Leibes Christi. Jeder wiedergeborene Christ gehört dazu und bekommt seinen Anteil daran. Jeder Christ hat damit auch seine ihm geschenkte Gnadengabe des Geistes, die er einsetzen soll zur Hilfe und zur Ermutigung anderer Christen.

Kolosser 1,18
Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe.

Wenn wir von der Gemeinde und Gemeinschaft reden, so müssen wir verstehen, dass Christus in allem das Oberhaupt ist. Er ist der Ratschluss der Gemeinden und ihr Friedefürst. Alle Macht geht von ihm aus und wir sind seine Kinder.

Jakobus 5,13-16
Leidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen. Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.

Auch hier wird die große Kraft der Gemeinschaft in Christus nochmal sehr deutlich gemacht. Wir sollen also in Nöten für uns beten lassen und das ernsthafte Gebet bewirkt Heilung und Vergebung. Eine besondere Kraft liegt hier auch noch auf dem Gebet der Ältesten. Aber auch Freude darf und soll zum Ausdruck kommen.

Gemeinschaft hat wie wir sehen können große Verheißungen, aber nicht selten verhindern wir diese Verheißungen durch unsere menschlichen Schwächen. Paulus musste dies erleben, als in den Gemeinden Streitereien aufkamen und diese sogar für Spaltungen sorgte. Sie hatten sich untereinander verklagt oder begangen sogar Personenkulte zu pflegen. Paulus ist scharf dagegen vorgegangen und hatte dies zu korrigieren versucht.

Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass unsere Gemeinschaft auch immer das Ziel von Angriffen des Feindes ist. Dazu nutzt dieser die menschlichen und unfertigen Schwächen einzelner aus und beginnt so zu stören. Daher ist es sehr wichtig, dass wir in der Gemeinschaft einander demütig verhalten, um mit solchen Angriffen fertig zu werden.

Philipper 2,1-4
Wenn es nun irgendeine Ermunterung in Christus gibt, wenn irgendeinen Trost der Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft des Geistes, wenn irgendein herzliches Mitleid und Erbarmen, so erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid, nichts aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst; ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern ein jeder auch auf das der anderen!

AMEN

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