I have a Dream

So wie einst Dr. Martin Luther King seinen Herzenwunsch nach Gleichheit und Gerechtigkeit gegen allen Hass und Traditionen zum Ausdruck brachte, so wünschte ich mir bisweilen es auch heute in der Christenheit erleben zu können.

Sind wir an vielen Stellen nicht der Welt zu gleichförmig geworden?

Ich hatte innerlich sehr oft das Gefühl das früher irgendetwas anders und besser lief. Bücher aus der Zeit um 1900 weisen andere Glaubenstiefen auf als heute. Sie waren noch nicht mit den totalen Medienkonsum konfrontiert und Glaubenswerke hatte noch eine ganz andere Glaubensmentalität als heute.

christianity-453249Der feine Unterschied von damals zu heute ist mir nach langen Fragen klar geworden. Damalige christliche Leiter lebten selbst das Prinzip der Urgemeinde und die Versorgung durch Gott war Ihnen dadurch viel näher als uns heute.

Für mich ist das der Schlüssel schlechthin, was Leiter vorleben färbt auf die Schafe ab und so sind wir heute doch sehr an den Managementlehren angepasst.

Dabei ist das Prinzip des Gebens und Nehmens und der Hingabe am Wort, der Schlüssel der Urgemeinde gewesen. Dadurch konnte sich Gottes Geist in Vollmacht ausbreiten und jeder konnte sehen, dass diese Gemeinschaft anders war. Sie war sich in gegenseitiger Liebe und Hingabe zugetan.

Ein wichtiges Prinzip richtig gelebter Liebe haben wir heute Land auf und Land ab verlassen. Wir sind oberflächlich geworden und puschen den Glauben als wollten wir Jesus als Superstar preisen.

Doch wer lehrt noch, dass die Nachfolge einen Preis hat? Wer sucht noch Gottes Wort zu lesen und zu verstehen? Wer erlaubt noch das gemeinsame Forschen im Wort? Es ist leider vieles unter die Räder gekommen und wir können sehen, dass die Zeichen der Endzeit auch vor den Gemeinden und Christen nicht halt machen.

Aber der Herr hat sich 7.000 Gläubige aufbewahrt, die nicht ihre Knie vor dem Baal gebeugt haben.

Es ist sicher nicht alles schlecht, aber die grundsätzliche Entwicklung der Gesellschaft und der Stellung der Gemeinden darin erscheint mir doch besorgniserregend zu sein.

12 Kommentare zu I have a Dream

  1. Ich erlaube mir einmal die Antworten in den kopierten Text hineinzuschreiben.

    I have a Dream
    11. Juli 2016 Bernd Wessel Allgemeines 0
    So wie einst Dr. Martin Luther King seinen Herzenswunsch nach Gleichheit und Gerechtigkeit gegen allen Hass und Traditionen zum Ausdruck brachte, so wünschte ich mir bisweilen es auch heute in der Christenheit erleben zu können.
    Antwort:
    Ja, dieses kann man sehr gut verstehen, darf dabei aber nicht vergessen, dass dieser Traum in den USA zu vielen Problemen Anlass gab. Biblisch scheint mir der Traum nicht ganz echt gewesen zu sein.

    Sind wir an vielen Stellen nicht der Welt zu gleichförmig geworden?
    Antwort:
    Ja, dass kann man ohne weiteres sagen. Der religiöse Christ der heutigen Zeit ist ein WELT-Christ, ihn findet man in der Bibel so nicht.

    Ich hatte innerlich sehr oft das Gefühl das früher irgendetwas anders und besser lief. Bücher aus der Zeit um 1900 weisen andere Glaubenstiefen auf als heute. Sie waren noch nicht mit den totalen Medienkonsum konfrontiert und Glaubenswerke hatte noch eine ganz andere Glaubensmentalität als heute.
    Antwort:
    Ich persönlich glaube, dass man schon in den Büchern von 1900 nicht mehr die Glaubenstiefe findet, die es davor gab. Aber, die wirkliche Glaubenstiefe findet man ja nur in der Bibel! – wo sonst?

    christianity-453249 Der feine Unterschied von damals zu heute ist mir nach langen Fragen klar geworden. Damalige christliche Leiter lebten selbst das Prinzip der Urgemeinde und die Versorgung durch Gott war Ihnen dadurch viel näher als uns heute.
    Antwort:
    Wenn ich diesen Text lese, bekomme ich Bauchschmerzen: denn wenn ich meine Bibel richtig lese, dann war in der Urgemeine ein großes Versagen angesagt. Die Urgemeinde führte Jesu Anweisungen jedenfalls nicht aus. Gott musste erst eine Verfolgung senden, damit die Urgemeinde in die Pötte kam. Lüge und Betrug, Ichhaftigkeit und Sein als Schein, spielten, schon hier eine große Rolle. Jesu Auftrag wurde missachtet.

    Für mich ist das der Schlüssel schlechthin, was Leiter vorleben färbt auf die Schafe ab und so sind wir heute doch sehr an den Managementlehren angepasst.
    Antwort.
    Ja, das stimmt. Aber umgedreht wird ein Schuh draus. Viele Gemeinden haben den Pastor als Ohrenbläser, welchen sie sich gewählt und gesucht haben.

    Dabei ist das Prinzip des Gebens und Nehmens und der Hingabe am Wort, der Schlüssel der Urgemeinde gewesen. Dadurch konnte sich Gottes Geist in Vollmacht ausbreiten und jeder konnte sehen, dass diese Gemeinschaft anders war. Sie war sich in gegenseitiger Liebe und Hingabe zugetan.
    Antwort:
    Auch hier ist die Antwort sehr kompliziert; denn das Geben und Nehmen in der Jerusalemer Gemeinde, der Urgemeinde führte letztendlich zur Armut. Gottes Geist in Vollmacht, breitete sich erst nach von Gott gegebener Verfolgung aus. Einfach gesagt, die Urgemeinde ist nicht das Vorbild, welchem wir nacheifern sollten. Oder?

    Ein wichtiges Prinzip richtig gelebter Liebe haben wir heute Land auf und Land ab verlassen. Wir sind oberflächlich geworden und puschen den Glauben als wollten wir Jesus als Superstar preisen.
    Antwort:
    Was ist eigentlich die Liebe des Christen, wenn er mit Liebe als Befehl Gottes gar nicht umgehen kann? Z.B. Feindesliebe!

    Doch wer lehrt noch, dass die Nachfolge einen Preis hat? Wer sucht noch Gottes Wort zu lesen und zu verstehen? Wer erlaubt noch das gemeinsame Forschen im Wort? Es ist leider vieles unter die Räder gekommen und wir können sehen, dass die Zeichen der Endzeit auch vor den Gemeinden und Christen nicht halt machen.
    Antwort:
    Wohl, ehr keiner. Die meisten Christen der heutigen Zeit, haben die Bibel wohl noch nie ganz durchgelesen. Gelesen, wie man ein Buch liest. Vorne angefangen und hinten aufgehört. Schon gar nicht mehrmals!

    Aber der Herr hat sich 7.000 Gläubige aufbewahrt, die nicht ihre Knie vor dem Baal gebeugt haben.
    Antwort:
    Ja das stimmt! Aber was bedeutet es nun genau?

    Es ist sicher nicht alles schlecht, aber die grundsätzliche Entwicklung der Gesellschaft und der Stellung der Gemeinden darin erscheint mir doch besorgniserregend zu sein.
    Antwort:
    Ja auch dieses stimmt wieder, Aber wie sieht der Weg jetzt aus, welcher begangen werden muss, damit diese besorgniserregende Falschentwicklung in den Gemeinden, der Gesellschaft gestoppt wird.

    Fazit:
    Eine einfache Antwort gibt es nicht. Oder doch! Einfach GLAUBEN.

    • „Ich persönlich glaube, dass man schon in den Büchern von 1900 nicht mehr die Glaubenstiefe findet, die es davor gab. Aber, die wirkliche Glaubenstiefe findet man ja nur in der Bibel! – wo sonst?“

      Nun, ich meinte natürlich die damaligen Christen und Menschen, und da war es schon sehr anders. Fehler lassen sich natürlich überall finden, aber generell stehe ich zu meiner Aussage, dass sie tiefer gegründet waren und den Glauben authentischer lebten.

      „Wenn ich diesen Text lese, bekomme ich Bauchschmerzen: denn wenn ich meine Bibel richtig lese, dann war in der Urgemeine ein großes Versagen angesagt. Die Urgemeinde führte Jesu Anweisungen jedenfalls nicht aus. Gott musste erst eine Verfolgung senden, damit die Urgemeinde in die Pötte kam. Lüge und Betrug, Ichhaftigkeit und Sein als Schein, spielten, schon hier eine große Rolle. Jesu Auftrag wurde missachtet.“

      Nun, auch das sehe ich anders, die Ur-Gemeinde war sogar sehr vollmächtig (Apg. 5,13-14) und sie waren ein Herz und eine Seele (Apg. 4,32). Ich sehe sie damit als zugerüstete Gemeinde, um nach der Verfolgung die Fähigkeit und das Zeugnis zum weiteren Gemeindebau hatte. Somit war die Ur-Gemeinde in seiner Kraft und Liebe sogar ein irdisches Abbild auf die spätere himmlische Gemeinde.

      „Auch hier ist die Antwort sehr kompliziert; denn das Geben und Nehmen in der Jerusalemer Gemeinde, der Urgemeinde führte letztendlich zur Armut. Gottes Geist in Vollmacht, breitete sich erst nach von Gott gegebener Verfolgung aus. Einfach gesagt, die Urgemeinde ist nicht das Vorbild, welchem wir nacheifern sollten. Oder?“

      Ich denke nicht, dass die Veränderungen der Gemeinde als Fehlschlag oder Fehlverhalten beurteilt werden sollte. Da sie in Kraft, Liebe und Vollmacht ein starkes Zeugnis hatte und täglich Menschen hinzugewann. Vielmehr kam die Prüfung in Form der Verfolgung über die Gemeinde, welche dann ja runde 200-300 Jahre anhielt. Und sie brachte dennoch sehr viele mutige und starke Christen hervor, denken wir nur mal an Polykarp. Die Qualität der Gemeinde wurde dadurch verändert, indem sie durchs Feuer ging bewies sie ihren Glauben, war aber nicht weniger kraftvoll als die Ur-Gemeinde. Denn wo die Ur-Gemeinde Menschen auf sich zog, aufgrund der apostolischen Zeugnisse, da taten es Männer wie Polykarp im Widerstreit mit dem Widersacher, zumeist mit der herrschenden Klasse und bewiesen damit das Zeugnis in Standhaftigkeit.

      „Was ist eigentlich die Liebe des Christen, wenn er mit Liebe als Befehl Gottes gar nicht umgehen kann? Z.B. Feindesliebe!“

      Eine gute Frage! Denn ich muss von Gott in meinem Herzen dazu verändert werden und da heute viele diesen Weg gar nicht mehr gehen, sind sie auch in der Liebe nicht vollkommen.

      „Aber der Herr hat sich 7.000 Gläubige aufbewahrt, die nicht ihre Knie vor dem Baal gebeugt haben.
      Antwort:
      Ja das stimmt! Aber was bedeutet es nun genau?“

      Das bedeutet, dass es heute nur noch wenige mutige Christen gibt, die sich nicht dem allgemeinen Irrwahn hingeben und Gott treu bleiben. Sie stehen auf, kämpfen für Gott und sagen die Wahrheit.

      Ja auch dieses stimmt wieder, Aber wie sieht der Weg jetzt aus, welcher begangen werden muss, damit diese besorgniserregende Falschentwicklung in den Gemeinden, der Gesellschaft gestoppt wird.
      Fazit:
      Eine einfache Antwort gibt es nicht. Oder doch! Einfach GLAUBEN.

      Gott gibt uns diesen Weg vor und er kann nicht gestoppt werden, da alles in der Wiederkunft Jesu mündet. Der Abfall der Christenheit ist ein Merkmal von vielen der letzten Zeit.

      Einfach Glauben kann man natürlich, die Frage ist dennoch was man glaubt?

  2. Ich habe noch eine einfache Antwort: Früher lebten die Christen noch in der Naherwartung Jesu. Sie glaubten noch, heute kann Jesu wiederkommen.
    Bin ich bereit? – war ihr Ziel.

  3. @Günter
    Du schreibst:
    Einfach gesagt, die Urgemeinde ist nicht das Vorbild, welchem wir nacheifern sollten. Oder?

    Antwort:
    Doch die Urgemeinde ist das nächste Ziel. Das da nicht alles perfekt war, beweist meiner
    Erkenntnis nach der Eph. 4 Text. Denn da wird uns die Vollkommenheit durch den 5fD verheißen.

    Es ist also nur ein Etappenziel das die Gemeinde wieder die Qualität der Urgemeinde bekommt. So gab es in der Urgemeinde auch Prediger wie Petrus, die eine Predigt halten konnten das die Herzen durchbhrt wurden und die Leute an zufragen fingen: Was sollen wir tun ?

    Das ist es was wir brauchen !

    Du schreibst:
    Ja auch dieses stimmt wieder, Aber wie sieht der Weg jetzt aus, welcher begangen werden muss, damit diese besorgniserregende Falschentwicklung in den Gemeinden, der Gesellschaft gestoppt wird.

    Antwort:
    Paralelle Strukturen wie die Hausgemeinde aufbauen damit die Gläubigen die etablierten
    Tempelgemeinden verlassen können und zur Hausgemeinde kommen bzw. welche gründen ganz nach dem Prinzip 2 oder 3. Je einfacher desto besser.

    • Die Urgemeinde wird in unserer Zeit als ein Ideal dargestellt. Das war sie nicht. Dagegen spreche ich mich aus. Was ist eine Hausgemeinde? Reicht es z.B. eine Familie zu sein? Eine Familie mit 2 – 6 oder so Wiedergeborenen? Wer soll Leiter oder Führer sein? Mit was für eine Ausbildung usw.
      Dieses angesprochene Thema ist unendlich vielseitig.
      Braucht man in der Gemeinde einen Pastor? Gibt es ihn und seine Ausbildung in der Bibel überhaupt? Hier schließe ich mit der Bitte um Antwort.

  4. Eine Hausgemeinde orientiert sich an dem Vorbild der Ur-Gemeinde. Damit hat sie keine herkömmlichen inst. Leiterstrukturen, sondern sollte von Männern voll Heiligen Geistes geleitet werden. 🙂

    Ausbildung sehe ich im Sinne von Zurüstung und den zugeteilten Gaben des Herrn.

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