Von Christen im Mittelalter

Gestern wurde in der Sendung „Hart aber Fair“ das Thema Islam und Deutschland behandelt. Unter dem Motto: Passen der Islam und Deutschland zusammen oder gehören Sie gar zueinander?

Natürlich ist dieses Thema für sehr viele Landsleute ein Reizthema und der Moderator diskutierte mit Vertretern aus dem Islamischen Zentralrat Deutschland sowie mit Vertretern der beiden großen Kirchen, der Landeskirche und der Katholischen Kirche.

Da wurde dann u. a. gewettert, was die bösen Christen im Mittelalter alles angestellt haben, von der Inquisition bis hin zu den Hexenverbrennungen und meinte dann sogar, dass heutige Terroristen davon lernen könnten, wenn dies sogleich wohl auch ironisch gemeint war.

Mir persönlich missfallen dabei die Wertungen, ein Christ ist für mich jemand der an Jesus den Erlöser glaubt und die Bibel liest und versteht und danach lebt.

Inquisition
Die Inquisition war nicht Gottes Wille

Im Mittelalter wurde das Wort Gottes, sprich die Bibel, für die Machtzwecke der damaligen Katholischen Kirche weitreichend missbraucht und manipuliert. Die meisten Menschen konnten nicht lesen und Bücher wurden, wenn überhaupt, von Hand gefertigt.

Das Volk lebte somit im unklaren über die Wahrheiten der Bibel und mussten demzufolge das Glauben was man Ihnen vorgab. Die Konsequenzen waren Ablasshandel, Heilige Kriege und die Inquisition, welches in der Folge dann auch zu einer umfassenden allgemeinen Angst innerhalb der Völker führte. Nahezu jeder konnte willkürlichen Denunzierungen zum Opfer fallen und schnell der sogenannten peinlichen Befragung unterzogen werden.

Diese Zeit war im Gewand des Christentums einem satanischen Machtwillen unterworfen. Wer also vom Mittelalter und Christentum spricht, dem muss klar sein, das es kein echtes Christentum gewesen ist. Leider werden noch heute alle Christen mit dieser grausamen Zeit und dieser einen Kirche assoziiert und damit einseitig über den berühmten Kamm gezogen.

Denn der Gott der Bibel hat diese Dinge nicht befohlen und auch nicht gewollt.

Matthäus 7,18-21
Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.


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