Warum Hausgemeinden sich vernetzen sollten

Es gibt viele Gründe warum sich Menschen in Hausgemeinden treffen, sei es mit der Absicht Gemeinde zu gründen oder weil sie mit den Strukturen einer inst. Gemeinde nicht mehr einverstanden sind. Verletzungen aus den inst. Gemeinden und deren Strukturen, und die Ökumene sind da jedoch immer mehr der wesentliche Grund sich in Hausgemeinschaften zurückzuziehen.

Die Situation der Hausgemeinden ist zunächstmal eine unorganisierte und unstrukturierte lose Ansammlung vieler Hausgemeinschaften in Deutschland. Viele sind gesegnet und ebenso viele geben entnervt auf, weil sie zu viele Probleme mit der Menschenführung haben.

Da es keine Vernetzung gibt, fehlen Geschwister die seelsorgerlich helfen und in der Lehre unterweisen könnten. Oftmals gibt es keine Fürsprache und Ermutigung, sowie Erfahrungsaustausch oder direkte Seelsorge bei Problemen. Man ist also allein und das wirkt sich negativ aus, denn viele Hausgemeindeleiter müssen nebenbei ihr eigenes Leben meistern und sind dann mit schwierigen Persönlichkeiten oder Umständen schnell überfordert.

Davon mal abgesehen, dass die inst. Gemeindestrukturen mit Pastoren und Älteste eine falsche biblische Hierarchie darstellen, sind zudem die Vermischung von Staat und Kirche im Sinne des Vereinsgesetzes heute so auch nicht mehr tragbar. Gesetzliche Bindungen verhindern oder behindern die Gottgewirkte Gemeinschaft und zudem kann heute das Gleichstellungsgesetz für erhebliche Probleme sorgen.

Deshalb sollte eine Vernetzung der Hausgemeinden unbedingt vorangetrieben werden, und zwar aus mehreren Gründen.

  1. Wegen der Ökumene
  2. Wegen der Ermutigung und Auferbauung
  3. Wegen der Mission und Evangelisation

Wegen der Ökumene

Die Ökumene ist eine falsche Bewegung, die das Wort Gottes liberalisiert und zum Abfall verführt. Sie ist unsere größte Versuchung und immer mehr bibeltreue Christen sind suchend nach Alternativen. Dort wartet sicher auch schon der Feind, um mit falschen Angeboten zu locken. Daher ist es wichtig suchenden Geschwistern eine Möglichkeit der Alternative anzubieten. Das funktioniert am Besten, wenn sich die Hausgemeinden vernetzen und so auch ansprechbar sind. Sprich, wenn sie öffentlich auffindbar sind und zudem ein Netzwerk anbieten können, bieten sie eine Fülle an reifen Informationen an.

Wegen der Ermutigung und Auferbauung

Ein Netzwerk verbindet einander und kann so für einen gesunden Austausch, Ermutigung und Seelsorge sorgen. Selbst die Urgemeinde und die ersten Gemeinden taten dies reichlich. Die Ur-Gemeinde traf sich täglich im Tempel und in den Häusern. (Apg. 2,46) Und sie waren ein Herz und eine Seele (Apg. 4,32). Und sie brauchten dazu keine Konfessionen, Vereine oder Dachverbände. Es waren berufene Frauen und Männer, die einfach das taten wozu sie eingesetzt waren. Sei es Diakone, Älteste oder reisende Lehrer. Wer sich in den Häusern trifft, braucht keine hohen Kosten für Gebäude etc. ausgeben. Auch kann die Gemeinschaft wesentlich mehr im Segen sein, da keine staatlichen Gesetze, sondern allein Gottes Wort die Gemeinschaft prägt. Auch können Zeiten der Verfolgung besser durchgestanden werden, weil man vom Ort unabhängig und flexibel ist.

Wegen der Mission und Evangelisation

Jede Gemeinschaft in Christus hat den Auftrag nach Außen zu wirken, dass schließt auch die Hausgemeinden mit ein. Es ist natürlich schön und auch sehr gesegnet, wenn sich eine Hausgemeinde gut versteht. Sie sollten aber nicht darin stehen bleiben und sich überlegen wie sie ihren von Jesus gegebenen Auftrag ausführen können. Ein wichtiger Weg dahin ist mit Sicherheit die unverbindliche Vernetzung in einem Netzwerk.

Hier können diese Dinge Raum finden, und solange man auf christliche Gemeinschaften zurückblicken kann, war dies immer eine tragende Säule. Sei es bei Spurgeon oder Graf Zinzendorf und etliche andere. Sie alle haben die gleichen Muster gelebt, gesegnet und unter Gottes Kraft.

Der Versuch eines Netzwerkes für Hausgemeinden

Vernetzung
Vernetzung macht Sinn

Wir von Leftbehind.de machen grade den Versuch ein solches Netzwerk aufzubauen. Und wir möchten euch sehr herzlich dazu einladen, mitzumachen. Tragt eure Hausgemeinden, eure Events und eure Dienste bei uns ein und werdet so Teil eines freilaufenden unverbindlichen Netzwerkes. Es kostet nichts, kein Abo und keine Mitgliedschaften oder ähnliches. Uns treibt nur der Gedanke an, einander zu dienen.

Wir selbst verstehen uns als Rufer in der Wüste gegen die Ökumene, aber nicht in verurteilender Form. Wir wollen aufrütteln und zur Umkehr rufen, gemäß Daniel 12 sollen noch viele herausgerufen werden. Und all jene Menschen brauchen dann eine Anlaufstelle.

Daniel 12,9-10
Und er sagte: Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen geheim gehalten und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes. Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden.


4 Kommentare zu Warum Hausgemeinden sich vernetzen sollten

    • Vielen Dank für den Hinweis. Vieles davon ist mir auch schon bekannt und nicht wirklich etwas neues. Ich denke, dass der RFID Chip von dem Professor unterschätzt wird.

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