Wie der Genderismus uns missbraucht

Unsere Identität wird missbraucht
Unsere Identität wird missbraucht

Gender Mainstreaming ist eine Ideologie, die uns weismachen will, dass wir keine tatsächliche spezifische Geschlechterrolle mehr haben. Demnach kann das »soziale Geschlecht« ein ganz anderes sein, als das biologische Geschlecht. Und mittlerweile meint man über 60 verschiedene Spezifikationen zu kennen.

Dass das im Grunde blanker Unsinn ist und lediglich die Tür zu einer entarteten Sexualität aufgestoßen hat, ist wohl jeden normal denkenden Menschen klar. Der Genderismus besteht demzufolge auch hauptsächlich aus Menschen, die dem zugetan sind.

Diese an sich kleine Lobby von grade mal 3 % der Gesamtbevölkerung hat diese schädliche Ideologie seit 1999 vorangetrieben und mehr und mehr etabliert. Gender Mainstreaming wurde im Deutschen Bundestag nie diskutiert, sondern einfach per Kabinettsbeschluss vom 23. Juni 1999 als Verpflichtung dekretiert.

Mittlerweile sind hier so massive Einschnitte im gesellschaftlichen Leben entstanden, dass viele Bürger diese Ideologie nicht mehr mittragen wollen. Wissenschaftliche [1]Studien zeigen dies nun auch ganz real, dass dieser schwere Missbrauch der Identität erhebliche Folgen hat.

Wir haben es nicht mal eben mit ein wenig Toleranz gegenüber anders orientieren Menschen zu tun, denn wie wir sehen, bleibt es nicht dabei. Sondern diese anders orientierten Menschen versuchen nun ganz massiv die Gesellschaft umzupolen.

Und das bedeutet insgesamt die Abwertung und Entartung aller normalen Werte im familiären wie im sexuellen Bereich. Diese Ideologie hebelt alles aus was wir kennen und wer es wagt seine für sich normalen Ansichten zu vertreten, wird als konservativ und intolerant oder Neudeutsch als homophob usw. abgestempelt.

Das eigentlich Gesunde wird als krank dargestellt, während das wirklich Kranke sich als vermeintlicher Retter aus Jahrtausender alter Doktrinen aufspielt. Dabei gibt es nur ein Problem, der Schöpfer aller Dinge hat sich was dabei gedacht.

Mose 1,27
Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Freie Sexualität für alle

Das ist, was der Genderismus wirklich meint, und zwar nach Möglichkeit ohne Grenzen, was bedeutet, dass auch die Pädophilie letztlich etabliert wird. Hinter all dem Toleranzgebaren steckt in Wahrheit eine pervertierte und entartete Sexualität.

Zu krass? Keinesfalls ging es doch mal darum, dass Homosexuelle aufgrund Ihrer Neigung keine Strafverfolgung erleiden oder Frauen mehr Rechte bekommen sollten. So hat sich das Blatt nun gegen uns gewendet und wir haben blind und ohne jede Vernunft jeden Unsinn durchgewunken. Heiraten von homosexuellen Paaren und damit die rechtliche Gleichstellung im Scheidungs- und Erbrecht uvm. Allein das hat Unsummen gekostet und wurde die Kindererziehung zunächst ausgeklammert, so ist diese Bastion mittlerweile auch gefallen.

Dazu kommen weitere gesellschaftliche Konventionen, die sich in der Öffentlichkeit ausleben. So z. B. die Love-Parade, der Christopher-Street-Day und das Internet mit seinen unkontrollierbaren Möglichkeiten.

Alles, was mit der Sexualität in Verbindung steht, welches eigentlich zu Mann und Frau und der Geborgenheit einer Familie gehört, wird damit entartet. Und es fällt hier insbesondere auf, dass die göttlichen Werte verdreht werden. Im erweiterten Sinn geht es damit auch um geistliche Kämpfe, wo satanisches Gedankengut sich etabliert. Das Endziel damit wird eine Christenverfolgung in den westlichen Ländern sein. Und zwar genau dann, wenn der Antichrist sich offenbaren wird und wir erleben derzeit die Vorbereitungen dazu.

Wie gesagt, es handelt sich bloß um eine kleine 3 %ige Minderheit, welche allerdings vom Löwenanteil der Politik und vom Volk geduldet und gefördert werden. Vor allem in der Politik sind die unausgeglichen Kräfte diesbezüglich dramatisch und nicht zuletzt die Medien, die hier die Volksmeinung entscheidend mitprägt.

Die eingenommene Haltung praktiziert hier Mauern und Dementieren und das Ganze wurde als »Bunte Vielfalt« eingesegnet. Wer dagegen spricht, wird diffamiert und demontiert.

Doch der vermeintlich nicht vorhandene Gott spricht hierzu deutliche Worte.

Galater 5,16-21
Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen. Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz. Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen,  Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

Die Frühsexualisierung unserer Kinder

In Europa geht ein Gespenst um und treibt Mütter und Väter auf die Barrikaden. Es geht um die Frühsexualisierung der Kinder, die sich schon im Kindergarten mit ihrer Sexualität befassen sollen. Zumindest, wenn es nach dem Willen der Genderanhänger geht.

Und da haben wir die schleichende Etablierung der Pädophilie …

Wer wirklich glaubt, es ginge dabei um das Wohl des Kindes, sollte zuvor noch einschlägige Literatur lesen. Jeder Eingriff in diese Identitätsfrage noch vor der Pubertät ist schädlich für das Kind.

Das Kind wird genötigt sich mit Fragen zu beschäftigen, die es einfach nicht beantworten kann. Es wird damit auf unnatürliche Weise für die Sexualität geöffnet und das wird nicht ohne Folgen bleiben.

Schon jetzt müssen Jugendliche einiges im Sexualkundeunterricht mitmachen und z. B. Aufsätze über sexuelle Stellungen usw. schreiben. Oder wie in Hamburg geschehen in obsessive Theaterstücke gehen, wo im Grunde nichts anderes passiert was täglich im Rotlichtmilieu in so mancher Bar als Bühnenshow praktiziert wird.

Und nun sollen 12 Jährige sich im Sexualkundeunterricht gegenseitig stimulieren und sozusagen handgreiflich werden. Hier werden deutliche Grenzen des Normalen überschritten und auch die persönliche Scham wird dadurch bloß gestellt.

Je nachdem, wie weitreichend man gedenkt, dies noch zu tun, werden wir uns im erhöhten Maße entartete und gestörte erwachsene Persönlichkeiten schaffen. Und diese werden auch zu schweren Straftaten fähig sein, wie z. B. Vergewaltigung und Mord bis hin zu sadistischen Triebtätern.

Auch zu krass? Keineswegs schauen Sie sich mal den Werdegang so manchen sexuell pervertierten Mörders an. Dann werden Sie genau solche Muster wiederfinden, welche während der Kindheit, in unnatürlicher weise anerzogen oder mit Gewalt angetan wurden.

Zugegeben, das darf jetzt sicher kein Pauschalurteil sein, aber die Gefahr dazu steigert sich immens, wenn wir das zulassen. Es bleibt die Frage, was wir damit unseren Kindern antun?

Nicht nur, dass man ihnen das Gewissen für eine von Gott gewollte Sexualität und Liebe raubt. Man nimmt ihnen schon im Vorwege die Möglichkeit eine echte gesunde Einstellung zur Thematik zu finden, weil sie ja frühzeitig einseitig implementiert und manipuliert wird.

Gott spricht jenen Menschen ein hartes Urteil zu, die die Kinder verführen.

Matthäus 18,6
Wenn aber jemand einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

Wie das Gender-Leitbild umgesetzt wird

Die Politik hat sich im Jahr 2000 dazu verpflichtet die Gleichstellung der Gender-Ideologie im eigenen Verwaltungsapparat umzusetzen. Zudem hat die EU 2006 die Möglichkeit der Strafverfolgung geschaffen, für Menschen, die sich gegen diese Ideologie aussprechen und damit als homophob gelten.

Wir können hier sehr gut erkennen, wie sich der Wert gedreht hat. Waren einst Homosexuelle die Verfolgten werden nun Heterosexuelle zu Verfolgten.

1997 hat die deutsche Humboldt-Universität ein Magister Studienfach für die Gender-Ideologie eingerichtet, daraus entstand schließlich das »GenderKompetenzZentrum«, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wurde.

Das GenderKompetenzZentrum wurde 2003 gegründet und hatte die Aufgabe diese Ideologie in den Bundesministerien umzusetzen. Zuvor wurde die Genderideologie als Staatsziel festgelegt und das GenderKompetenzZentrum wurde vom Staat voll finanziert ohne eine eigene Rechtsform inne zu haben.

Diesen Umstand kann man als problematisch ansehen, da das Zentrum als unabhängige Forschungs- und Beratungseinrichtung deklariert wurde. Die Direktorin dieser Einrichtung, Susanne Baer, ist später als Bundesverfassungsrichterin berufen worden und konnte so der Genderideologie weitere Vorteile verschaffen.

Weiterhin haben deutsche Universitäten ein 150 Millionen teures Professorinnenprogramm iniziert, welche Frauen entsprechend bevorzugt. Hier geht es jedoch um wesentlich mehr, die Universitäten müssen sich mit einem Gleichstellungskonzept um diese Mittel bewerben und so zeigen, dass sie dem Genderleitbild entsprechen. Hintergrund ist hier u. a. die missbrauchte Verfahrensweise, da männliche Bewerber von vornherein ausgeschlossen sind.

Letztlich haben Genderanhänger nun über die EU Verordnungen dafür gesorgt, dass diese Ideologie nun explizit Einzug in die Kindergärten und Klassenzimmer halten soll. Dabei geht es wie schon erwähnt nicht allein um die Aufklärung, sondern um handfeste Schritte in die gelebte Sexualität bereits bei Kindern und vorpubertären Teenagern.

Im Volke rumort es darüber recht kräftig und bringt Eltern wie Großeltern auf die Barrikaden. Doch Einsicht und Vernunft sucht man vergebens …

Von der Farblosigkeit der bunten Vielfalt

Nicht nur das normale Begriffe wie Vater und Mutter abgeschafft werden sollen und auch sonstiger Unfug wie Ampelweibchen und weibliche Anreden für Männer uns als bunte Vielfalt verkauft werden. Diese ganze sexuelle Freizügigkeit wird auch noch damit schön geredet, dass man der Meinung ist, das heterosexuelle Beziehungen ja auch nicht so toll laufen und voller Fehler sind.

Das mag auch stimmen, aber dennoch entsprechen Sie der Normalität und der tatsächlichen Identität. Die Beziehungen zwischen Mann und Frau und unterliegen, wie nahezu alles andere im Leben auch, einem Findungsprozess. Dabei sind natürlich das persönliche Umfeld, die gesellschaftliche Prägungen usw. mitentscheidend. Entscheidend ist hier auch eher, das man nun versucht die Heterosexualität als Identität umzudrehen. Und damit hält dieses Argument nicht, was es vorgibt, sein zu wollen.

Auch hier erkennen wir, wie die eigentlich gesunde Identität als Mann und Frau ins Gegenteil verkehrt und als Phobie deklariert wird.

Geht es hier wirklich um Gleichstellung und der Toleranz gegenüber einstig benachteiligte Menschen?

Hier werden sexuelle Triebe und Gefühle manipuliert und sie werden unter dem Deckmantel der Liebe etabliert. Doch mit Liebe hat das nichts zu tun, im Gegenteil, die Liebe wird damit sogar schwer misshandelt und man schafft so eine Unfähigkeit zur echten Liebe.

Denn falsch gelebte Sexualität ist immer ein Ersatz für fehlende Liebe oder nie erhaltener Liebe. Homosexualität ist eine solche Störung, die u. a. auf ein kaltes emotionales Verhältnis zu den Eltern hindeuten kann. Es gibt noch wesentlich mehr Gründe, warum eine Homosexualität entstehen kann. Fakt ist jedenfalls, dass sie nicht angeboren ist und auch nicht zufällig passiert.

Es gibt so oder so emotionale Gründe dafür und die kann man heilen. Etliche ehemalige homosexuelle Menschen bezeugen dies und sind heute sogar glücklich verheiratet. Und ebenso viele berichten auch darüber, was diese Neigung tatsächlich für eine Gefangenschaft ist und was sie bedeutet. Mittlerweile gibt es auch erste Zeugnisse von Kindern aus solchen Verhältnissen und die lassen sich nicht wegdiskutieren.

Hier findet ein gigantischer Selbstbetrug statt und die »bunte Vielfalt« ist in Wahrheit die »große Knechtung«. Und wenn das ungebremst so weitergeht, werden wir alle einen hohen Preis dafür zahlen.

Jesaja 5, 20-21
Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem! Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für verständig halten!

[1] Dr. Manfred Spreng & Dr. Harald Seubert; Vergewaltigung der menschlichen Identität -Über die Irrtümer der Gender-Ideologie

PS: Dies ist ein Auszug aus meinem Buch welches ich in Arbeit habe. Das Buch möchte aus einer christlichen Sichtweise heraus auf die Probleme unserer Zeit eingehen. Insbesondere zu den Themen Genderismus, Wirtschaft, Politik, Humanismus, Christen und die Bibel. Dabei belege ich die jeweiligen Ausführungen mit Bibelstellen und möchte bekennenden Christen aufzeigen worauf wir eigentlich in unseren Tagen hoffen.


3 Kommentare zu Wie der Genderismus uns missbraucht

  1. Wo liegt die Wurzel zu diesem Tun? Voraussichtlich schon beim Kaiser Konstatin, welcher den Glauben an Jesus Christus zur Staatsreligion erhob. Seit der Zeit haben wir ein Christentum, was bedeutet, Staat und Kirche sind eins. Heißt nichts anderes als dieses: Der Satan herrscht. Das Versagen aller Kirchen wird uns täglich vor Augen geführt. Hier muss man gesondert auch die Freikirchen, Gemeinden und Versammlugen benennen. Allerdings gibt es immer noch die Ausnahme(n). Die Ausnahme(n)/werden wird dann allerdings wiederum vom Staat und Klerus verfolgt. Usw. usf.

    • Na ja, das sehe ich etwas anders, denn die Wurzel liegt wohl eher im verdorbenen Herz des Menschen und seinem Abfall von Gott. Das biblische Sodom und Gomorarrh zeigt es uns auf und die Hinweise in der Bibel dazu.

      1. Mose 13,13
      Aber die Leute zu Sodom waren böse und sündigten sehr wider den HERRN.

      Hes. 16,49-50
      Siehe, das war die Schuld deiner Schwester Sodom: Hochmut, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern41, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht; und sie wurden hochmütig und verübten Gräuel vor meinem Angesicht.

  2. Dass das Herz die wirkliche Ursache ist, ist mir bekannt. Ob man allerdings so ein Thema mit Bibelversen gut anstoßen kann, bezweifele ich sehr. Persönlich glaube ich, dass Menschen auf einen pauschalen Anstoß vielleicht doch reagieren, was zu schreiben, ob wohl sie es nicht vor hatten. Somit benutze ich das Thema Kirche durchaus als Reizthema. Die IDEA-Mitteilungen auf St.-Martin.net sprechen Bände. Hier kann man sehen, dass Olaf Latzel auf ganzer Linie im Recht ist. Man braucht sich nur die Kirchen bzw. Politik-Verantwortlichen ansehen. Wenn ich hier äußern würde, was ich so denke, käme ich voraussichtlich sofort in den Knast oder in die Klapsmühle.

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